Vogelgezwitscher, das Rauschen von Wind in den Bäumen und die warmen Strahlen der Sonne streifen deine Haut. Diese Szene, die bei jedem von uns unterschiedliche Gefühle hervorruft, zeigt, wie eng unsere Emotionen mit der Natur verbunden sind. Auch die Literatur macht sich dieses Phänomen zu Nutze und verwendet gezielt sprachliche Bilder, um Stimmungen zu spiegeln oder Gefühle zu verstärken.
Doch diese Technik wird nicht erst seit gestern angewendet – nun ja, um genau zu sein, existiert sie schon sehr lange, aber ihren absoluten Höhepunkt erreichte sie auf jeden Fall in der Epoche der Romantik (1795-1848). Lyriker, wie Joseph von Eichendorff, Novalis oder auch Karoline von Günderrode nutzen in ihren Werken gezielt Naturmotive.
Die Schüler des Deutschkurses der Q12 von Frau Schuldenzucker wurden am vergangenen Dienstag selbst zu Dichtern. Nachdem sich der Kurs wochenlang mit der Epoche der Romantik beschäftigt hatte, wurde es Zeit, selbst aktiv zu werden. Der Auftrag?
„Verfassen Sie ein mind. 12-versiges Gedicht im Stile der Romantik, welches Stilmittel, wie Synästhesie, Personifikation und Assonanzen, beinhaltet. Das Thema soll sich entweder um Liebe, Andacht oder Krisenbewältigung drehen.”
Mit dieser Aufgabe strömten die jungen Lyrikerinnen und Lyriker hinaus an die Luft, um ihre Gedanken zu verschriftlichen.
Die Ergebnisse
Gedichte, die das Herz schneller schlagen lassen






Gedichte, die uns etwas über Krisen erzählen








Gedichte, die uns an sehnsuchtsvolle Orte entführen





Jetzt bist du dran!
Wenn ihr nun auch ganz inspiriert von den Werken der 12-ten seid, dann schnappt euch Stift und Papier, um selbst kreativ zu werden! Geht in die Natur hinaus und lasst eure Eindrücke mit in die Gedichte fließen. Falls ihr Lust habt die entstandenen Ergebnisse zu teilen, freut sich die Mammut-Redaktion natürlich darauf eure Beiträge zu sehen, also zögert nicht und schickt sie uns über den Bycs-Messenger oder gleich hier in die Kommentare!
Wow diese Gedichte sind ja großartig!
Ach, wie würd ich mich freun
Gäbs die Texlein in Reinform fein.
Würd’ der Kurs auch nicht bereun
Sollte denn ein Souvenirchen sein.
Berührend Stund’ war’s gewesen
Wollt es gern in Schönschrift lesen.
Tippt es in euren PC nieder
Oder wischt im Tablet rum
Ich bin dafür zu bieder / dumm
Ich layout’s und geb’s euch wieder.
Lieblich goldne Grüßetöne
Wehn zu euch wie im Föhne!
Euer Schulfräulein Sz