von Sophia Demuß
Am Samstag dem 05.07 war ich in München für die Bundespreisvergabe des 72. Europäischen Wettbewerbs. Doch wie kam es dazu?
Große Freude: Auszeichnung auf Bundesebene
Im Dezember 2024 bekamen wir im Kunst LK die Aufgabe, aus einem alten Lexikon aus dem Jahr 1956 ein Kunstwerk zu machen. Dabei sollten wir uns an einem der 3 Themen des Europäischen Wettbewerbs orientieren. Ich wählte das Thema “Reingelegt?!” , bei dem es um Fake News und KI, die sich durch Social Media verbreiten und uns beeinflussen, ging und darum, was passiert, wenn Menschen durch eben diese Dinge getäuscht werden.
Knapp 2 Monate arbeiteten wir an unseren Arbeiten – mein Lexikon entwickelte sich zu einer „Wissensbaustelle“ -, um diese dann zu fotografieren und DIN-A2 Kartons zu präsentieren und einzureichen.
Tatsächlich schaffte es meine “Wissensbaustelle” auf Bundesebene einen Preis zu erlangen. Die Auszeichnung für diese Leistung fand am 05.07. im Kuppelsaal der bayerischen Staatskanzlei in München statt.





Ankunft in München: Zwischen Vorfreude & Aufregung
Deshalb fuhr ich zusammen mit meiner Familie Samstag früh Richtung München und kam gegen 9:30 Uhr in der Landeshauptstadt an.
Bei bestem Wetter warteten meine Mutter und ich auf den Beginn des Einlasses, der ab 10:15 Uhr geplant war.
Während wir vor dem Eingang der Staatskanzlei verweilten, kamen auch immer mehr Preisträger und Preisträgerinnen an. Alle kamen aus den verschiedensten Orten in Bayern und sicher hatte der ein oder andere einen ähnlich langen Weg wie wir hinter sich .

Als wir dann um 10:15 Uhr den Kuppelsaal betraten, verschlug es mir zunächst die Sprache. Dafür sorgte nicht nur die festliche Einrichtung des Saales, sondern auch die dort ausgestellten Werke meiner Mitsieger: Von Grundschule bis Gymnasium war alles dabei und jedes der Kunstwerke war sehr interessant. Auch mein eigenes Werk konnte ich schnell finden, befestigt an einer weißen Ausstellungstafel.
Doch dazu später mehr: Um 11 Uhr begann die Preisverleihung mit eine herzlichen Begrüßung der Moderatorin Andrea Lindner. Gefolgt wurde dies dann von einem musikalischem Auftakt und einem kurzen Talk zwischen unserer Moderatorin und ihren 3 “Gästen”: Der Bayerische Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales Eric Beißwenger, die Leiterin der Abteilung V des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus Dr. Christine Modesto sowie die Landesbeauftragte für den Europäischen Wettbewerb in Bayern Alexandra Böhm. Die 4 unterhielten sich vor allem über die Politik in Europa und wie wichtig es ihnen sei, dass wir uns als die jüngeren Generationen so stark mit Europa auseinandersetzen.

Höhepunkt des Tages: Die Preisverleihung
Nachdem dem Talk folgte die Ehrungen Preisträgerinnen und Preisträger:

Ich erhielt als Bundespreis einen Reisepreis (ein dreitägiges Street-Art-Seminar in Berlin, wo wir uns Street Art in Berlin anschauen, Tappe-Art und Urban Sketching ausprobieren und an einem Graffiti-Workshop teilnehmen werden) sowie als Landespreis einen Thalia Gutschein, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Hier könnt ihr euch nochmal die Kunstwerke der (Haupt-) Preisträgerinnen anschauen:

Abschluss mit Empfang
Im Anschluss sangen wir noch die Bayern- und Europahymne. Mit einem weiteren lauten Applaus wurde hier die Ehrung beendet und ging fließend in den Empfang über.
Hier konnte man sich ein Getränk, ein kleines Glas mit einer süßen oder herzhaften Speise nehmen und in Ruhe die einzelnen Kunstwerke betrachten, was ich mir nicht nehmen ließ. Auch ein abschließendes Foto von mir mit meinem Projekt durfte natürlich nicht fehlen.


Zusammengefasst kann man sagen, dass es eine unglaublich wertvolle Erfahrung war, die ich an diesem Samstag machen durfte. Wieder einmal wurde mir vor Augen geführt, wie bunt und vielfältig Kunst sein kann und dass es genau das ist, was solche Wettbewerbe so besonders macht. Danke also an Frau Holzner, die dieses Projekt erst möglich gemacht hat und uns alle so gut unterstützt hat!
Zweite Bundespreisträgerin Alexandra Rau (7d) – In Europa unterwegs
Mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommst du zwar langsam voran,
entdeckst dafür aber viel. Was möchtest du für die Zukunft
bewahren – und was müsste dafür getan werden?
Europa ist schön und Wunschtraum vieler Menschen als Lebensort. Doch bleibt es nicht von alleine so. Es gibt vieles, an dem sich etwas ändern muss und viele Dinge, die Einsatz erfordern, dass sie so bleiben, wie sie sind oder wieder gut werden.
Alexandra hat hierzu ein DIN A5 großes Tagebuch mit Darstellungen ihres Umfeldes angefertigt, so wie sie es erlebt. Einfühlsam hat sie verschiedene Orte dargestellt und beschrieben, wie sie diese erlebt.


