von Mila, Katharina und vielen anderen
Schon am Sonntag ist die erste Truppe der 7. Klassen zum legendären Skikurs aufgebrochen. Es hat dann aber ein bisschen gedauert, bis sie wirklich Ski fahren konnten.
Hier präsentieren wir euch einige Eindrücke, damit ihr euch schon mal darauf freut, wenn ihr selber dran sein werdet oder in Erinnerungen schwelgt, wenn es bei euch schon ein bisschen her ist.
Montag, 16. März
Um 7 Uhr fuhren wir am Gymnasium los, nachdem wir etwas chaotisch die Reisetaschen im Bus untergebracht hatten. Auf dem Weg in die Wildschönau beschäftigten wir uns im Bus mit verschiedenen Spielen, am Handy oder unterhielten uns. Unterwegs konnten wir zwei lange Pausen bei McDonald’s einlegen, da wir so gut durchgekommen sind. Nach ca. 6 Stunden kamen wir beim Skiverleih an, von wo aus es gleich weiter zu unserer Unterkunft ging. Dort nutzten wir die Zeit bis zum Abendessen, um unsere Koffer auszupacken. Nach dem Essen hatten wir noch bis 21 Uhr Freizeit, bis wir ins Bett mussten.
Dienstag, 17. März
In der Nacht hat es weiter geschneit. Teilweise aufgeregt und voller Vorfreude standen wir sehr früh auf, damit wir uns nach dem Frühstück rechtzeitig mit dem Skibus auf den Weg zu den Pisten machen konnten. Als wir angekommen waren, fuhren wir mit den Gondeln zur Mittelstation, wo alle in ihre Gruppen eingeteilt wurden.
Die Anfänger starteten damit, erst mit einem und dann mit zwei Ski um Hütchen zu fahren. Danach durften sie schon einen ersten kleinen Hügel hinunterfahren. Um 12 Uhr gab es ein leckeres Mittagessen auf der Berghütte, die für uns reserviert war. Gestärkt sind wir nach dem Essen noch bis 16 Uhr weiter Ski gefahren.
Nach dem Abendessen gab es einen Challenge-Abend, bei dem wir in Gruppen in verschiedenen Kategorien angetreten sind. Eine Herausforderung war es, Tischtennisbälle in Becher zu werfen; bei einer anderen wurde uns ein Keks auf die Stirn gelegt und unsere Aufgabe war es, ihn nur mit Mimik in den Mund zu befördern. Beim Buchstabensalat brachten wir Buchstaben in die richtige Reihenfolge, um Tiere als Lösungswort zu erhalten. Bei einer weiteren Challenge ging es darum, abzuschätzen, wie lange eine Minute dauert. Die fünfte Herausforderung war ein Biologie-Quiz mit Schätzfragen. Vielen Dank an die Lehrer für die Vorbereitung!




Hier eine erste Stimme einer Teilnehmerin
Hannah: Das Coolste war es, den Tellerlift gleich zu erwischen und das erste Mal schnell zu fahren. Das Schwierigste war, auf einem Bein zu rollern beim Aufwärmen.

Wir freuen uns auf den zweiten Tag.
Mittwoch, 18. März Klappe die Zweite- ab auf die Bretter- Sonnencreme raus!
Wir starteten wieder um 08:30 Uhr mit dem Skibus. Heute lernten die Anfänger bis zum Mittagessen das Kurvenfahren.


Mit den ersten Sonnenstrahlen kündigte sich ein einzigartig schöner Tag an. Und die Vorboten sollten Recht behalten. Schöner geht’s nicht. Alle (ALLE) Kids schafften es alleine diverse Lifte zu fahren und ohne Unterstützung den Fahrtwind zu spüren. Wir sind sehr stolz auf die Truppe und freuen uns auf morgen, wenn dann das erste Mal die Gruppen mit anderen Lehrern die Pisten runter düsen können.

Insider sagen, dass manche besser keine Tellerlifte benutzen sollten und dass Alpacas nur spucken, wenn ihre Herde bedroht wird.

Da bis abends nicht mehr viel Schnee lag, wurde die geplante Schneewanderung durch einen Spieleabend ersetzt. Vor Ort gab es Tischtennis und Tischkicker.
Donnerstag, 19. März Sonnenskilauf vom Feinsten
Wie jeden Tag ging es früh raus aus den Federn zum Frühstück mit warmem Kakao, Brötchen und frischem Brotaufstrich. Nach dem Essen hieß es: ab in die Skischuhe und mit Sack und Pack in den Skibus. An der Talstation angekommen, wurden die Lehrer getauscht und in den Gruppen ging es dann hoch.
Während die Profis an der Technik feilten, machten die Anfänger wichtige Fortschritte. Nach dem täglichen Mittagessen mit idyllischem Bergblick fuhren die Profis mit der mittleren bis leicht fortgeschrittenen Gruppe zusammen. Dafür durften wir in kleinen Gruppen an einem Hang immer wieder in unserem Tempo hinunter und dann per Sessellift wieder hochfahren. Der Abschluss des Skitags war, dass alle Gruppen die blaue und rote Talabfahrt meisterten.
Die Bilder des Tages



Heute startete unsere erste Skikursgruppe schon wieder in einen wundervollen Skitag ohne eine Wolke am Himmel. Wie heißt es so schön: wenn Engel reisen. Irgendetwas scheinen wir richtig zu machen, oder wir haben einfach Glück.
Zum sensationell schönen Wetter gesellten sich auch noch genial präparierte Pisten, eine super Stimmung, coole Cruiser und rasante Abfahrten. Die Gruppen wurden auch das erste Mal getauscht und die Kids sind in den Genuss eines anderen Skilehrers gekommen.




Aber eine Sache ist ganz besonders hervorzuheben. Bereits am dritten Tag haben es ALLE FahrerInnen geschafft ohne weitere Unterstützung ganz oben, sogar die roten Pisten runterzuschwingen. Wir sind so stolz auf unsere Rennsemmel, egal ob groß oder klein.


Zurück in der Unterkunft gab es Freizeit und den Wettbewerb „Gutes Zimmer, schlechtes Zimmer“, bei dem es darum geht, ein Motto mit den vorhandenen Sachen bestmöglich umzusetzen. Das Motto am Donnerstag war: Superhelden. Der Tag endete mit dem Abendessen und einem weiteren gelungenen Spieleabend. Leider heißt es aber schon morgen: Koffer packen, Tränchen verdrücken und Alpacas ein letztes Mal streicheln, denn am Samstag geht’s leider schon wieder nach Hause. Dann löst uns unsere zweite Skitruppe mit Herrn Dirsch hier ab, um uns würdevoll zu vertreten.
Freitag, 20.3. Wir nehmen Abschied
Der letzte Skitag! Ein vorletztes Mal früh raus und frühstücken. Skischuhe anziehen, Skier und Stöcke schnappen und ab in den Skibus, der uns wie immer sicher zur Talstation brachte. Für die Profis und die fortgeschrittenen Gruppen ging es zur Bergstation auf die rote Piste mit frisch präpariertem Schnee. Nach ein paar Abfahrten und technischen Übungen ging es wieder zur Schatzbergalm, wo ein leckeres Mittagessen wartete.
Nach den letzten Übungen prägten wir uns die Aussicht ein und genossen die letzten Abfahrten, bevor sich alle Gruppen bei einer blauen Piste am Schlepplift trafen und zum Abschluss gemeinsam fuhren. Dann stand die letzte Talabfahrt an. Unten angekommen, gaben wir am Skiverleih alle geliehenen Sachen ab und fuhren mit dem Bus zum Sollererwirt. Danach hieß es wieder „Gutes Zimmer, schlechtes Zimmer“ mit dem Motto: Gaming oder Casino.

Ein letztes Mal hoch zur Schatzbergalm. Ein letztes Mal die über die Pisten heizen und ein letztes Mal bei der Gitti einkehren.

Alle Skikids sind nach der Mittagspause zusammen am Tellerlift bei guter Musik und Tanzeinlagen der Lehrer zusammen gefahren und nach der ein oder anderen Walzerdrehung bei Heidi, mussten wir dann schweren Herzens den Heimweg zurück zur Unterkunft antreten.


Nach dem letzten Abendessen folgte der „Bunte Abend“, der von Olivia und Marlene moderiert wurde. Das Programm bestand aus: Bring Sally Up, Bring Sally Down, einem Schüler-Lehrer-Quiz, Frau Paulics Skikurs-Song, einem Tischtennis-Battle und einer Vorstellung der entstandenen Bilder. Müde und erschöpft gingen wir ins Bett.
Morgen geht’s wieder in die Heimat. Leider.
Samstag, 21. März: Abreise
Ein letztes Mal früh aufstehen. Danach hieß es Packen, Betten abziehen, Müll rausbringen und den Skikeller ausräumen. Nach einem letzten Frühstück mit Bergblick wurde der Reisebus beladen. Wir verabschiedeten uns von den Alpakas und traten die Heimreise an.
Alles in allem war es ein tolles Erlebnis! Ich denke, alle, die schon einmal auf einem Skikurs waren, werden uns zustimmen, wenn wir sagen, dass dies ewig in Erinnerung bleiben wird. Wir wünschen uns, dass es solche Fahrten weiterhin an unserer Schule gibt. Bevor wir uns verabschieden, wollen wir den tollen Lehrern danken, die uns das ermöglicht haben und immer für uns da waren. Danke für diesen wunderschönen Skikurs, bei dem einfach alles geklappt hat und jeder zu einer gelungenen Klassenfahrt beigetragen hat.
Anmeldung zum Newsletter
Wer sich hier einträgt, bekommt jeden Sonntag per E-Mail eine kompakte Übersicht mit allen Artikeln der vergangenen Woche.
omg freu mich so sehr auf nächste Woche help
True Girl Slay Queen
Ich fahre selber gerne Ski und deshalb finde ich es klasse das die schule so etwas anbietet.😊😊
Ob Skikurs nicht doch besser gewesen wäre als Outward Bound, hmm?
… anders gefragt: ist es sinnvoll, eine Woche Werbung für eine Sportart zu machen, die in weiten Teilen Europas zum Aussterben verurteilt ist, eine Menge Geld kostet und von manchen genau einmal im Leben, in dieser einen Woche, durchgeführt wird?
Wäre dann sowas wie outward bound (oder besser …) nicht eine nachhaltigere Alternative?
Ich freu mich schon, wenn ich dran bin!!
Ich liebe Skifahren… !!! 😍🫶🏻
In zwei Jahren darf ich vielleicht auch einen Ski Kurs machen 😁
ok
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Namen der Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe möchten wir ein Anliegen vorbringen, das von erheblicher Bedeutung für unser Jahrgangsgefühl sowie für das Vertrauen in schulische Entscheidungen ist.
Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen während der Corona-Zeit war es unserer Jahrgangsstufe als einziger nicht möglich, am vorgesehenen Skikurs teilzunehmen. Uns ist bewusst, dass diese Situation zunächst außerhalb des direkten Einflussbereichs der Schule lag. Allerdings ist kritisch anzumerken, dass im Gegensatz zu anderen Jahrgängen kein angemessener Ausgleich oder ein Nachholtermin organisiert wurde, obwohl sich die Rahmenbedingungen in den darauffolgenden Jahren deutlich verbessert haben.
Dieser Umstand führt bei vielen Schülerinnen und Schülern zu dem Eindruck, dass unsere Jahrgangsstufe in dieser Hinsicht benachteiligt wurde. Der Skikurs stellt traditionell nicht nur eine sportliche Veranstaltung dar, sondern hat auch einen hohen sozialen und gemeinschaftsstärkenden Wert. Gerade dieser Aspekt ist uns vollständig verwehrt geblieben, ohne dass eine gleichwertige Alternative angeboten wurde.
Vor diesem Hintergrund entsteht verständlicherweise das Gefühl, dass unsere Interessen nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt wurden. Dies wirkt sich negativ auf die Wahrnehmung von Fairness und Gleichbehandlung innerhalb der Schulgemeinschaft aus.
Wir möchten daher darum bitten, diesen Sachverhalt nochmals zu reflektieren und zumindest im Nachhinein Möglichkeiten zu prüfen, wie ein Ausgleich geschaffen werden kann. Ziel sollte es sein, das entstandene Ungleichgewicht zumindest teilweise zu kompensieren und das Vertrauen in die schulische Organisation zu stärken
… ob da ein Leserkommentar in der Schülerzeitung ein geeigneter Weg ist?
Ihr wart doch auch eine Woche irgendwo unterwegs? Betrug ist ein großes Wort.
Sie wollen nicht ernsthaft darum bitten, dass nach 4 bzw. 5 Jahren ein “Ausgleich” dafür geschaffen wird, dass am Ende Ihrer Kindheit (= in Jahrgang 7 und 8) kein Skikurs bzw. Klassenfahrt möglich war?
Ich möchte einen Ausgleich für eine nie unbeschwerte Kindheit in den 70ern, in denen die atomare Bedrohung konkreter war als heute! Ich möchte einen Ausgleich für die Monate, in denen wir wg. des Fallouts von Tschernobyl nicht draußen spielen durften … Soll ich weitermachen?
Entspannen Sie sich! Ich mich auch!
Dr. Oetker empfiehlt: freiwillger Rüchtritt in die 7.
Dafür stehe ich mit meinem Namen
tough shit
wurden diesmal auch dinge produziert?
Skifahren ist so toll am man lernt es mega schnell ich bin ein kompleter Anfänger und an Tag 4 fahren wir fehlerfrei die Talabfahrt bis zur Mittelstation. Ich liebe Skifahren und freue mich für alle die in den nächsten 2 Jahren fahren
Wie wärs wenn der 2.Skikurs (Snowboard lernen) erlaubt wird?
Der findet ja (wenn er stattfindet) in der 8. Klasse statt, und jetzt hat man in der 8. gar keine Klassenfahrt, obwohl eine neue Klassengemeinschaft entstehen muss. (Die Klassen werden ja wegen der Zweigwahl neu gemischt) Das wiederum dazu führen könnte, dass die Klassengemeinschaft nur halb so gut wäre wie in echt. Was echt schade ist….