Strikes, Kekse und Fluchtversuche – so wandert das GymVhh
Wandern? Kann man machen. Muss man aber nicht unbedingt. Beim diesjährigen Wandertag ging es für unsere Klassen jedenfalls deutlich abwechslungsreicher zu: Strikes statt Steigungen, Rätsel statt Rastplatz, Verfolgungsjagden durch Würzburg und für die Q12 sogar ein Blick in die Zukunft. Über mangelnde Bewegung konnten sich zumindest einige Klassen kaum beschweren! Was die einzelnen Klassen erlebt haben, lest ihr hier. Vielleicht ist ja auch deine mit dabei?
Die Klasse 10b – Mr X in Würzburg – diesmal wirklich und ohne Regen
von Helene Sagmeister und Amelie Herbert




Nachdem der letzte Versuch ja legendär ins Wasser gefallen ist, hat es diesmal doch noch geklappt. Und so waren wir als Klasse 10b beim jährlichen Wandertag in Würzburg unterwegs. Erst sind wir auf die Festung gestiegen, um uns das Spielfeld anzuschauen, also Würzburg zwischen Juliuspromenade und Neubaustraße. Dann haben wir zusammen mit unserer Klasse und den Lehrern Theresa Dickert und Herrn Rüthel Mr. X gespielt.
Mr X funktioniert wie das berühmte Brettspiel Scotland Yard nur ohne Bus und U-Bahn, dafür mit frischer Luft und zu Fuß. Eine Gruppe ist Mr X und bewegt sich auf dem Spielfeld. Sie muss alle 10 Minuten durchgeben, auf welcher Straße sie ist, die anderen Gruppen versuchen sie einzukreisen und dann vor allem auch zu erwischen. Dabei kommt es vor allem darauf an vorauszuahnen, wohin sich Mr X bewegen könnte und dann bei Sichtung schnell und ausdauernd zu rennen.
Als unsere Gruppe an der Reihe war, überlegten wir uns einen perfekten Plan, der aber leider direkt von den Lehrern durchschaut wurde. Wir hatten vor, vom Marktplatz aus über die Neubaustraße zu laufen, um uns dann anstatt weiter Richtung Main wieder in Richtung der Residenz zu bewegen. Leider kamen uns dann in einem sehr überraschendem Moment die Lehrer entgegen, sodass wir nach einer anstrengenden Flucht schließlich gefangen wurden.
Es war eine sehr lustige Erfahrung und viel besser als eine normale Wanderung.


Die Klassen 11a und 11c – Zwischen Strikes und epischen Fehlwürfen – ein Überblick des Wandertags
von Samuel Hummel und Constantin Mehling
Am Wandertag bewies eine Klasse entgegen aller Prognosen bemerkenswerten Innovationsgeist: Nach drei Jahren desselben Ziels nahmen wir, die 11c, den Mut zusammen, um uns auf etwas Neues einzulassen. Statt der Würzburger Innenstadt war es nun die Bowlinghalle, der das Privileg zuteil wurde, Schauplatz der unvergleichlichen Bowlingkünste der Klassen 11a und 11c werden zu dürfen.
Der Hinweg – „Lieber schön als kurz“ (Zitat: Herr Schulz)

Uns läge es fern, uns den Anforderungen des eigentlichen pädagogischen Vorhabens zu entziehen, und so wurde aus dem Hinweg zum Ziel eine kleine Wanderung. Volle 45 Minuten führte uns die Routenplanung der begleitenden Lehrer Burkhard Schulz und Eike Valeton durch die Weinberge – vorbei an dem Würzburger Panorama, das bekanntermaßen nie enttäuscht. Ein wahrer Ironman!
Zwischen Bahnenbruch und Meisterwurf – der Plan hat es in die Realität geschafft

Pünktlich um 9:00 Uhr öffneten sich die Türen und die Gruppen wurden auf die Bowlingbahnen losgelassen. Schuhe leihen, wechseln, Teams und Bahnen einteilen und los gehts. Dabei gesellten sich auch einige Lehrer zu uns. Um nicht zu viel vorwegzunehmen: Es war schnell klar, wer Ahnung von Bowling hatte. Während die einen tatsächlich versuchten, die Pins zu treffen, stellten die anderen eher die Belastbarkeit der Bahn auf die Probe. Aber auch ein blindes Huhn findet ja bekanntlich mal einen Strike.


Alles in allem waren die zwei Stunden ein Erlebnis, das der vierten Wiederholung der alten Wanderroute definitiv einiges voraus hatte.
Die Klasse 11b – Rätsel, Residenz und ein kleiner Keks
von Jannik Schüssler
Auch die 11b verschlug es am Donnerstag nach Würzburg: Für sie auf dem Programm – ein Teamgame, bei dem jede Menge Kompetenz und logisches Denken gefragt war.
Unser Tag startete unter der großen Uhr am Hauptbahnhof. Es wurden sich bereits Gedanken über das Teamgame gemacht oder versucht, die Müdigkeit noch loszuwerden. Reihe um Reihe, wie man es aus Büchern kennt, begaben wir uns zum Start des Spiels. Doch dieses war – an einem Lastenrad? Ja, richtig gehört, denn hier erhielten die kurz vorher ausgemachten Kleingruppen jeweils einen Rucksack mit vielen Zahlenschlössern.


Auf den Spuren Balthasar Neumanns
Kurz darauf bekamen wir per Videobotschaft die Einweisung der Betreiber. Es ging um einen verschwundenen Plan des damaligen „Stararchitekten“ Balthasar Neumann. Unsere Aufgabe war es, verschiedene Rätsel zu lösen und Schwierigkeiten zu bewältigen, mit denen sich Neumann damals auch herumschlagen musste. Unter diesen Aufgaben war auch das Arbeiten mit verschiedenen altertümlichen Werkzeugen, wie etwa dem Lot.
Aus allen Rätseln ergab sich eine Zahlenkombination, die es uns erlaubte, das nächste Fach am Rucksack zu öffnen. Die Rätsel führten uns durch die gesamte Innenstadt und zeigten uns bedeutsame Gebäude und sogar das ehemalige Wohnhaus Neumanns.
Der wichtigste Begleiter war ein kleiner Rahmen, in den mehrere Puzzleteile gehören, welche wir nach und nach errätselt haben. Sein Ende fand das Ganze an der Residenz, dem wahrscheinlich bekanntesten Gebäude, das Neumann je baute. Hier schlossen sich alle Puzzleteile zu einem QR-Code zusammen, hinter welchem sich ein Zugang zu einer Bilderstellungs-KI versteckte. Diese bot uns die Möglichkeit, selbst in den „Look“ der Barockzeit zu schlüpfen.


Freie Zeit und eine kleine Überraschung
In einem letzten Video wurde uns gesagt, dass wir uns mit einem Codewort eine Kleinigkeit von einer in der Nähe gelegenen Backstube holen konnten. Doch vorher war freie Zeit angesetzt, sodass man in kleinen Gruppen etwas essen gehen konnte. Einige verschlug es in Cafés, andere zum Berlin Döner oder zum Asia-Street-Food-Imbiss.
Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, waren wir natürlich neugierig, was die versprochene „Kleinigkeit“ sein könnte. Also sagten wir das Codewort und erhielten: einen kleinen Keks!
Die Q12 — Wandertag ohne Wandern: HIT
von Cara Schmeller
Für die Q12 war am WANDERtag leider keine Wanderung geplant, sondern der Hochschulinformationstag an der THWS in Würzburg. Dort konnten verschiedene Vorträge von verschiedenen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen besucht werden zu Themen wie beispielsweise Lehramt, Recht, Psychologie oder auch Studienfinanzierung. Außerdem sollte jeder Schüler der Q12 ein Gespräch mit einem Studenten bzw. einer Person an Infoständen führen über die berufliche Zukunft. Für einige war es eine spannende Veranstaltung, bei der sie neue Erkenntnisse gewonnen haben, für andere war es eher langweilig, da sie beispielsweise schon ein klares Berufsziel vor Augen haben.


NUR DER FCB
Wo ist denn der tolle Ausflug der Q13? Habe gehört die waren auch in Frankfurt 🤔🤔
Den Artikel von Jannik Schüssler fand ich hervorragend, er war extrem gut lesbar und hat einen Guten Einblick in den Wandertag der 11b gegeben.
Nicht gut ,leider!!
Mangelhaft😾
Super, vorallem der Teil von Jannik ist sehr gut gelungen. Bitte mehr mit Herr Kerber