von Emil Held
Warum steht ein Gebäude, das direkt aus Rom zu stammen scheint, in Aschaffenburg? Waren die alten Römer etwa mal so nah bei uns? Nein, das Pompejanum in Aschaffenburg stammt tatsächlich nicht von den Römern, es ist aber nach einem echten Gebäude in Pompeji nachempfunden – ihr wisst schon, die Stadt, neben der ein Vulkan ausgebrochen ist und wo man bis heute noch nach konservierten Körpern und Häuserruinen gräbt. König Ludwig I. von Bayern wollte seine eigene möglichst realitätsgetreue Nachbildung dieses römischen Hauses haben, das bei damaligen Ausgrabungen entdeckt wurde und ließ es deshalb gleich in der Nähe des Schlosses Johannisburg bauen. Und wie jedes Jahr machten die 8. (Latein-) Klassen auch dieses Jahr einen Ausflug mit ihren Lehrkräften Frau Metzler und Frau Ziegler.
Um 8:30 Uhr trafen wir uns am Bahnhof, um zusammen in den Zug nach Aschaffenburg zu steigen. Die Fahrt dauerte nicht lange und schon waren wir da. Nach einem kurzen Fußmarsch konnten wir das Gebäude schon sehen: Es war fast, als wären wir in einer anderen Welt, denn bizarrerweise schien das Pompejanum völlig fehl am Platz in so einer Stadt, doch gleichzeitig fügten sich die bemalten Mauern schön in die Landschaft ein. Es gab noch ein letztes Gruppenfoto und dann ging es auch schon rein.

Nachdem wir unsere Rucksäcke abgegeben hatten, durften wir uns selbstständig im Museum bewegen, denn anders als die Klassen in den letzten Jahren hatten wir einen Audioguide auf dem Handy, der uns durch das Gebäude führte und mit dessen Hilfe wir ein Arbeitsblatt mit verschiedenen Fragen lösen sollten. Es gab schöne Wandmalereien und hier und da standen Büsten ehemaliger Kaiser und Statuen. Außerdem gab es im Obergeschoss eine Ausstellung unter dem Titel „Antike Troublemaker“. Dort waren Vasen und Bilder von Wesen wie der Sphinx, Medusa und der Chimära ausgestellt.



Und schließlich haben sich noch zwei begeisterte Schülerinnen zu einem Feedback gemeldet, mal sehen, was sie zu sagen haben…
Anschließend hatten wir noch etwas Zeit alleine, bis wir dann zum Bahnhof zurückkehrten. Glücklicherweise hatten wir Sitzplätze reserviert – nur leider war unser Waggon nicht mehr da. Mhhh…
Naja, alles in allem war es doch ein schöner und informativer Ausflug, bei dem wir alle etwas gelernt haben.



Wohooooo Emilllllll supiiiii gemachttttrr
#team Marthurrrr😝😝😝
#TEAMMARTHURFÜRIMMER💕🎀💅🏻💍
Wann kommt der Artikel zur Weimar Fahrt der e Klasse?
Dies Jahr kommt leider keiner.