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Das Sterben des Mammuts?! – oder doch nur der Besuch vom Bestatter?

17. April 2026 3 Mins Read
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von Emil Heller

Am Dienstag den 27.01.2026 besuchte uns Herr Papke, Inhaber des Bestattungsinstituts Papke aus Würzburg. Er gab uns einen umfangreichen Einblick in seine Arbeit als Bestatter und seinen Weg dorthin. Außerdem erklärte er den Ablauf einer Bestattung vom Zeitpunkt des Todes bis zur eigentlichen Beerdigung sowie der Nachsorge der Angehörigen.

Die Historie des Bestattungswesens

Früher waren die Bestattungsrituale anders als heute. In Ägypten wurden aus dem Leben geschiedene Herrscher von Einbalsamierern konserviert und als Mumien in Pyramiden und im Tal der Könige in Felsengräbern beigesetzt.
Die Griechen und Römer waren in ihrem Umgang mit Toten stark von Mythologie und Grabritualen geprägt. So wurde den Toten eine Münze in den Mund gelegt, damit der Fährmann Charon die Seele über den Fluss Styx in das Jenseits bringt.
Im Mittelalter gab es seit dem 13. Jahrhundert die religiöse Laienbewegung der Beginen. Diese Frauen lebten (damals sehr ungewöhnlich) ohne Männer in Gemeinschaft und engagierten sich in der Krankenpflege und auch im Bestattungswesen aus christlicher Nächstenliebe. Die männliche Entsprechung nannte sich Begarden; von den Begarden leitet sich auch das heutige Tätigkeitsfeld des Bestatters ab, welche auch handwerkliche und floristische Fähigkeiten aufweisen müssen.
In der Neuzeit entstanden dann die ersten öffentlichen Friedhöfe, denen auch unsere heutigen Friedhöfe nachempfunden sind. Davor wurde man am oder direkt im Kirchengebäude bestattet, bis man schließlich entschied, dass man aus verschiedenen Gründen, wie Hygiene und Säkularisierung, öffentliche Friedhöfe außerhalb der Stadt errichten sollte.

Die Formen der Bestattung

Traditionelle Formen

Die Bestattungsform, die heute am häufigsten gewählt wird, ist die Feuerbestattung mit ca.80%, gefolgt von der Erdbestattung mit ca.20%. Früher war das Verhältnis laut dem Bestatter genau umgekehrt.

Moderne Trends

Auch alternative Bestattungsformen wie See- oder Waldbestattung gewinnen immer mehr an Bedeutung. Etwas besonderes waren für uns die Diamanten, welche aus den Haaren der Verstorbenen gepresst werden. (Zitat Frau Weikert: „Für Herr Kerber ist diese Form nicht geeignet“ 👴 )

Papke goes Gym VHH und Gym VHH goes Papke

Nach dem Besuch von Herrn Papke bei uns an der Schule besuchten wir ihn am Dienstag den 10.03. in seinem Bestattungsunternehmen in Würzburg. Dort konnten wir einen eindrucksvollen Einblick in den Alltag eines Bestatters gewinnen.

Vom Papierkram bis zur Präparierung der Särge war alles dabei. Nicolas, ein Angestellter von Herrn Papke, erklärte uns ausführlich die Abläufe im Betrieb und stellte sich unseren Fragen. Außerdem durften wir selbst Hand anlegen und einige Tätigkeiten ausprobieren – zum Beispiel das Vorbereiten eines Sarges sowie den Transport eines Verstorbenen – natürlich ohne einen echten Verstorbenen.

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