Wir machen Wissenschaft! – Ein Interview mit Herrn Brunner zur Wissenschaftswoche
von Elisabeth Knorr
“Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.” – Albert Einstein
Neues Denken fängt hier an, mit uns, mit Bildung und mit Wissenschaft. Willkommen in der Wissenschaftswoche!
Dieses Jahr müssen Kleingruppen aus den 11ten Klassen die unterschiedlichsten Fragestellungen zum großen Überthema “Kommunikation” erarbeiten. Von Propaganda über Evolution und Forschung bis hin zu Komposition und Detektivarbeit ist allerlei Spannendes dabei!
Herr Brunner im Interview – Wo ist Wissenschaft an unserer Schule wichtig?
Alles was wir in der Schule machen, basiert auf Wissenschaft. Es ist die fundamentale Aufgabe eines Gymnasiums die Schülerinnen und Schüler auf ein Studium, also auf die Teilnahme an Wissenschaft, vorzubereiten. Im Besonderen auf wissenschaftliches Arbeiten und Denken. Daher ist es für den Unterricht zentral, dass man den Schülerinnen und Schülern erklärt, woher die Informationen kommen. Gleichzeitig muss deutlich werden, dass nur der aktuelle Wissensstand weitergegeben werden kann. Dazu gehören auch der Glaube an Empirie, die Nachvollziehbarkeit und das Konzept von Beweis und Gegenbeweis.
Alle unsere Lehrkräfte sind mit einem der höchsten wissenschaftlichen Abschlüsse, dem doppelten Staatsexamen, ausgezeichnet. Dadurch ist die fachliche Richtigkeit des Unterrichts gesichert. Allerdings ist Wissenschaft nicht allein Bildung und Unterricht. Da gehört auch Forschung dazu. Diese betreiben wir hier an der Schule eher weniger.

Könnte eigenständiges Arbeiten, wie in der Wissenschaftswoche, den Frontalunterricht ersetzen?
Eine schwierige Frage! Auf der einen Seite lernen Schülerinnen und Schüler mehr und langfristiger, wenn sie sich den Stoff selbst erarbeiten. Auf der anderen Seite ist es fragwürdig, ob ein Schüler, der in seinem Hassfach gerade eine schlechte Note bekommen hat, genug intrinsische Motivation hätte, den nötigen Stoff für die allgemeine Hochschulreife zu lernen.
Es wird schon mehr und mehr versucht den Unterricht Schülerzentriert zu gestalten: Keine Vorträge, sondern aktive Mitarbeit.
Wie läuft die Arbeit bisher – Was meinen die Schüler?


Das Konzept der Wissenschaftswoche, eine Woche zu einem Fach recherchieren und am Ende ein Produkt vorstellen, findet bei Sara, Elena und Johannes große Zustimmung! Vor allem, dass man das Fach selber wählen und auch über das Produkt (Film, Artikel, Podcast etc.) mitbestimmen darf, empfinden sie als nette Abwechslung zum normalen Stundenplan. Allerdings kann nicht jeder in seinem Traumfach arbeiten, was dazu führen kann, dass man letztendlich doch nicht so viel Motivation hat, wie gedacht. Daher sind manche Gruppen am ersten Tag etwas produktiver als andere. Mammut rät: Kopf hoch, macht doch eigentlich alles Spaß!
WiWo ist super 😝
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wiwo größter AZB 🤫🤫