von Elisabeth Knorr
Endlich Advent! Freuen wir uns nicht alle auf die Zeit zum Runterfahren, zum Entspannen, um Zeit mit unseren Liebsten zu verbringen? Bei vielen (mich eingeschlossen) ist der Kalender allerdings so voll wie zu fast keiner anderen Jahreszeit. Lehrer versuchen noch, die letzten Klausuren vor den Ferien reinzuquetschen, überall gibt es Weihnachtskonzerte vorzubereiten und das Haus, das Zimmer, der Garten, das Essen – alles muss vorbereitet werden auf das große Fest. Ich möchte mit diesen sonntäglichen Impulsen versuchen, etwas von der Entspannung zurückzuholen, die uns eigentlich am besten auf die Feier der Geburt Jesu Christi vorbereiten kann. Ich möchte außerdem daran erinnern, dass Weihnachten kein Fest des Konsums, der Zuckerstangen und des Geschenkpapiers ist, sondern dass wir feiern, dass der Messias geboren ist!



Für alle christlichen Mäuse unter euch – und für alle anderen
Zu einem christlichen Impuls darf eine Sache nicht fehlen: ein Text aus der heiligen Schrift. Heutzutage kommen zwar viele Weihnachtsgeschichten ohne einen Evangelisten aus, der mal kurz an ihnen vorbeigesprungen ist, jedoch soll dieser Impuls nichts dergleichen werden. Ob man nun an Gott glaubt oder nicht: Die Bibel existiert und sie ist (für mich) der Beweis zum Fühlen, Hören und Sehen, dass Gott existiert. Doch wir Christen glauben nicht allein an Gott, sondern auch an Jesus, seinen Sohn und die Niederkunft des wichtigsten Menschen der christlichen Geschichte wollen wir feiern!


Evangelium aus dem Buch Matthäus 24, 29-44
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: * Sofort nach den Tagen der großen Drangsal wird die Sonne verfinstert werden und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker der Erde wehklagen und man wird den Menschensohn auf den Wolken des Himmels kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. Er wird seine Engel unter lautem Posaunenschall aussenden und sie werden die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, von einem Ende des Himmels bis zum andern. Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So erkennt auch ihr, wenn ihr das alles seht, dass das Ende der Welt nahe ist. Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. Denn wie es in den Tagen des Noach war, so wird die Ankunft des Menschensohnes sein. Wie die Menschen in jenen Tagen vor der Flut aßen und tranken, heirateten und sich heiraten ließen, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird auch die Ankunft des Menschensohnes sein. Dann wird von zwei Männern, die auf dem Feld arbeiten, einer mitgenommen und einer zurückgelassen. Und von zwei Frauen, die an derselben Mühle mahlen, wird eine mitgenommen und eine zurückgelassen. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Bedenkt dies: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht. Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
Impuls
Ärzte und Pflegende in Krankenhäusern, Feuerwehrleute, Polizeibeamte … alle diese Berufe haben neben der regulären Dienstzeit auch Bereitschaftsdienste. Wenn der Anruf kommt, wird alles andere zweitrangig. Mitten am Tag und mitten in der Nacht wird der volle Einsatz erwartet. Vielleicht ein Bild für die Haltung, die uns im Evangelium begegnet. Die Ankunft des Menschensohnes wird mitten im Alltag sein »Von den zwei Männern, die auf dem Feld arbeiten, wird einer mitgenommen und einer zurückgelassen. Und von zwei Frauen, die an der Ölmühle mahlen, wird eine mitgenommen, die andere zurückgelassen.« Seid also wachsam – sagt Jesus. Wachsamkeit als innere Haltung und Einsatzbereitschaft. Vielleicht können wir von den obigen Bereitschaftsdiensten lernen. Wenn Menschen mich brauchen, wenn Gott mich ruft, möchte ich da sein, ohne Wenn und Aber.
Quellen
Bild 1: https://www.publicdomainpictures.net/en/view-image.php?image=645982&picture=vintage-christmas-art
Bild 2:https://picryl.com/media/nostalgic-adventskalender-advent-angel-032d42
Evangelium und Impuls: Te Deum
also letztes jahr waren sowohl artikel themen, überschriften und die artikel an sich besser vllt etwas mehr zu dem stil zurückkehren?
Danke für die Rückmeldung, kannst du uns das vielleicht noch etwas genauer erklären, was du meinst, am liebsten persönlich, aber gerne auch über Bycs oder zur Not anonym hier.
Lieber Kritiker, wie Herr Rüthel ja schon gesagt hat darfst du dich immer mit konkreten Vorschlägen an uns wenden. Jedoch musst du verstehen, dass sich die Redaktion und damit natürlich auch die Artikel verändert haben. Wir sind auch noch recht neu im ganzen Schülerzeitungsgeschehen und müssen alle noch unseren Weg finden. Aber ich bitte dich beim nächsten mal nicht so plump zu kritsieren (das mag keiner gerne)
Danke für die Erinnerung!
Danke!
Danke!