Laptops vom Lions Club für Mapanda — Wo wir helfen
von Cara Schmeller
Das wichtigste in einer Freundschaft ist Kommunikation, doch was, wenn die Freunde in Tansania und wir in Deutschland leben? Beim Austausch getroffen und seitdem nur ein bisschen über WhatsApp geschrieben, doch die Projekte, die wir gemeinsam im Oktober geplant hatten, konnten nicht wirklich umgesetzt werden. Bis jetzt!
Zweck für die Zukunft
Im Oktober plante der AK Afrika viele Dinge: einen Briefaustausch zwischen Mapanda und Veitshöchheim, Sportchallenges, Jongliervideos, Anrufe und auch gemeinsamen Englischunterricht, so Frau Weikert. Doch durch fehlende Technik war es bis jetzt so, dass meistens lediglich der dortige Lehrer Tobias Pughili die Videos weitergeleitet hat, aber kein direkter Austausch zwischen Schülern bestand. Durch die Laptops und Kameras ist das jetzt möglich. So betonte es auch die Schülerin Cara Schmeller des AK Afrikas: „Durch die Kameras und Laptops werden viele Dinge erst möglich, wie beispielsweise der Englischunterricht oder regelmäßige Videocalls.“

„Ein wichtiger Schritt“
Stephen Makinya, der selbst aus Tansania stammt, betonte, wie wichtig diese Laptops sind. Vor Ort in Mapanda seien viele neugierige, begabte Menschen, jedoch fehle es an Material, obwohl heutzutage Digitalisierung entscheidend ist. Bereits diese Woche fliegt eine Delegation des Tushikane Vereins, in dem Stephen Makinya Vorsitzender ist, nach Tansania und nimmt in diesem Zuge die Laptops mit. Der Verein kümmert sich um das ganze Dorf und hat für Brunnen gesorgt, Solaranlagen auf dem Schuldach angebracht und für die Schüler und Waisen mehrere Unterkünfte gebaut. Wir als GymVhh wollen inhaltlich mit der Schule zusammenarbeiten, also nicht unbedingt nur Spenden sammeln, sondern in den Austausch gehen und gemeinsame Projekte realisieren. Stephen Makinya lobte außerdem das Engagement an unserer Schule.

Vortrag brachte den Stein ins Rollen

Frau Weikert hatte vor einiger Zeit beim Lions Club “Würzburg Löwenbrücke” einen Vortrag zum Thema Schulpartnerschaft gehalten. Daraus ist der Kontakt entstanden. Josef Seis hat dann federführend für den Lions Club Laptops organisiert, um Hardware für Mapanda zur Verfügung zu stellen. Thomas Barcatta vom Mwanza-Verein hat diese dann formatiert. Auch Kameras hat der Lions Club gespendet, da die Laptops keine besitzen. Dadurch werden jetzt Dinge wie gemeinsamer Englischunterricht oder regelmäßige Videocalls möglich.
“Ein wichtiger Baustein für die Zukunft“

Steffen Mucha lobt Engagement
Steffen Mucha, der dritte Bürgermeister Veitshöchheims, lobte das Engagement aller Beteiligten: der Lehrer, dem Lions Club “Würzburg Löwenbrücke” und den Schülern des AK Afrikas. Er würdigte es, mit welchem Einsatz an unserer Schule über Kulturen hinweg gearbeitet wird. Er ermutigte außerdem alle, sich weiterhin einzubringen und dieses Engagement nicht auf der Strecke zu lassen.
Laptop-Übergabe

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Das mit dem Englisch-Unterricht hätte man mir auch mal im Vorfeld sagen können, bevor es im Mammut steht … Aber klar, machen wir 😉