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Schule

Am heißesten Ort – Mammut spricht mit der Schulleitung

26. Juni 2026 12 Mins Read
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Von Elisabeth Knorr, Elias Vorraber und Jan Mahlke

Vielleicht ist dem einen oder anderen schon aufgefallen, wie die Temperaturen langsam sich denen eines Vulkans annähern. Vielleicht kann man sowas am Strand ertragen, aber in der Schule soll sowas anscheinend etwas unbeliebt sein. Jetzt können wir das einfach so hinnehmen und langsam aber sicher in der Hitze dahinschmoren oder man kann etwas dagegen unternehmen. Aber können wir überhaupt irgendwas (anrichten) und wenn ja, wo, wie und was können wir wirklich auch verändern? Wir haben uns selbst Gedanken gemacht und mit der Schulleitung geredet, um die Lage zu klären und zu schauen, was wir machen können.

Was ist überhaupt das Problem?

Die Folgen solcher extremen Temperaturen sind eigentlich offensichtlich. Schwierigkeiten sich zu Konzentrieren, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Kreislaufprobleme, Überhitzung, Dehydration und in extremen Fällen sogar Hitzeschlag, Bewusstlosigkeit und sogar der Tod sind alles Zeichen, dass unser Körper mit der Kühlung überfordert ist und nicht mehr richtig klarkommt.

Die Ursache ist die: Wenn die Umgebungstemperatur die Körpertemperatur, sprich 37 Grad übertrifft, gibt es keine Möglichkeit, passiv Wärme abzugeben. Nur noch das Schwitzen kann diese über die Verdunstung des warmen Schweißes abgeben. Das führt zu einem Flüssigkeitsverlust von 0,5-4,0l je nach Temperatur und Aktivität. Der Körper kann höchstens 1l Wasser pro Stunde wirklich aufnehmen. Das Bedeutet der Körper kann kaum mit dem Verbrauch mithalten oder verliert sogar an Flüssigkeit, die für uns essentiell ist. Wenn der Körper nicht mehr mithalten kann, erhöht sich die Kerntemperatur so stark, dass Proteine, die Grundbausteine aller Lebewesen denaturieren, also untauglich gemacht werden. Man kann sich denken, dass das nicht so gut ist.

Das Interview: Wenn man genug trinkt, kommt ein gesunder Körper mit der Hitze klar

Elisabeth Knorr, Elias Voraber und Jan Mahlke – wir drei Mammuts haben mit Bernhard Brunner und Gunnar Leuner über die Hitze gesprochen. Was geplant ist, was nicht geplant ist und worauf wir hoffen können. Hört euch unser Gespräch hier als Podcast an oder lest das Transkript darunter.

Klick für den Text!

Wie kommen Sie selbst eigentlich mit der Hitze klar?

Bernhard Brunner:  Bei uns hier im Sekretariat und auch im Direktorat ist es sehr, sehr heiß. Also manche sagen, es seien die heißesten Orte, wir haben ja keine Lüftungsanlage. Und ja – aushalten. Ich arbeite sehr lange und es ist sehr heiß, aber ich komme damit schon irgendwie klar, ich trinke halt viel.

In den Klassenzimmern bekommt man nicht das Gefühl, dass die Lüftungsanlagen funktionieren?

Gunnar Leuner:  Also die Lüftungsanlagen arbeiten ganz normal. Das heißt, sie tauschen die Luft in der Nacht vollständig aus, so dass früh am Morgen so 22 oder 23 Grad in den Klassenzimmern ist, wie eben die Nachttemperaturen im Moment sind. Kühlen können sie nicht. Das heißt, unterm Tag heizen sie sich dann auf. Und wir testen gerade, ob man sie unterm Tag etwas stärker stellt, damit die Luftfeuchtigkeit ausgetauscht ist. Aber wie gesagt, eine Kühlung ist es nicht.

Warum hat man sich statt für Klima- für Lüftungsanlagen entschieden?

Gunnar Leuner: Das ist eine Sache, die den Sachaufwandsträger betrifft, der dafür zuständig ist. Ich gehe davon aus, dass es haushaltstechnische Gründe sind, weil eine Klimaanlage natürlich viel teurer ist als eine Lüftungsanlage, die im Rahmen der Corona-Maßnahmen eingeführt worden ist.

Bernhard Brunner: Es gibt nur sehr wenige Schulen, die eine Klimaanlage in Deutschland haben. Es geht immer ums Geld dabei. Und diese Lüftungsanlage, die wir haben, stammt aus der Corona-Zeit. Damals gab es ein großes Bundesförderungsprogramm für die Einrichtung von Filter- und Lüftungsanlagen. Der Landkreis hat sich entschieden, nicht die stationären Anlagen zu kaufen, sondern die große Lösung zu wählen. Ich finde mit großem Erfolg, weil in den meisten anderen Schulen diese stationären Anlagen jetzt unbenutzt herumstehen, die hat auch keiner gewartet. Das war eine kluge Entscheidung, aber die Förderung war nicht für Klimageräte.

Wir müssen also einfach mit den Temperaturen klarkommen?

Bernhard Brunner: Was wir haben, ist seit der aufwendigen Gebäuderestaurierung der Außenfassade ein guter Sonnenschutz. Das war ja vorher auch nicht der Fall. Und diese Lüftungsgeräte bringen schon einen Effekt. Das merkt ihr, wenn ihr hier im Büro seid und es mit draußen vergleicht. Die Geräte geraten an ihre Grenze, wenn es nachts nicht mehr abkühlt. Man kann verhindern, dass heiße Luft von draußen hereinkommt während des Tages, aber kühlen geht nur, wenn die Lufttemperatur nachts absinkt und dann kalte Luft reingepumpt wird. Wir haben eine ziemliche Zunahme der sogenannten tropischen Nächte, sagen die Klimaforscher. Das sind Nächte, in denen es nachts nicht mehr abkühlt.

Gunnar Leuner: Im Moment müssen wir mit den Gegebenheiten auskommen, die wir haben. Die sind viel besser als an fast jeder anderen Schule, weil wir eine Lüftungsanlage und eine bestehende Außenbeschattung haben. Weitere Maßnahmen, wie z.B. die Beschattung durch lebende Bäume muss man längerfristig angehen. Und zwar im Rahmen dessen, wie sich Deutschland prinzipiell auf den Klimawandel vorbereitet. In Frankreich zum Beispiel haben sie Luftbefeuchter, d.h. man setzt auf  die Verdunstungskälte, dass man durch ein  bisschen Dampf läuft und dann immer ein bisschen feucht ist. Diese Feuchtigkeit am Körper kühlt dann ab.

Das klingt ja richtig nach Regenwald. Wenn die Klimaanlagen funktionieren, müssten es doch morgens die Temperaturen der letzten Nacht haben, also ca. 20°C. Ich habe seit heute 8 Uhr Unterricht und es ist erheblich heißer. Anscheinend funktioniert das ja nicht richtig.

Bernhard Brunner: Also erst mal ist 20 °C ganz schön kühl. Wo ich wohne, hatte es gestern Nacht nicht 20°C. Und wie weit das dann wirklich auch physikalisch abkühlen dem aufgeheizten Raum herunterkühlen kann, ist noch eine andere Frage. Das Zuführen von kalter Luft führt nur langfristig dazu, dass auch alle Gegenstände und der Raum in sich abkühlt.

Gunnar Leuner: Weil die Wände auch wärmer sind und sehr lange nachglühen. Ich habe gestern mit Herrn Kiesling geredet, wie wir das mit der Lüftungsanlage machen. Und er ist auch mit dem zuständigen Sachbearbeiter im Landratsamt in Kontakt, um die Lüftungsanlage zu optimieren.

Allerdings erhöhen sich die Temperaturen im Moment immer noch. Morgen wird es ja teilweise 39 Grad haben. Was spricht denn dagegen, dass man außerhalb der Schule Schule macht? Dass man Distanzunterricht oder hier Kurzstunden macht.

Bernhard Brunner: Das sind zwei verschiedene Sachen. Die Situation ist dadurch geprägt, dass jetzt noch eine Menge von Leistungserhebungen geschrieben werden müssen, die wir abhalten müssen. Und dazu gehört dann auch der vorbereitende Unterricht. Und ob die Temperaturen bei den Schülerinnen und Schülern daheim dann besser sind, das wage ich auch zu bezweifeln. Sicherlich nicht in jedem Fall.

Und Kurzstunden – das ist ein anderes Thema. Das machen wir grundsätzlich nicht gerne, weil es ja dazu führt, dass sehr viel Unterricht verloren geht.  Kurzstunden heißt, jede Stunde dauert nur 30 Minuten. Das gibt erfahrungsgemäß ein ziemliches Durcheinander, bis alle da sind, da bleiben am Ende 15 Minuten Unterrichtszeit übrig. Deswegen haben wir uns für die andere Lösung entschieden, statt Kurzstunden einfach den Nachmittag zu skippen. Das ist die einfachere Lösung. Und da ist dann auch klar, bis wann es geht. Kurzstunden machen auch viele Schulen, die gerade Seminarbetrieb haben, also wo Referendare ausgebildet werden, weil die dann noch Lehrproben halten müssen.

Gunnar Leuner: Die ziehen den Nachmittag vor dann. Das heißt, die Kurzstunden gehen dann bis 13.30 Uhr, 14 Uhr, weil sie den Nachmittagsunterricht teilweise auch mit abbilden. Was auch noch ein Problem ist bei Kurzstunden und auch beim Distanzunterricht, ist die Aufsichtspflicht. Das gilt vor allem für jüngere Schüler, die daheim unbeaufsichtigt sind. Die Eltern verlassen sich darauf, dass sie so und so lange in der Schule sind. Sonst müssen sie eine Betreuung zu Hause organisieren. Das heißt, wenn man sowas macht, muss es auch langfristig mit den Eltern abgesprochen und mit den Eltern Beirat abgestimmt werden. Und zum anderen ist es auch schwierig, dass wir keine Schulbusse ab 11.15 Uhr haben. Das ist anders als in der Stadt, wo normalerweise keine Schulbusse da sind, sondern wo die Linienbusse alles abdecken.

Bernhard Brunner: Man muss ein bisschen unterscheiden. Kurzstunden heißt nicht früheres Unterrichtsende. Das heißt dann auch 1 Uhr. Also wird halt der Tag einfach etwas gestaucht. Da ist die Lösung, die wir jetzt haben, etwas cleaner.

Wobei man sagen muss, beim Freitag wären durch Kurzstunden natürlich schon vor 13.00 Uhr Schulschluss, weil es ja am Freitag kein Nachmittagsunterricht gibt.

Bernhard Brunner: Also wir sind jetzt noch ein bisschen gehandicapt durch die Schulaufgaben und diese Noten, die halt noch her müssen. Danach haben wir mehr Freiheit. Da würde ich aber eher dazu neigen zu sagen, wir machen einfach früher Schluss. Die Kurzstunden haben sich schon nicht sonderlich bewährt. Übrigens ein bisschen Funfact. Auch weil wir unsere Go-Anlage nicht programmieren können. Das kann man ja mal sagen. Keiner kann die richtig programmieren. Wir hätten quasi einen gegenläufigen Gong. Das verwirrt alle.

Gunnar Leuner: Also wir können sie deswegen nicht mehr programmieren, weil die Programmsteuerung in einem Betriebssystem läuft und in Programmen läuft, die nicht mehr unterstützt werden.

Aber trotz der angesprochenen Probleme hatten wir doch schon Distanzunterricht in diesem Schuljahr. Also ich würde lieber bei Schnee in der Schule sitzen als jetzt bei diesen Temperaturen. Warum geht das dann und nicht jetzt?

Bernhard Brunner: Das ist etwas anderes. Das wird für ganz Würzburg vorher abgestimmt. Da gibt es ein Gremium, das irgendwann früh die Wetterprognosen anschaut und dann einheitlich Distanzunterricht ausruft. Und in diesem Fall liegt die Entscheidung bei den Schulen selber. Distanzunterricht ist dann keine pragmatische Lösung, weil wir nicht wissen, ob die Schüler daheim besser zurechtkommen oder schlechter. Das mag sehr von den persönlichen Wohnverhältnis abhängen.

Gibt es gerade etwas, was Sie aktiv machen, um gegen die Temperaturen vorzugehen oder sie erträglicher zu machen?

Bernhard Brunner: Es haben tatsächlich auch schon Schüler massive gesundheitliche Probleme, aber eine Hitzeperiode ist eigentlich etwas ganz Normales, was auch zum Wetter gehört. Ich meine, es scheint sich durch den Klimawandel zu verstärken. Aber es ist jetzt auch nicht der Untergang der Welt. Und eigentlich kommen wir damit gut zurecht. Das tun übrigens auch alle Schulen, die in Südeuropa liegen, jeden Sommer. Also Griechenland, Spanien, Portugal und auch Frankreich. Aber es ist jetzt für einen gesunden Menschen mit etwas Nachdenken nicht völlig unmöglich, einfach damit zu leben. Wie ja die ganze Wirtschaft auch normal funktioniert. Es kommt auch kein Arzt auf die Idee, nicht zum Dienst zu erscheinen, weil es zu heiß ist.

Gunnar Leuner: Außerdem haben wir drei Räume, die mit Klimaanlage ausgestattet sind, nämlich den Georaum und die zwei Containerräume. Wenn möglich lassen wir Leistungsnachweise in diesen Räumen schreiben. Auch die Nachschriften am Nachmittag finden in diesen Räumen statt.

Die südlichen Länder haben allerdings jetzt schon Sommerferien. Die haben ja teilweise ab Anfang Juni schon Ferien. Müssen wir uns hier etwas abschauen? Müssen wir uns anpassen in den kommenden Jahren?

Bernhard Brunner: In Frankreich und Spanien gibt es, soweit ich weiß, auch Schulen ohne und tatsächlich ist die Reaktion in den mediterranen Ländern ja, dass sie eine längere Sommerpause machen. Ob das jemals auf die Pausenordnung der Bundesländer durchschlägt, wäre eine Diskussion wert. Es gibt jedes Jahr ein großes Abstimmungstheater in dem die verschiedenen Bundesländer sich auf die verschiedenen Zeitslots für die Ferien einigen und Bayern beharrt immer auf seinem Zeitslot, welcher relativ spät ist. Es ist politisch immer umstritten, warum das so ist, aber das ist nichts, worüber wir entscheiden können. Das macht die Kultusministerkonferenz.

Gunnar Leuner: Es sind auch wirtschaftliche Gründe, die dann gegen das Hitzeproblem abgewogen werden. Die Freizeit- und Tourismusindustrie soll möglichst lange Saison haben. Deswegen fangen die Sommerferien schon im Juni in manchen Bundesländern an und gehen bis Mitte September.

Bernhard Brunner: Die offizielle Sache ist vor allem auch die Entspannung des Verkehrs und der Buchungslage. Das andere ist vielleicht ein Hintergedanke, aber eigentlich geht es um Autobahnstaus, um Buchungen bei Hotels usw.

Im Zuge des Klimawandels wird es ja nicht besser und wohl noch heißer werden. Welche Maßnahmen und Entscheidungen planen Sie langfristig?

Bernhard Brunner: Zunächst einmal hat der Landkreis mit der grundsätzlichen Sanierung des Sonnenschutzes schon vieles erreicht. Das wäre sonst sehr viel schlimmer. Auch die Lüftungsgeräte bringen schon ihren Effekt. Ihr könnt gerne den Vergleich zu diesem Büro hier machen. Das ist schon noch ein Unterschied. Was man grundsätzlich machen muss, ist das architektonisch einzuplanen. Der Neubau der Gemeinde Veitshöchheim ist schon architektonisch so, dass es ein Belüftungskonzept im Haus gibt. Wahrscheinlich wird die Zukunft auch in der Fassadenbegrünung liegen.

Gunnar Leuner: Ein passiver Wärmeschutz sozusagen. Es gibt genug Möglichkeiten, beispielsweise kann man mit Aggregatzustandsänderungen in den Decken arbeiten, um Hitzespitzen abzufangen. Da reden wir aber trotzdem über Temperaturen in den Räumen von knapp unter 30 Grad, die dann schwanken. Dann haben wir diese Wärmespitzen von 35 Grad nicht mehr. Also das wäre für mich  wünschenswert.

Wir haben doch überall iPads und Smart Boards, also scheint es an Geld ja nicht zu fehlen. Warum wird dann bei diesem wichtigen Aspekt, der darüber entscheidet, ob Schüler Leistungen erbringen können, also bei der Kühlung gespart?

Bernhard Brunner: Da gibt es auf verschiedenen Ebenen Antworten. Das eine ist, wie gravierend ist das denn? Eine Hitzeperiode hat für mich nicht automatisch höhere Wichtigkeit als die Ausstattung eines Klassenzimmers mit einem Smartboard und den Möglichkeiten des digitalen Lernens.

Das andere ist ja, dass es nicht der Haushalt der Schule ist. Darüber entscheidet keine Schule. Für den sogenannten Sachaufwand ist der Landkreis Würzburg verantwortlich. Das Gebäude gehört ja nicht der Schule. Die hat auch kein Etat, um das zu unterhalten, sondern das gehört dem Landkreis Würzburg. Der Kreistag ist das politische Entscheidungsgremium in einer Demokratie. Der Landkreistag, sprich Landtag in klein sozusagen, der müsste sich aufmachen und sagen: “Wir investieren da massiv in die Gebäude”. Wenn man das skaliert auf die Anzahl der Schulen, im Landkreis geht es noch, also wir reden ja nicht nur über die beiden Gymnasien, sondern auch über die Realschulen, die Berufsschulen und so weiter. Wenn man das bayernweit sieht, sind wir bei einer Zahl von, ich glaube, über 1000 Schulen, mehr als 430 Gymnasien, dazu noch eine Unmenge von anderen Schulen. Dann sind es auch gewaltige Summen. Da müsste sich die Politik entscheiden, wahrscheinlich viele Milliarden Steuergeld dafür zu investieren. Das wäre möglich. Das Geld wird aber folglich nicht irgendwo anders eingesetzt werden können. Aber es ist eine politische Willensbildung und ich nehme mir mal sehr an, dass sich das auf die Neubauten von Schulen auswirken wird, dass man es da einplant. Das Nachrüsten von Gebäuden ist immer ziemlich aufwendig und teuer.

Gibt es wenigstens eine Möglichkeit, für Schüler Wasser zum Abkühlen bereitzustellen z.B. in den Pausenhöfen?

Bernhard Brunner Wir haben nicht ohne Grund draußen keine Wasserhähne oder nur die, die der Hausmeister und die Gärtner brauchen, weil das natürlich zu großen Wasserschlachten führt oder den Missbrauch erleichtert. Ich wüsste jetzt nicht, wie das genau aussehen soll, aber theoretisch könnte man es natürlich denken, wobei wir auch nicht die Schule und die Schüler, also 800 Schüler kriegen wir nicht, mit einem Springbrunnen gekühlt. Also das wird wahrscheinlich nicht sehr effizient sein. Wir sind erstmal sehr froh, dass wir den Wasserspender wieder rechtzeitig reparieren lassen haben können. Der war kaputt und es war ein bisschen kritisch, dass der wieder geht, das wäre sonst echt unerträglich. Das ist wirklich gefährlich, wenn man zu wenig trinkt, sonst kommt ein gesunder Körper damit klar.

Lässt sich für die nächsten 5 Jahre sagen, dass sich nichts ändern wird an der aktuellen Situation, was Hitzeschutz und Ähnliches angeht?

Bernhard Brunner: Wir werden sehen. Wir haben ja gerade auch eine Ausschreibung für den möglichen Anbau. Da wird es sicherlich eine Rolle spielen. Im Augenblick würde ich sagen, hat der Sachaufwandsträger mit dieser sehr aufwendigen Renovierung des Sonnenschutzes seine Hausaufgaben gemacht.

Gunnar Leuner: Natürlich ist es immer eine politische Entscheidung, was priorisiert wird. Und wir wissen nicht, wie der Kreistag entscheiden wird.

Sie haben keine Entscheidung, Sie haben keinen Einfluss?

Bernhard Brunner: Wir können der Stellungnahme vornehmen, aber das ist das Wesen der Demokratie. Da ist der Kreistag und die Kreistagsabgeordneten entscheiden, was mit dem Steuergeld passiert.

Also schlussendlich würde ich Sie noch gerne fragen. Was würden Sie uns denn empfehlen? Was sind Maßnahmen, die wir selbst treffen können, um für uns selbst die Temperaturen erträglicher zu machen?

Bernhard Brunner: Wichtig ist die angemessene Bekleidung. Das ist ganz wichtig und genug Wassertrippen. Und vielleicht auch aufpassen, welche Aktivitäten man draußen in der Freizeit macht und solche Sachen. So sind auch die Lehrer aufgefordert, möglichst alles zu unterlassen, was besonders anstrengend ist.

Vielen Dank für das Interview

Was kann ich selber tun?

Es gibt viele Dinge, die wir machen können um die Belastung auf unseren Körper zu verringern. Natürlich sollte man sehr viel trinken, weil Wasser einfach extrem wichtig in diesen heißen Zeiten ist. Fächer oder Ventilatoren sind auch eine gute Idee, da sie die abgegebene Wärme gleich wegtransportieren. Wenn man gerade keinen Unterricht hat, kann man sich in den Treppenhäusern aufhalten, da ist es immer relativ kühl. Das Lernatelier ist meistens nicht so kalt, aber man kann sich dort gut ausruhen. Man kann immer versuchen, Tests in frühe Stunden oder in die klimatisierten Außenräume verlegen zu lassen. Letzteres war auch der Vorschlag der Schulleitung. Mit diesen Ansätzen fällt es leichter die Hitze zu tolerieren, aber die Umstände selbst ändern sie natürlich nicht.

Um wirklich etwas zu ändern, müssen wir alle mit Schulleitung und Kollegium kommunizieren, aber auch auf politischer Ebene ist Einsatz wichtig. Der Kreistag entscheidet schließlich über UNSERE Ausstattung. Wir sollten uns in dieser Entscheidung beteiligen. Das Mammut wird versuchen Kontakt aufzunehmen und diese Wege einzuleiten.

Credit: Marco Verch 👨‍🍳 / ccnull.de

Neu: Ergänzungen aus den Kommentaren

Das Mammut freut sich sehr über die Vielzahl an guten Ideen und durchaus wichtigen Anliegen. Wir haben deshalb dieses Segment ergänzt. Hier implementieren wir Kommentare, welche wir als besonders hilfreich und umsetzbar einschätzen. Wir danken euch als Mitmach-Zeitung für eure Beteiligung und besonders für die konstruktive Kritik und für alle Vorschläge, die dem Mammut helfen euch Leser besser zu vertreten. Danke!

Für alle die gerade an der Hitze sterben, empfiehlt Kühltücherontop höchstpersönlich das Kühltuch. Kühltücher kann man Online kaufen aber natürlich auch selbst machen.

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50 Comments

  1. ChatGPT sagt:
    26. Juni 2026 um 7:09 Uhr

    Nach diesem Interview bleibt vor allem ein Eindruck: Die Schulleitung erklärt sehr ausführlich, warum vieles nicht geht – aber erstaunlich wenig, was tatsächlich getan werden soll.

    Natürlich stimmt es, dass die Schule nicht allein über Klimaanlagen oder Millioneninvestitionen entscheidet. Dass der Landkreis für das Gebäude verantwortlich ist, ist ein berechtigter Hinweis. Doch genau diese Aussage wird im Interview immer wieder als Begründung dafür genutzt, warum sich kurzfristig kaum etwas ändern könne. Für die Schülerinnen und Schüler, die bei über 30 Grad versuchen sollen, konzentriert Unterricht und Leistungsnachweise zu absolvieren, ist das jedoch keine zufriedenstellende Antwort.

    Besonders problematisch ist der wiederholte Vergleich mit Südeuropa. Dort komme man schließlich auch mit Hitze zurecht, heißt es. Dabei wird verschwiegen, dass viele Regionen Spaniens, Frankreichs oder Griechenlands ihre Tagesabläufe längst an extreme Temperaturen angepasst haben – mit längeren Sommerferien, klimatisierten Gebäuden, Siesta-Zeiten oder anderen Schutzmaßnahmen. Gerade diese Anpassungen fehlen an unserer Schule weitgehend.

    Auch die Aussage, Hitze sei „etwas ganz Normales“ und „nicht der Untergang der Welt“, wirkt angesichts der aktuellen Klimaforschung wenig überzeugend. Ja, heiße Tage gab es schon immer. Aber die Zahl extremer Hitzetage und tropischer Nächte nimmt nachweislich zu. Gerade deshalb reicht es nicht mehr aus, auf ausreichend Wasser und leichte Kleidung zu verweisen. Diese Maßnahmen helfen zwar, lösen aber nicht das eigentliche Problem: Unterrichtsräume, in denen dauerhaft Temperaturen erreicht werden, die konzentriertes Arbeiten erheblich erschweren.

    Ein weiterer Widerspruch fällt auf: Einerseits wird betont, wie gut die Lüftungsanlage funktioniere. Andererseits wird eingeräumt, dass sie gar nicht kühlen kann und aktuell sogar noch optimiert werden muss. Viele Schülerinnen und Schüler erleben morgens bereits deutlich höhere Temperaturen als die genannten 22 oder 23 Grad. Wenn Theorie und Realität so weit auseinanderliegen, sollte man die Erfahrungen der Betroffenen ernster nehmen.

    Auch die Argumentation gegen Kurzstunden oder Distanzunterricht überzeugt nur teilweise. Dass Unterrichtszeit verloren geht oder Busfahrpläne angepasst werden müssten, sind organisatorische Probleme – aber keine unüberwindbaren Hindernisse. Gesundheit und Leistungsfähigkeit sollten bei extremen Temperaturen Vorrang haben. Gerade an Tagen mit 38 oder 39 Grad erscheint es fragwürdig, warum an Klausuren unter normalen Bedingungen festgehalten wird.

    Positiv ist, dass die Schulleitung den Klimawandel ausdrücklich anerkennt und langfristig über Fassadenbegrünung oder bessere Gebäudekonzepte nachdenkt. Doch langfristige Visionen helfen den Schülerinnen und Schülern nicht, die heute in überhitzten Klassenzimmern sitzen. Es fehlen konkrete kurzfristige Maßnahmen und ein klares Signal, dass die Belastung der Schulgemeinschaft höchste Priorität hat.

    Das Interview beantwortet viele Fragen – aber es vermittelt auch den Eindruck, dass Verantwortung häufig weitergegeben wird: an den Landkreis, an die Politik oder an die Zukunft. Gerade deshalb wäre jetzt mehr Einsatz gefragt, um gemeinsam mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften praktikable Lösungen zu entwickeln. Denn Hitze ist längst kein Ausnahmeproblem mehr, sondern wird zum Schulalltag

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    1. Claude sagt:
      26. Juni 2026 um 7:37 Uhr

      Sehr gute Gedanken – die sind vermutlich von einem Menschen

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    2. Auch Chatgpt ... und nun? sagt:
      26. Juni 2026 um 7:38 Uhr

      Das Interview zeigt deutlich, dass sich die Schulleitung intensiv mit dem Thema Hitze auseinandersetzt und die Situation keineswegs auf die leichte Schulter nimmt. Besonders positiv fällt auf, dass die Entscheidungen nachvollziehbar begründet werden. Anstatt vorschnell auf Distanzunterricht oder Kurzstunden zu setzen, wurden sowohl pädagogische als auch organisatorische Aspekte berücksichtigt – von den noch ausstehenden Leistungsnachweisen über die Schülerbeförderung bis hin zur Betreuung jüngerer Schülerinnen und Schüler.

      Ebenso überzeugend ist der offene Umgang mit den technischen Möglichkeiten und Grenzen der Schule. Die Erläuterungen zur Lüftungsanlage, zum Sonnenschutz und zu den Zuständigkeiten des Landkreises machen deutlich, dass die Schulleitung nicht alle Rahmenbedingungen selbst beeinflussen kann. Gleichzeitig werden vorhandene Maßnahmen genutzt und weitere Verbesserungen geprüft.

      Besonders wichtig erscheint mir, dass nicht nur kurzfristige Lösungen diskutiert, sondern auch langfristige Anpassungen an den Klimawandel angesprochen werden. Das vermittelt den Eindruck, dass verantwortungsvoll und vorausschauend gehandelt wird.

      Insgesamt hinterlässt das Interview den Eindruck einer Schulleitung, die transparent kommuniziert, Entscheidungen sorgfältig abwägt und im Interesse der Schülerinnen und Schüler handelt. Dieses besonnene Vorgehen verdient Anerkennung.

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    3. Anonym sagt:
      26. Juni 2026 um 7:41 Uhr

      Jetzt braucht es schon KI, damit man eine ganz eigene Meinung haben kann?

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      Antworten
  2. anonym sagt:
    26. Juni 2026 um 7:40 Uhr

    super artikel! das interview wirkte sehr professionell und der streibstil wsr auch echt lobenswert!!

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  3. WirSchwitzen sagt:
    26. Juni 2026 um 7:44 Uhr

    [Bitte im Tonfall mäßigen] … wie kann ein Schulleiter so wenig Bezug zu seinen Schülern haben? Ich fühle mich überhaupt nicht verstanden

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    1. Absolute Zustimmung sagt:
      26. Juni 2026 um 10:26 Uhr

      Absolute Zustimmung

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      Antworten
  4. Anonym sagt:
    26. Juni 2026 um 7:48 Uhr

    Ich persönlich finde es [unangebracht (bitte mäßigen)], dass Personen, die in klimatisierten Räumen (oder mit Ventilator) den ganzen Tag sitzen sagen, dass “wir gut mit der Situation klar kommen”. Ich komme NICHT damit klar, ich habe 24/7 Kopfschmerzen und weitere Beschwerden. Ich verstehe nicht wie man so wenig verstä

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    1. Anonym sagt:
      26. Juni 2026 um 8:05 Uhr

      Also die Schulleitung kannst du nicht meinen, die sitzen am heißesten Ort, und zwar mit Nachmittagsunterricht. Hast du den Artikel gelesen?

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      1. ichkommenichtmitderhitzeklar sagt:
        26. Juni 2026 um 8:15 Uhr

        Warst du/ waren Sie im Büro der Schulleitung oder glaubst du/ glauben Sie immer alles was du ließt/ Sie lesen?

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      2. Anonym sagt:
        26. Juni 2026 um 8:27 Uhr

        Ja tatsächlich hab ich den Artikel gelesen, danke der Nachfrage, aber ich weiß nicht wo du/Sie die letzten Tage so unterwegs warst/en, aber ich war mit 30 anderen Menschen, bei schlechter Luft in einem Raum, während in Direktorat nur eine Person, mit einem Ventilator sitzt, ich kann mir schwer vorstellen, dass das wärmer sein soll. Aber wenn du/Sie der Überzeugung bist/sind, dann kann ich da auch nichts machen, aber das tut mir dann leid für dich

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  5. Livvy sagt:
    26. Juni 2026 um 8:08 Uhr

    Also bitte, es ist nicht am heißesten im Sekretariat. Als Person, die die ganze Zeit mit über 20 Mitschülern in einem Klassenzimmer sitzt sage ich, dass die Klassenzimmer wesentlich heißer und stickiger sind.

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  6. MirIstSehrHeiß sagt:
    26. Juni 2026 um 8:12 Uhr

    Ich verstehe nicht, wie man so wenig Verständnis für die Schüler haben kann. Auch viele Lehrer haben das nicht. Uns wurde schon gesagt „Denkt immer dran, anderen geht es schlechter als euch.“ (was keine pädagogisch gute Aussage ist) und wir wurden quasi angeschrien, dass wir nicht die ganze Zeit jammern sollen und diese Lehrkraft das ganze Gejammer nicht mehr ertragen kann und dass es für die Lehrkraft ja genau so heiß ist, was stimmt, aber trotzdem sollte man uns nicht anschreien deswegen, vor allem weil wir nur gesagt haben, dass es eben heiß ist.

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    1. Anonym sagt:
      26. Juni 2026 um 8:34 Uhr

      Du hast recht, da sist nicht richtig. Lehrer sind aber auch nur Menschen und reagieren bei der Hitze nicht immer optimal. Auch wenn es schwer fällt, versuch du es doch auch einmal mit Verständnis.

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      1. MirIstSehrHeiß sagt:
        26. Juni 2026 um 8:53 Uhr

        Ich sehe nicht ein warum ich Verständnis zeigen soll, wenn sie das ganz offensichtlich auch nicht tun. Ich fühle mich nicht gehört und auch nicht respektiert. Uns sobald wir Schüler bei Hitze nicht optimal reagieren werden wir direkt beschimpft. Meiner Meinung nach ist das nicht fair.

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      2. Fan von MirIstSehrHeiß sagt:
        26. Juni 2026 um 8:56 Uhr

        Ja Lehrer sind nur Menschen und das ist ja auch gut so, aber als Person mit Verantwortung finde ich es unverantwortlich so mit den Schülern um zu gehen. Es kann belastend sein als Schüler von einer Erwachsenen Person angeschnauzt zu werden. Aber viele Lehrer sind ja sympathisch. Und jetzt noch eine pädagogisch unbrauchbare Aussage: für die netten Lehrer ist es doch auch schwer nett zu bleiben, aber sie schaffen es trotzdem.

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  7. IchKrepireAnHitze sagt:
    26. Juni 2026 um 8:21 Uhr

    Ich persönlich finde es [unangebracht (bitte mäßigen)], dass Personen, die in einem abgekühlten Raum sitzen sagen, dass „wir gut damit klar kommen“. Ich komme nicht damit klar, ich habe eigentlich durchgehend Kopfschmerzen und kann mich gar nicht konzentrieren und habe noch das Glück einen stabilen Kreislauf zu haben, was bei Personen in meinem Umfeld jedoch anders ist. Sie sagen, dass es im Direktorat am heißesten ist, aber waren sie schon mal für 6 stunden mit 30 Leuten in einem Klassenzimmer? [bitte Unterstellungen vermeiden]

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  8. Anonym sagt:
    26. Juni 2026 um 8:24 Uhr

    Selbst wenn andere Leute vielleicht mir der Hitze klar kommen, ICH TUE DAS NICHT. Ich komme absolut nicht mit der Hitze klar und da hilft es mir auch nicht, dass mir gesagt werden, dass die Lüftungen funktionieren wie sie sollen. ES IST WARM. Ich kann mich nicht konzentrieren. In unserem Klassenzimmer ist die Luft so stickig und heiß, dass man gefühlt nicht atmen kann. Ich trinke gefühlt 3 Liter Wasser und vertrockne trotzdem. Es kann nicht sein, dass ich trotzdem einfach nur gesagt bekomme, dass ich es einfach aushalten muss.

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    1. Sonnenschein sagt:
      26. Juni 2026 um 8:38 Uhr

      Das ist ein bisschen drüber …

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      1. Anonym sagt:
        26. Juni 2026 um 8:49 Uhr

        Wie gesagt, andere Leute (wie anscheinend du) kommen gut mit der Hitze klar. Hast du schon mal drüber nachgedacht, dass es Dinge gibt, die die Wärme für manche Leute echt schlimm machen? Es gibt zum Beispiel Leute mit Kreislaufproblemen, anderen Genetischen Vorraussetzungen und tatsächlich haben auch neurodivergente Menschen haben oft Probleme mit der Temperaturregulation. Du kannst nicht wissen ob irgendwas davon auf mich zutrifft … [Bitte um Mäßigung]

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        1. Anonym sagt:
          26. Juni 2026 um 9:29 Uhr

          Du hast einen sehr dramatischen Kommentar verfasst mit sehr viel “Ich”. Wenn du besondere Voraussetzungen hast, musst du das individuell lösen, z.B. durch Krankschreibung. Das ist aber nicht der Maßstab für alle.

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          1. Anonym sagt:
            26. Juni 2026 um 9:43 Uhr

            Und dann soll ich jeden Tag Schule skippen? Es ist sehr leicht gesagt einfach individuelle Lösungen zu finden. Aber anscheinend kannst du eben einfach nicht zu meinen Erfahrungen relaten. Was ja auch ok ist. Aber das ändert nichts daran, dass mir sehr heiß ist und das nicht nur für mich sondern für alle. Also zeig bitte einfach ein bisschen Verständnis für andere

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          2. Auch Anonym sagt:
            26. Juni 2026 um 9:44 Uhr

            Und du hast einen sehr unqualitativen kommentar hinterlassen und jetzt? (Nur hast du schon mal von Wolf und Giraffensprache gehört, die anonyme Person spricht lediglich ihre Gefühlslage aus, warum fühlst du dich dadurch denn so angegriffen?)

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      2. schönfürdich sagt:
        26. Juni 2026 um 9:06 Uhr

        Es ist schön, dass du so gut mit den Temperaturen klar kommst

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    2. Luzifer 42°C sagt:
      26. Juni 2026 um 21:05 Uhr

      Mach kreative Alternativvorschläge!

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  9. Anonym sagt:
    26. Juni 2026 um 8:25 Uhr

    Großen Respekt an die Mammuts für den richtigen Artikel zur richtigen Zeit und für die kritischen Fragen! Auch Respekt an die Schulleitung die ihre Entscheidung begründet, von der sie sicher weiß, dass sie dafür keinen Beliebtheitspreis bekommt, und sich so auch der Kritik stellt.

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  10. Anonym sagt:
    26. Juni 2026 um 8:36 Uhr

    Ich möchte aber auch den Lehrer danken, die ihren Unterricht so gut es geht anpassen, also vielen Dank an diejenigen die sich um ihre Schüler sorgen!!

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  11. Christopher sagt:
    26. Juni 2026 um 8:58 Uhr

    Ist der Unterricht wirklich so sinnvoll wenn sich bei der Hitze eh niemand konzentrieren kann?

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  12. Könnenwirbittenenschulbusbekommem? sagt:
    26. Juni 2026 um 9:04 Uhr

    Selbst wenn es bei einem zu Hause nicht unbedingt kühler ist (bei mir zu Hause ist es kühler selbst ohne Ventilator) spart man sich bei Distanzunterricht immer noch den Schulweg durch die Sonne. Da wir ja nicht mal einen Schulbus haben (wodurch auch für mich das Argument, dass um 11:15 keine Schulbusse fahren wegfällt) verbringe ich am tag fast eine Stunde in der Sonne allein durch den Schulweg

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    1. Rede sagt:
      26. Juni 2026 um 9:27 Uhr

      Zu mal die Hauptsonnenzeit auch genau dann ist wenn wir nach Hause gehen. Die meisten der Schüler haben kein klimatisiertes Auto mit dem s ie entspannt nach Hause fahren können, nein. Wir laufen durch die Sonne, fahren in stickigen heißen Schulbussen oder fahren in Zügen die wie eine Sauna auf Rädern sind. Oder man darf natürlich durch die volle Sonne nach Hause laufen. Wieso. Man ist schon ko wenn man in der Schule ankommt

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  13. Was soll das sagt:
    26. Juni 2026 um 9:23 Uhr

    [Bitte um Mäßigung] Wir sitzen zu 30 in einem Klassenzimmer, die Luft ist heiß und stickig. Das Thermometer zeigt 30 Grad an. Und natürlich wird erwartet, dass wir da noch lernen. Und was wir dagegen getan? „Natürlich nichts“ Aber dann wird von uns erwartet leistungsfähig zu sein auch wenn wir schwitzen, Kopfschmerzen und Durst haben und uns nicht konzentrieren können. Es ist ja immerhin ein kleiner LIchtblick, dass der Nachmittagsunterricht entfällt. Und seien wir mal ehrlich: Was passiert vormittags? Im Sportunterricht bei 32 Grad draußen sitzen alle im Schatten und machen nichts, im Unterricht geht man Eis essen oder schaut einen Film an weil man einfach zu nichts anderem in der Lage ist! [Bitte keine Unterstellungen] Es gibt so einfache Mittel mit dem man dem entgegenwirken können. Wenn wir Geld haben uns neue Whiteboards zu leisten und ständig irgendwelche Vorträge zu organisieren könnte man das vielleicht auch mal in Ventilatoren für die Klassenzimmer stecken.

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    1. Anonym sagt:
      26. Juni 2026 um 10:01 Uhr

      Du wirfst einiges durcheinander. Erst sagst du, dass erwartet wird, dass ihr etwas lernt, dann dass eure Lehrer mit euch Filme schauen oder ihr im Schatten sitzt. Dann sagst du, dass nichts gemacht wird, einen Satz weiter erklärst du, dass der Nachmittagsunterricht ausfällt.
      Anderes hat die Schulleitung ja bereits erklärt.
      Die Schule kann nicht einfach 30 Ventilatoren kaufen, das müsste der Landkreis tun. Wo sollen die übrigens an den 360 Tagen im Jahr stehen, an denen es nicht so heiß ist? Aber vielleicht fragt ihr mal, ob ihr selber einen mitbringen könnt?
      Die Vorträge bezahlen wir nicht, die Referenten machen das für die Schüler umsonst.

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  14. Dru sagt:
    26. Juni 2026 um 9:56 Uhr

    Es geht grade irgendwie so vielen Leuten grade so schlecht wegen der Hitze und trotzdem müssen wir in die Schule kommen. Ich habe schon mitbekommen, dass mehrere Leute wegen der Hitze ins Krankenzimmer mussten oder nach Hause gegangen sind, weil es einfach echt nicht mehr ging. Das ist doch nicht effektiv oder?

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  15. dihhhman67 sagt:
    26. Juni 2026 um 10:07 Uhr

    ehrlich…. (an die leitung…) wrm lasst ihr uns nicht eif frei haben… es ist viel zu heis hier und außerdem….. wrm sollte es im sekreteriat so heiß werden und im zimmer des schulleiters … das zimmer ist nicht mal auf der sonnenseite [Bitte mehr Respekt]

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  16. Anonym sagt:
    26. Juni 2026 um 10:12 Uhr

    „ Es haben tatsächlich auch schon Schüler massive gesundheitliche Probleme, aber eine Hitzeperiode ist eigentlich etwas ganz Normales, was auch zum Wetter gehört.“ ist dss der richtige umgang…. wen viele schon GESUNDHEITLICHE PROBLEME haben? ich finde das falsch vorsllem aus einer führungsposition eines gymnasiums mit 600+ schülern

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  17. X__18767__X sagt:
    26. Juni 2026 um 10:16 Uhr

    abgesehen von der unerträglichen Hitze…. alle stinken ich will hier nicht im Saft anderer sitzen was ist los leude?🥀

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  18. Fassungslos sagt:
    26. Juni 2026 um 10:16 Uhr

    Ich vertshe nicht warum wir überhaupt in die Schule gehen wenn der Untericht eh ins eine Ohr rein und durchs andere wieder raus geht. Ab nächster Woche ist wieder gemäßigteres Wetter spätestens dann könnte man Leistungsnachweise auch nachsschreiben. [Bitte um Mäßigung}

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  19. Kritische Einschätzung sagt:
    26. Juni 2026 um 10:19 Uhr

    Es kann doch nicht so schwer sein! Die anderen Schulen in unserer Umgebung kriegen es ja auch hin. Die Umplanung der Schulbusse ist eine keine Mammutaufgabe 😉 und es ist definitiv bei den Schüler*innen zuhause, und zwar bei allen, nicht so warm und stickig wie in einem mit 30 schwitzenden Personen besetzten Raum, [bitte sachlich bleiben] Und zu dem Punkt mit den Schulaufgaben: 30 Minuten Zeit, in denen man wenigstens ansatzweise die Motivation hat, aufzupassen und aktiv am Unterricht teilzunehmen, da ein früherer Schulschluss in Aussicht steht, sind deutlich besser als eine Dreiviertelstunde, die daraus besteht, zu schwitzen, sich Luft zuzufächern und über die Hitze zu schimpfen und der es völligst an irgendeiner Art von Arbeitsmoral und Konzentration mangelt. Ich wünsche mir mehr Verständnis von der Schulleitung und einen nahbareren Umgang mit uns Schülern, so dass auf unsere Bedürfnisse und Beschwerden eingangen wird [bitte sachlich bleiben]. Wir brauchen eine kurzfristige Lösung für die extreme, unaushaltbare Hitze und nicht einen Ausblick auf mögliche, zukünftige Ansätze, die uns in ein paar Jahren eh nicht mehr betreffen.

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    1. Detailfreak 😉 sagt:
      26. Juni 2026 um 21:14 Uhr

      Du meinst bei den 30 min wohl “Kurzstunden”, nicht “Schulaufgaben”.

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  20. AnHerrRüthel sagt:
    26. Juni 2026 um 10:19 Uhr

    An Herr Rüthel: Bitte geben Sie die Kommentare an die Schulleitung weiter, vielleicht sucht Sie dann den Kontakt zu den Schülern

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  21. Anonym sagt:
    26. Juni 2026 um 10:21 Uhr

    🤦‍♂️🧑🏻‍🏫🙇‍♂️❌. 💦❌

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  22. bittegönnthitzefreioderwasser sagt:
    26. Juni 2026 um 10:28 Uhr

    übrigens den trinkbrunnen kann man nicht nutzen da die Schlange zu lang ist. Wenn man wartet wird man von bestimmten Lehrkräften beschimpft …. Auf die toiletten kann man nich weil diese abgesperrt sind WEGEN EINEM STIFT UND EINER TOILETTENPAPIER ROLLE…. bitte redet mit den Lehrkräften weil 3 oder 4 mal am tag beim automaten Durstlöscher zu holen macht das Portmonee nicht mit

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  23. HoltMichHierRaus sagt:
    26. Juni 2026 um 11:12 Uhr

    Ich finde es besonders unfair, dass Schüler*innen bei dieser extremen Hitze nicht nur in eine heiße, stickige Schule kommen müssen, sondern auch noch wichtige Schulaufgaben und Klausuren in Klassenräumen mit teilweise über 30 Grad schreiben sollen. Unter solchen Bedingungen fällt es offensichtlich Allen schwerer, sich zu konzentrieren und es ist quasi unmöglich eine sehr gute Leistung zu erbringen. Besonders gegenüber der Oberstufe halte ich das für ungerecht, da die Klausuren dort einen großen Einfluss auf das Abitur haben.

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  24. Kühltücherontop sagt:
    26. Juni 2026 um 11:35 Uhr

    Zur Abkühlung funktionieren übrigens Kühltücher echt echt gut. Nur zu empfehlen für alle die grade an der Hitze sterben

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  25. George sagt:
    26. Juni 2026 um 12:01 Uhr

    Ich finde auch echt wild, dass Lehrer auch jetzt noch (Freitag 5./6. Stunde) erwarten, dass wir ernsthaft konzentriert beim Unterricht mitmachen. Klar, Unterricht ist wichtig und so, aber es ist viel zu warm und wir haben in einer Stunde Wochenende…..

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  26. Anonym sagt:
    26. Juni 2026 um 12:08 Uhr

    Verstehe nicht, wieso andere Schulen verkürzte Stunden oder sogar ganz entfall haben. Wer auch im ernst findet, dass die lüftungsanlagen funktionieren (mit Ausnahme der Schulleitung) kann mir mal bitte antworten und den Raum nennen. Wenn man mehrere hundert Tausende Euro für belüftungsanlagen ausgibt die nicht funktionieren, sollte man mal nachdenken wer dafür verantwortlich ist und warum wir keine Klimaanlagen stattdessen haben.

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    1. Anonym sagt:
      26. Juni 2026 um 13:45 Uhr

      Die Lüftung funktioniert ja nur dass es dadurch halt nicht küler wird ;-( und der Rest steht ja im Interview.

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  27. Zu Heiß sagt:
    26. Juni 2026 um 12:44 Uhr

    Es ist zu heiß, man kann sich nicht konzentrieren. Es ergibt echt keinen Sinn, weiterhin normal Unterricht zu geben. Ich hoffe, es ist dem Schulleiter klar, wie unzufrieden wir Schüler mit seiner jetzigen Entscheidung sind. Es ist aber noch nicht zu spät, sich ein Vorbild an den anderen Schulen unserer Region zu nehmen und ENDLICH Kurzstunden einzuführen. Die Hitzephase ist noch nicht vorbei!

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  28. Gerade ganz schön aufgebrachte Schülerin!!!! sagt:
    26. Juni 2026 um 14:52 Uhr

    Ganz ehrlich, ich würde, damit irgenetwas gegen diese Hitze unternommen wird sogar streiken, natürlich kann man sich mit fast 40 grad nicht auf einen Test/ Schulaufgabe konzentrieren und wie oben erwähnt, der Nachhauseweg ist auch einfach schrecklich wenn wir in der prallen Sonne laufen müssen( ich sogar 45 min) oder im Bus fahren ! Die Schulleitung weicht ja die ganze Zeit aus und schiebt alles auf das Ministerium usw. aber jede einzelne Schule sollte auch zeigen, wie schrecklich es hier für uns Schüler hier eigentlich für uns ist und nicht nur alles hinnehmen?! Selbst ohne Nachmittagsunterricht 6 stunden mit gerade mal 2 15minütigen pausen mit 30 anderen Leuten in einem stickigen Klassenzimmer zu sitzen ist echt eine Zumutung!

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  29. Brockhaus sagt:
    26. Juni 2026 um 21:15 Uhr

    Hitze bis zum Verlust rudimentärster Rechtschreibkenntnisse … 🤪

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