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Kultur

„MARS UNTER“ — Eine Sci-Fi-Komödie im Theaterensemble

24. März 2026 14 Mins Read
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8 Comments

von Julia P. und Cara S.

Fünf Menschen, ein viel zu enger Lebensraum und eine Wahrheit, die ihnen bewusst vorenthalten wird. Sind sie wirklich die Ersten Menschen auf dem Mars oder Teil eines perfiden Experiments auf der Erde? Genau darum geht es in der Sci-Fi-Komödie „MARS UNTER“ von Jannik Pitt, die gerade im Theater Ensemble in Würzburg aufgeführt wird. Das Stück ist brandneu, denn erst am 18.03. wurde es uraufgeführt. Wir waren ein paar Tage später dort und hatten sogar die Möglichkeit, mit den Schauspielern, dem Autor und dem Regisseur zu reden und ihnen ein paar Fragen zu stellen!

Worum geht es eigentlich in dem Stück?

Wovon träumt die Menschheit schon heute? Richtig, zum Mars zu reisen. In dem Stück „MARS UNTER“ fliegt eine fünfköpfige, bunt zusammengewürfelte und nicht zusammenpassende Gruppe zusammen zum Mars. Ein in seine Kartoffeln vertiefter Botaniker, eine autoritätsgierige Soldatin, ein übermotivierter Arzt, eine Ingenieurin und der Kommandant der ganzen Mission. Zu dem gibt es noch die „zweite Hilfskraft in ständiger Vertretung der Missionsleitung“, die für den Zuschauer in einem „extra Raum“ auf der Bühne sitzt. Doch sowohl der Zuschauer als auch die Besatzung sind in Ungewissheit: Sind sie tatsächlich auf dem Mars oder doch irgendwo auf der Erde und es wird ihnen nur eine Marsatmosphäre vorgegaukelt? Irgendwann eskaliert die ganze Situation. Doch wir wollen nicht zu viel verraten, denn ihr solltet euch das Stück auf jeden Fall anschauen. Wir waren extrem begeistert. Ein bisschen mehr könnt ihr noch weiter unten beim Interview mit dem Autor Jannik Pitt lesen.

Habt Ihr Lust bekommen, das Stück zu sehen? Falls ja, guckt in den Theaterkanal auf Bycs, wir planen gerade einen Besuch!

Wir hatten im Anschluss an das Theaterstück noch die Möglichkeit, mit der ganzen Schauspiel-Crew zu sprechen. Was sie uns wohl alles erzählt haben? Achtung: Enthält kleine Spoiler!

Interview mit Elias Felder

Elias Felder verkörpert in dem Stück einen Botaniker, der sich sehr gerne mit seinen Kartoffeln und selbst gezüchteten Algen beschäftigt. Diejenigen unter euch, die mit der Schule in „Das Bildnis des Dorian Gray“ waren, könnten ihn auch aus seiner Rolle in diesem Stück noch kennen.

In unserem Interview berichtet er nicht nur von dem Stück, sondern auch davon, was das Schauspiel für ihn bedeutet. Aber lest selbst.

Was ist das Besondere an dem Stück oder was gefällt dir besonders gut daran?

Ich finde, was ganz besonders ist, ist natürlich eine Uraufführung zu spielen, dass wir vom Autor ja auch begleitet wurden in unserer Entwicklung. Das ist total spannend und fühlt sich irgendwie auch ganz besonders an, weil es natürlich irgendwo auch ein Vertrauensbeweis uns gegenüber ist, dass wir das nicht verhunzen, und man gleichzeitig über ganz, ganz viele Fragen direkt mit der Quelle reden kann. Das ist als Schauspieler natürlich total interessant und für mich war es natürlich auch besonders, mal wieder eine Komödie zu spielen. Das hab ich auch schon länger nicht gemacht.

Kannst du dich in irgendeiner Weise mit deinem Charakter identifizieren?

Ich liebe Pflanzen tatsächlich, muss ich sagen, also ich glaube, wenn ich irgendwas auf dem Mars machen müsste, würde ich genau das machen. Ich würde Kartoffeln anbauen und Algen züchten. Ich finde das großartig. Also den Mord würde ich jetzt persönlich eher ablehnen, aber das ist eine personal preference. Aber wenn ich wirklich von einem Alien besessen werden würde, dann, wer weiß. Also ich mag an ihm auf jeden Fall sehr gerne, dass er der ganzen Mission mit so einer positiven Begeisterung gegenübersteht. Im Gegensatz zu manchen anderen.

Was war für dich das herausforderndste Stück, das du je gespielt hast?

Das ist schwierig. Insgesamt die Dreigroschenoper, einfach weil Singen erst mal nicht das war, wo ich mir dachte: „Ja klar, ich stelle mich vor 500 Leute und singe. Das ist mein Ding.“ Da ist Brecht, aber zum Glück recht dankbar. Da darf man auch mal falsch singen. (Lacht)

Was bedeutet Theaterspielen für dich? Und wie bist du dazu gekommen?

Es bedeutet mir alles. Es ist mein Haupthobby, es ist Ausgleich, es ist kreatives Ausleben, es ist nette Leute-Kennenlernen. Es ist ganz, ganz viel Teamwork und es ist wirklich, gerade wenn man in einer Lebensphase ist wie ich, wenn man arbeiten muss, dann ist es schwieriger, Menschen kennenzulernen. Irgendwann ist man sehr in seinem Alltag und Theater ist ein ganz besonderes Hobby dahingehend, dass man wirklich immer wieder total neue Leute kennenlernt und das lernt man mit der Zeit immer mehr zu schätzen, weil das einen einfach auch total bereichert, weil die Leute total unterschiedlich sind. Die kommen von ganz anderen Punkten in ihrem Leben. Aus unterschiedlichen Altersgruppen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, und das bereichert einen immer wieder. Das ist was, was ich nie verlieren möchte, weil ich glaube, dass das einem total gut tut, wenn man nicht immer nur mit den gleichen Leuten zusammenhängt. Aber natürlich haben alle ein bisschen einen Hau und das macht es noch besser. Ich hab damit angefangen, da war ich vier. Das war so bei uns in der Gemeinde, dass man als Kind, das ein bisschen vorlaut war, auf die Bühne geschickt wurde und seitdem bin ich so, wie ich bin.

Interview mit Johannes Lukas Kern

Johannes Lukas Kern spielt in dem Stück die „zweite Hilfskraft in ständiger Vertretung“, aber vielleicht kennt ihn der ein oder andere von euch auch noch aus dem Stück „Amerika“ von Franz Kafka, das wir letztes Jahr mit der Schule besucht haben.

Was ist für dich das Besondere an dem Stück? Also, was gefällt dir besonders gut?

Es ist eine ganz besondere Erfahrung, die Hälfte eines Stückes völlig isoliert in einer Ecke zu sitzen und keinen Kontakt mit den anderen zu haben. Da baut man in der ersten Hälfte so eine Art Anspannung auf, die sich dann tatsächlich in der zweiten Hälfte bei mir auch sehr gut entladen kann. Also das ist nicht alles gespielt, was auf der Bühne passiert, von der Hilfskraft, sondern es kommt natürlich auch daher, dass man nur auf seine Monitore starrt und nicht rübergucken darf, weil da ja eigentlich eine Wand ist. Das war eine einzigartige Erfahrung, schon bei den Proben, um ehrlich zu sein.

Wie hast du dich unter den Vorraussetzungen auf deine Rolle vorbereitet?

Während der Proben saß ich schon immer da in der Ecke und ich bin so gut wie nie auf der Bühne gewesen oder die Betten hochgeklettert oder hab mich auf der Bühne umgeschaut, sondern ich saß wirklich die meiste Zeit nur dort und habe auf Bildschirme geschaut oder gelesen und wenn man da zwei Monate so sitzt, dann kommt man da schon in dieses Gefühl rein.

Was war für dich das schönste Stück, das du je aufgeführt hast?

Das war auch mit dem gleichen Regisseur „Der König in Gelb“. Das war ein Horrorstück, das wir auch hier auf dieser Bühne aufgeführt haben, das auch sehr naturalistisch war und wo man auch ein ähnliches gigantisches Bühnenbild hatte und alles irgendwie bespielt wurde. Und das war einzigartig.

Gibt es irgendwas, was du jungen Leuten, die auch mit Theater anfangen wollen, raten würdest?

Macht es. Es ist toll. Aus Theater kann jeder etwas anderes rausziehen. Manchmal kann man damit Ängste überwinden, vor Leuten zu sprechen. So war es bei mir, vor allen Dingen, bevor ich so richtig mit Theater angefangen habe. Da wollte ich nichts mit Leuten zu tun haben. Und das hat sich inzwischen sehr geändert und man wird auch viel selbstbewusster, wenn man mal Applaus auf der Bühne abbekommt, und man kann auch eben Kontakte knüpfen. Das Theater ist eigentlich rundum toll. Man muss vor allem seine Gruppen finden.

Interview mit Jelka Dirksen

Jelka Dirksen verkörpert in dem Stück eine Ingenieurin, die die ganze Mission in Frage stellt und daran zweifelt, ob sie tatsächlich auf dem Mars sind oder doch auf der Erde.

Was ist für dich das Besondere an dem Stück?

Das Besondere ist, dass sowohl wir unwissend sind als auch das Publikum. Es ist sehr interpretativ. Es hat irgendwie mehrere Enden, irgendwie ein Ende, irgendwie gar kein Ende und das ist so schön, weil jeder mit einer anderen Erfahrung da rausgehen kann. Sowohl wir als auch die Zuschauer.

Wie bist du zum Theaterspielen gekommen?

Ich bin 2021 zum Theater gekommen durch die Studienbühne. Ich wollte davor schon eigentlich hingehen, aber Corona hat „nein“ gesagt. Ich bin tatsächlich durch Johannes, der damals mit Jannik zusammen Moby Dick vorgestellt hat, dazu gekommen. Da hab ich mir gedacht: „Hey, das kenne ich, da will ich mitmachen.“ Und seitdem bin ich irgendwie stecken geblieben. (Lacht)

Was würdest du jungen Leuten, die auch Theater spielen, für die Zukunft sagen?

Nehmt es nicht ganz so ernst. Also es ist ja immer noch nur ein Hobby. Es ist auch okay, wenn man ein bisschen schlechte Stücke spielt oder auch nicht immer so die Megarollen hat. Hauptsache, man hat Spaß, würde ich sagen. Spaß an seinem Hobby ist wichtig und Pausen sind auch sehr wichtig. Nehmt euch Pausen! Sowohl innerhalb der Probezeiten als auch zwischen den Stücken.

Was waren deine besten und was waren deine schlechteren Erinnerungen an das Stück?

Die schlechten Erfahrungen sind, wenn man einfach sehr viel nebenbei zu tun hat. Zum Beispiel wenn man jetzt Schule oder Uni hat und dann nebenbei noch irgendwelchen privaten Stress und dann auch noch Theater spielen dazukommt. Dann ist das echt teilweise am Limit. Aber die guten Erfahrungen sind eigentlich der Rest, ehrlich gesagt. Also, ich hab wirklich so viele gute Freunde gefunden und hab so viel Spaß dabei. Alles, was mit dem Theater zu tun hat, ist schön.

Interview mit Winfried Strobel

Winfried Strobel verkörpert in dem Stück den Kommandanten der Mission, der sein Leben sehr nihilistisch lebt.

Was war denn für Sie das schönste an dem Stück?

Die Jugend, an der ich teilhaben durfte.

Ist Ihnen Ihre Rolle leichtgefallen, oder war es schwierig, da reinzukommen?

Es ist für mich besonders schwierig, so viel Text zu lernen, und ich hab sehr lang gebraucht und die ganze Truppe da sehr behindert. (Gruppe lacht) Aber die hat das irgendwie locker genommen.

Wie sind Sie zum Theaterspielen gekommen?

Der Andreas, der, nennen wir es mal, Intendant des Theaters war, hatte ein Problem, weil ihm ein Schauspieler abhanden gekommen ist, und da hat er mich gefragt, ob ich das machen würde, und ich habe gesagt: „Das mach ich, wenn ich mal Rentner bin.“ Aber nachdem ich nie in die Rente eingezahlt habe, fang ich halt vorher an.

Haben Sie dann schon viel Theatererfahrung?

Ja, mit 20 bis 25 hab ich Theater gespielt und dann: Alter und Gewicht verrät ein alter Mann nicht, dann 40 Jahrelang nicht.

Interview mit Annika Moucha

Annika Moucha spielt in dem Stück eine sehr charakterstarke Soldatin, die gerne Verantwortung und Autorität übernimmt. Auch sie hat im November in „Das Bildnis des Dorian Gray“ mitgespielt.

Was hat dir an dem Stück besonders gut gefallen?

Ich habe sehr viel Spaß, weil ich auf der Bühne herumklettern und mich ausleben darf. (Lacht) Also ich habe ein bisschen gebraucht, um damit warm zu werden, aber ich spiele inzwischen sehr gerne Sachen im Hintergrund, bei denen ich mich nicht darauf konzentrieren muss, dass ich meinen Text sage. Da hat’s dann ein bisschen gebraucht, bis ich Ideen hatte, was ich tue, aber inzwischen macht mir das sehr viel Spaß.

Ist es dir leicht gefallen, dich in so eine charakterstarke Rolle zu versetzen? Und nimmst du manchmal von den Emotionen etwas mit nach Hause?

Es hat eine Weile gedauert, mich da rein zu versetzen, aber mit nach Hause nehme ich eigentlich nie etwas. Das Einzige, was ich festgestellt habe, ist, dass ich ein paarmal abends, wenn ich im Bett lag, dadurch, dass ich sehr viel mit Körperspannung arbeite, immer noch sehr angespannt war. Aber eher das als irgendwas Emotionales.

Ist es eine Herausforderung für dich, in dem Mindset von deiner Rolle zu bleiben?

Ja, schon. Den Anfang finde ich für meine Rolle sehr dankbar, um reinzukommen. Aber es ist eindeutig die größere Herausforderung für mich, das Stück über in dem Mindset zu bleiben, als mich anfangs einmal herein zu versetzen.

Jannik Pitt (Autor)

Wir bekamen auch die Chance mit dem Autor des Stückes persönlich zu reden und haben einen kleinen Einblick in den Schreibprozess, aber auch in seine bisherige Laufbahn als Stückeschreiber bekommen.

Ist das Ihr erstes eigenes Stück?

Nein, es ist mein zweites Stück. Mein erstes Stück war „Omphalos” und das wurde auch hier gespielt, aber das ist schon ein bisschen länger her. Aber eine Schauspielerin hat da auch schon mitgespielt, das heißt, es gibt eine Kontinuität.

Hatten sie erst die Schauspieler im Kopf und haben das Stück dann danach geschrieben, oder haben sie das Stück geschrieben und dann die Schauspieler darauf angepasst?

Ich habe das Stück mit Tobi geschrieben und da haben wir uns auch die Figuren zusammen ausgedacht und Tobi hatte, glaube ich, eher schon konkrete Leute im Kopf. Ich hatte aber die Leute beim Schreiben nicht im Kopf, aber beim Entwickeln der Figuren ging es schon auch darum, wer sozusagen passen würde und was für Charaktere man hat.

Wie viel Zeit hat es gekostet, das ganze Bühnenbild so, wie es jetzt hier steht, zu konstruieren?

Da bin ich der falsche Ansprechpartner, aber zu lange. Die einfache Antwort ist „Ja“.
Aus dem off: Mehrere Tage für das Bett und den Rover. Zu lange!

Beeindruckendes Bühnenbild mit vielen, liebevollen Details

Was waren so ihre Gefühle nach der Uraufführung?

Ich fand’s sehr cool. Also, es hat großen Spaß gemacht. Ich finde, es war sehr schön, dass man die Figuren, die man sich immer vorgestellt hat, dann so zum Leben erweckt auf der Bühne sieht und alle sind nochmal ganz anders, als man sie sich vorgestellt hat, weil jeder von den Schauspielern natürlich nochmal etwas Eigenes dazugibt, aber gerade das ist dann so schön, eben wenn sich das so vermischt. Also die eigene Vorstellung und dann das Schauspiel und dann noch die Ideen natürlich von dem Herrn Regisseur und wenn sich das alles dann zu einem Ganzen ergibt, dann ist das schon ein schönes Gefühl.

Tobias Schmidt (Regisseur)

Auch den Regisseur bekamen wir zu sprechen, von dem wir weitere Dinge über seine Arbeit am Stück, aber auch von seiner Verbindung zum Theater erfahren haben.

Was war für Sie das Coolste an der Regiearbeit mit diesem Stück?

Dass es das erste Auftragswerk ist, das ich bisher gemacht habe. Also ich hab mich mit dem Autor zusammengesetzt und wir haben gemeinsam den Plot entwickelt und dann hat er dafür, dass ich das mit den Leuten inszenieren kann, das Stück geschrieben und das finde ich schon auch einen enormen Vertrauensbeweis. Das ist einfach cool.

Haben Sie selbst auch mal Theater gespielt oder war das reine Regiearbeit für Sie?

Ich mache lieber Regie und ich mache es auch häufiger, weil ich, wenn ich Regie mache, weiß, dass ich am Ende ein Stück habe, das mir gefällt und das ich gerne sehe. (Lacht) Und die Regiearbeit ist etwas, wo ich mich einfach ausleben kann. Aber hin und wieder verleitet es mich auch dazu, dass ich irgendwo mal mitspiele, aber tatsächlich eher weniger.

Gab es irgendwelche großen Inspirationen für den Plot?

Wir haben relativ klein angefangen. Also wir haben einfach gesagt: „Wir haben noch nie eine Komödie gemacht und wollen es mal tun.“ Und dann haben wir uns an einem relativ klassischen Komödienformat bedient: Man sperrt Leute, die nicht zusammenpassen, irgendwo ein und schaut, dass es eskaliert. Was mich bei solchen Komödien stört, ist, dass es immer den Punkt gibt, an dem die Leute einfach gehen sollten. Also haben wir gesagt: „Wir brauchen irgendwo ein Setting, wo man nicht fliehen kann“, und dann waren wir relativ schnell beim Mars.

Das wichtigste von allem: Technik-Jakob

Wer selber Theater spielt oder schon mal einen Auftritt auf einer Bühne hatte, weiß, dass nichts ohne Licht, Ton und Technik geht. Genau deshalb haben wir auch mit Jakob gesprochen, der sich hauptsächlich um die Technik gekümmert hat.

Was war das Herausfordernste von der Technik und vom Bühnenaufbau?

Für mich persönlich das Herausfordernste waren die zwei Displays, die hatte ich mal mit nach hause genommen. Das war für mich eigentlich das Herausfordernste. (Erklärung: Es gibt zwei Displays, eines für Temperatur und Luftfeuchtigkeit, das andere befindet sich im Rover und zeigt dort Hinweise für die Fahrer an.)

Hattest du am Anfang schon eine Vision, wie das aussehen soll, oder ist das mehr mit der Zeit gekommen?

Das erste Mal bin ich hergekommen mit zwei gelöteten Dingern und hab das den andern gezeigt und die meinten „ist eigentlich ganz geil“ und dann haben wir halt weitergemacht.

Es ist ein sehr schönes Gesamtbild geworden. Aber wir haben auch bis nach der Generalprobe noch an allem rumgebastelt.

Hat es sich gelohnt?

Es lässt sich zusammenfassen: Ein wunderbarer Theaterabend! Ein super Stück mit sehr guten (und netten) Schauspielern. Von den bisher besuchten Theaterstücken steht es auf jeden Fall an der Spitze! Bis zum 18.04. könnt ihr euch das Stück im Theaterensemble noch ansehen. Es lohnt sich!

Unsere Meinung:

Es war ein wirklich tolles Theaterstück, das anfangs zugegeben ein bisschen verwirrend war, worauf man sich aber schnell einstellen konnte, und dann war es einfach ein Genuss, die talentierten Schauspieler bei ihrer Arbeit zu bestaunen und sowohl das Drama als auch die verschiedenen Dynamiken sich auf der Bühne entfalten zu sehen. Es gab viele unerwartete Momente, aber vor allem auch lustige Situationen, von denen man sich super hat mitreißen lassen. Im vielen von euch vielleicht bekannten Setting von dem Theaterensemble hat es sich auch direkt so angefühlt, als wäre man in der Mitte des Geschehens. Die entspannte und lebendige Stimmung innerhalb der Theatergruppe, die wir auch während den Interviews nochmal erfahren durften, spiegelt sich ebenfalls super während dem Bühnengeschehen wieder und sorgt natürlich einfach für eine viel natürlichere Atmosphäre. Alles in allem ein genial geschriebenes Stück mit einer klasse Besetzung und somit eine starke Empfehlung.

Und an alle die es bis hier geschafft haben: Lasst ein bisschen Liebe für den Cast in den Kommentaren da!

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8 Comments

  1. Fan sagt:
    24. März 2026 um 7:30 Uhr

    Ich war bei dem Stück und es war so gut. Es wurde an keinem Punkt langweilig anzuschauen, man war immer voll dabei. Also ich kann nur nochmal empfehlen hin zu gehen

    6
    0
    Antworten
  2. Spargel sagt:
    24. März 2026 um 9:54 Uhr

    Wirklich tolles Stück, sehr empfehlenswert es sich anzuschauen!!

    4
    0
    Antworten
  3. Patronuseule 13 sagt:
    24. März 2026 um 10:09 Uhr

    Klingt nach nem mega Stück, die Schauspieler*innen wirken auch sehr sympathisch, ich will auf jeden Fall hin gehen!

    4
    0
    Antworten
  4. Technik-Jakob sagt:
    24. März 2026 um 12:30 Uhr

    Ich danke Euch für diesen super liebevollen Artikel!
    Schön gemacht!

    12
    0
    Antworten
  5. Annika sagt:
    25. März 2026 um 21:09 Uhr

    So schöne Interviews, leider schaffe ich es diesmal nicht das Stück zu sehen (Grüße an dieser Stelle aus Bilbao), aber dafür habe ich den Artikel umso mehr genossen. Danke für alle, die sich Zeit dafür genommen haben, inklusive der Kuscheltiere auf dem cuten Gruppenbild!

    4
    0
    Antworten
  6. EF sagt:
    26. März 2026 um 10:05 Uhr

    Schön, dass ihr da wart! Es ist wirklich toll zu sehen, wieviel Begeisterung für Theater bei euch zusammenkommt. Danke für den schönen Artikel!

    4
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    Antworten
    1. Die Theaterleute sagt:
      26. März 2026 um 10:58 Uhr

      Gernee! Wir freuen uns schon, wenn ihr zu unserer Aufführung kommt!

      3
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      Antworten
  7. Theater Nerd sagt:
    1. April 2026 um 0:25 Uhr

    Das Theater Ensemble ist immer einen Besuch wert!

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    Antworten

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