Wir feiern Geburtstag – Vor genau 2 Jahren ging das Mammut online!
Heute vor genau 2 Jahren war es so weit. Ein kleines Mammut erblickte das Licht der Welt. 6 Monate nach Beginn des Schuljahres konnte die Redaktion endlich online gehen. Was in zwei Jahren Mammut alles los war? – Die lustigsten und interessantesten Artikel findet Ihr hier. Lest, was drei Generationen Mammuts zu sagen haben!
Wie alles begann
Das Mammut gibt es eigentlich schon sehr lange, seit dem Schuljahr 2016/17 haben wir alljährlich eine oder zwei Ausgaben auf Papier produziert. Das war schön, aber auch ziemlich gemächlich und entfernte sich immer weiter von dem, was Schüler heute kennen. Wer unter 100 kauft denn heute noch Zeitschriften auf Papier. Naheliegend war es daher, die Zeitung ins Internet zu verlegen. Nur war das dann eben etwas völlig Anderes als eine Zeitung.
Das eine war die journalistische Seite. Das wichtigste war, dass wir nicht versucht haben, die alte Zeitung einfach ins Netz zu setzen. Stattdessen haben wir von vorneherein die großen Vorteile ausgespielt, das heißt Aktualität und echte Nachrichten von der Schule im “Aktuellen”, Multimedialität mit vielen Bildern, Podcasts und Videos und Interaktivität mit Umfragen und der Kommentarfunktion.
Für die technische Umsetzung haben wir Leute gewonnen, die das wirklich können und ohne die die Seite nie so dastehen würde, wie sie heute ist. Diese Menschen sind Herr Michael Rott und seinen Studenten von der THWS. Was sie zu sagen haben, werdet Ihr bald in einem eigenen Artikel lesen und hören können!
Die allerersten Artikel
Dann ging es los am 23. Februar 2024. Wir waren damals lange nicht so schnell wie heute und haben wir erstmal 5 Tage gebraucht, um die eigentlich schon fertigen Artikel nochmal richtig fertig zu machen, also Korrektur zu lesen und am Ende zu veröffentlichen. Wir wollten für jede Rubrik wenigstens einen Artikel haben. Daher haben wir gleich acht Artikel auf einmal rausgebracht … und dann gehofft, dass es jemanden interessiert. Hat geklappt 😉
Archiv
Hier findet ihr nach Monaten sortiert alle unsere Artikel.
Die Mammuts in drei Schuljahren
Das Herz jeder Redaktion sind natürlich die Menschen, die die Redaktion bilden. Bisher gab es drei Mammutredaktionen, die einen machen bald Abitur, die anderen sind gerade mächtig aktiv.
Wir haben diese Mammuts aus drei Generationen versammelt: Jonathan Hummel und Sebastian Dietz (Q13), Marie Ratte und Jan-Philipp Schramm (Q12) sowie Elias Vorraber und Cara Schmeller (11.) Hier kommt unser Interview!

Hallo und herzlich willkommen. Wir führen heute ein Interview mit den drei Mammut-Generationen. Zum Jubiläum der Mammut-Schülerzeitung haben wir bereits einige Fragen vorbereitet – also legen wir los.
Cara: Also, ich würde schon sagen, dass mir zum Beispiel der Berlin-Blog viel Spaß gemacht hat, weil wir über die ganze Woche hinweg berichten konnten, was wir gemacht haben. Aber auch der „Wer würde eher“-Artikel mit Frau Paulic und Frau Weikert hat mir sehr gefallen. Und die ganzen 81-Sekunden-Videos fand ich ebenfalls richtig cool.
Elias: Ich habe auch einen Wer-würde eher-Artikel als Lieblingsartikel und zwar den von Herr Leuner und Herr Brunner. Und der Berlin-Blog hat mir auch sehr viel Spaß bereitet.
Jan-Philipp: Bei meinem Lieblingsartikel würde ich spontan an die wundervolle Rückfahrt aus Berlin denken, wo wir recht zeitnah und doch sehr “pünktlich” angekommen sind. Einfach weil es aus der Spontanität heraus entstanden ist, war das einer meiner Lieblingsartikel.
Marie: Also bei mir würde ich sagen, war es vor allem der Artikel, als wir in Berlin waren und dann die beste Online Schülerzeitung geworden sind. Und ansonsten würde ich mich bei dir tatsächlich anschließen. Ich fand die Rückfahrt war schon wirklich sehr, sehr amüsant.
Sebastian: Mein Lieblingsartikel war der Kochartikel, den ich damals mit Oskar und mit Henrik gemacht habe. Also der Henrik hat den geschrieben, wir haben Flammkuchen gemacht und ein paar lustige Bilder sind entstanden. Es hat viel Spaß gemacht zu erstellen und ich glaube, der kam auch sehr gut an, waren lustige Kommentare dabei.
Jonathan: Ich fand damals die Artikel immer am tollsten, wenn wir “6 Fragen” an die Lehrer stellen konnten und der Dimi so Zeichnungen angefertigt hat von den Lehrern, die fand ich immer am besten. Da konnte ich auch einfach sehen, dass er die ganzen Leute so gut zeichnen konnten. Ich hatte es am Anfang probiert und das ging immer enorm schief, bis ich seine Hilfe bekommen hab.
Was hat euch denn bei euch im Team und bei der Arbeit am besten gefallen?
Jonathan: Damals hat mir tatsächlich besonders gefallen, wie wir es doch immer geschafft haben, all diese Ideen Woche für Woche zusammenzubringen. Manchmal hat es zwar etwas gedauert, aber am Ende waren immer coole Ideen dabei. Irgendjemand hatte schließlich doch immer Lust, einen Artikel zu schreiben. Das zu sehen, wie die ganze Zeitung vor unseren Augen entstand, fand ich wirklich beeindruckend.
Sebastian: Ja, ich fand es vor allem immer sehr lustig, wenn irgendwelche Kommentare eingegangen sind – darüber habe ich mich oft amüsiert. Sehr cool war auch die Zeit in Kloster Banz. Das war, glaube ich, noch vor der Veröffentlichung der Online-Seite. Es hat viel Spaß gemacht, und es war für einen Schülerausflug schon ziemlich luxuriös.
Marie: Ich würde ebenfalls die Gemeinschaft hervorheben, mit der wir an die Sache herangegangen sind. Wir sind wirklich zu einem Team zusammengewachsen. Und natürlich war es auch großartig, dass wir gemeinsam so viele Preise abräumen konnten.
Jan-Philipp: Ich persönlich finde ebenfalls, dass die Gemeinschaft, die vielen tollen Momente, die wir miteinander hatten und wie wir als Gruppe gewachsen sind, dass das maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Zeitung zu dem geworden ist, was sie ist.
Elias: Mir gefällt vor allem das Team, mit dem wir hier zusammenarbeiten. Es bereitet mir große Freude, gemeinsam mit allen an der Zeitung zu arbeiten. Ich denke, das ist auch das, was Mammut im Vergleich zu anderen Schülerzeitungen besonders auszeichnet.
Cara: Dem kann ich mich nur anschließen. Die Gemeinschaft ist einfach etwas Besonderes. Es macht großen Spaß, dienstags in den Sitzungen zusammenzusitzen, viel zu lachen und gemeinsam Ideen zu entwickeln. Wir haben immer sehr viele Einfälle, die auch weitergeführt werden, und über lustige Kommentare freut man sich jedes Mal aufs Neue.
Was macht ein gutes Team aus?
Jetzt haben wir eine Frage an die aktuelle Redaktion. Wie habt ihr euch gefühlt, als ihr die Schülerzeitung übernommen habt.
Cara: Ich habe mich zunächst sehr gefreut, nun selbst Teil der Schülerzeitung zu sein, auch Interviews zu machen, zu schreiben und Verantwortung zu übernehmen. Ich habe mich aber natürlich schon gefragt, was kommt alles auf mich zu und wie wird das alles.
Elias: Also ich war sehr motiviert. Natürlich war mir bewusst, dass bereits sehr viel erreicht worden war. Dadurch empfindet man auch eine gewisse Ehrfurcht vor den bisherigen Erfolgen und möchte daran anknüpfen.
Das klingt sehr gut. Inzwischen gibt es bereits drei Generationen. Wie viele Artikel schätzt ihr, sind in diesen zwei Jahren insgesamt entstanden?
Marie: Ich würde ungefähr 400 schätzen.
Cara: Ja, würde ich zustimmen.
Jonathan: Ich hätte so 300 getippt.
Tatsächlich sind es 377 Artikel – und in den kommenden Jahren werden sicher noch viele weitere hinzukommen. Ihr habt zahlreiche Preise abgestaubt, vor allem in Deutschland. Wie sehr habt ihr euch darüber gefreut?
Marie: Ich würde sagen, das war ein krasser Erfolg. Natürlich waren wir aufgeregt, als wir dort standen und den Preis schließlich in den Händen gehabt haben. Man hat schon gemerkt, dass wir darauf voll hingearbeitet hatten, und es hat sich gelohnt. Es war gewissermaßen eine Belohnung für die ganze Arbeit, die wir investiert hatten.
Jonathan; Ich fand es ebenfalls beeindruckend, dass wir schon nach so kurzer Zeit so viele Auszeichnungen erhalten haben. Dass wir im Juli schon nach München zur Preisverleihung fahren durften – und da hatten wir noch nicht einmal ein ganzes Jahr lang Artikel veröffentlicht. Im darauffolgenden Jahr dann erneut so viele Preise zu bekommen, war wirklich bemerkenswert.
Was macht ein gutes Mammut für euch aus?
Legendäre Artikel
Immer wieder gibt es Artikel, die von Euch öfter geklickt und umfangreicher kommentiert wurden. Hier sind einige davon!
Klickt die Überschriften an, dann öffnen sich Links zu ausgewählten Artikeln.
Die Blogs sind die Artikel, in denen wir am meisten ausspielen können, was Online-Journalismus kann. Alle paar Stunden gibt es Aktualisierungen und alle machen mit. Das ist zwar stressig, aber es macht einen riesen Spaß und offenbar nicht nur uns – das sind die Artikel, die immer am meisten Klicks von euch bekommen.
Viele Schüler haben ja so eine Vorstellung, dass Lehrer nach Unterrichtsschluss irgendwo im Keller aufgeräumt werden und sich dann am nächsten Morgen wie so Untote wieder erheben. Das stimmt vermutlich so nicht. Daher ist es natürlich außerordentlich interessant zu erfahren, was die sonst so machen und denken und wie sie sind, wenn sie nicht vor der Tafel stehen.
Eine Schülerzeitung muss vor allem auch nützlich sein! Wir helfen euch durch den stressigen Schultag und bieten Rat und Hilfe bei allen wichtigen Fragen des Lebens am GymVhh.
Eine besonders spannende Aufgabe eines Mammuts ist es, mit fremden Menschen reden zu dürfen und das Bemerkenswerte ist, wir haben noch nie eine Absage bekommen. Jeder mag Schülerzeitungsredakteure und es ist wirklich toll, welche wichtigen Menschen uns schon Rede und Antwort gestanden haben bzw. in welchen absurden Stresssituationen sich Sportler, Musiker und Schauspieler Zeit für uns genommen haben.
Wir gehen gerne ins Theater und gerne schreiben wir auch drüber. Meistens binnen ein, zwei Tagen und mit freundlichen und kritischen Stimmen. Das ist bei uns schon fast ein eigenes Genre. Hier seht ihr nur eine Auswahl!
Immer wieder gibt es auch mal Streit um unsere Artikel. Wie der berühmte Journalist Harald Martenstein sind wir gerne “umstritten”, niemals umstritten sind nur die, die nichts zu sagen haben.
Unsere Mammuts können nicht nur schreiben, sondern auch backen und kochen. Manchmal mit vollem Körpereinsatz. Hier seht ihr eine Auswahl!
Unsere Lieblingskategorie. Wollen wir hoffen, dass sie noch voller wird. Dieses Jahr wird es aber eng werden, denn wir dürfen 2026 nicht mehr mitmachen beim Bayerischen Wettbewerb – wir sitzen statt dessen in der Jury.
Heute wünschen wir uns ganz besonders viele Kommentare! Schreibt uns alles, was Euch einfällt, dass wir noch viele Jahre genau das schreiben, was euch interessiert!



E sollte mehr über die Schule und die Auswirkungen auf Schüler gesprochen werden. Denn leider ist Bildung nicht immer fröhlich und hilfreich. Auch sowas wie schulische Aktionen oder zum Beispiel die anstehende Spanisch-Französisch Wahl der 10. Klassen sollte geschrieben werden, damit man sieht, welche Vor- und Nachteile man hat. Aber es sollte auch lustig sein, deshalb gerne viel Unterhaltung mit Empfehlungen etc.