Mit 23 jungen Menschen ein Theaterstück auf die Beine zu stellen, bedeutet viel Arbeit – besonders, wenn am Ende dann gleich 2 Stücke entstehen. Doch die Theatergruppe unter der Leitung von Frau Ellinger hat‘s möglich gemacht und präsentierte letzte Woche am Mittwoch und Freitag ihre beiden Stücke!
Moby Dick oder die Qual des Wals
Vielleicht hat der ein oder andere schon einmal etwas über diesen Klassiker von Hermann Melville gehört. Es wird die Geschichte eines Matrosen namens Ismael erzählt, der sich dazu entscheidet, auf einem Walfangschiff an zu heuern. Mitten auf hoher See erscheint schließlich der mysteriöse Kapitän des Schiffes und verkündet der Mannschaft das eigentliche Ziel der Fahrt: Kapitän Ahab will Moby Dick, den weißen Wal, der ihm das Bein abgerissen hat, jagen und erlegen.
Bemerkenswert war vor allem, wie die Schüler es geschafft haben in unserer Aula, die Dramatik des Wahlkampfs zu inszenieren, vom Rudern bis zum Abstechen des harpunierten Meeresungeheuers.
Das Stück setzt sich kritisch mit Walfang im 18. und 19. Jahrhundert, wie auch mit dem Einfluss der Menschen in der Natur auseinander.





Also ihr Menschen überlegt euch gut mit wem ihr euch anlegt. Denn wenn die Natur zurückschlägt, sieht der Mensch alt aus.
Der Sturm
Das Drama von William Shakespeare handelt von dem Zauberer Prospero, dem rechtmäßigen Herzog von Mailand, der mit seiner Tochter Miranda auf einer abgelegenen Insel lebt. Eines Tages ruft er mithilfe von Magie einen Sturm hervor, um ein Schiff mit seinen ehemaligen Feinden stranden zu lassen. Als diese die Insel betreten, kehrt dort große Unruhe ein.









Die Stimmung
Die Schauspielerinnen und Schauspieler haben wirklich super gespielt! Bühnenbild, Licht und natürlich schauspielerisches Talent haben dazu geführt, dass alle Szenen sehr lebendig gewirkt haben. Das Publikum war auf jeden Fall begeistert. Inhaltlich ist besonders interessant, wie die beiden Stücke miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt steht das Meer, das bei den Menschen schon immer eine große Sehnsucht auslöste. Doch damit geht auch die Gefahr der Zerstörung dieses Biotops daher. Man muss die Meere und deren Bewohner schützen, denn am Ende ist die Natur eine Gewalt gegen die der Mensch keine Chance hat und ausgeliefert ist. Wir sollten für, anstatt gegen sie kämpfen.
Die Schauspielerinnen Emma und Freya im Interview
Habt ihr eine Lieblingsszene?
Freya: Ja, in Moby Dick, wo wir alle auf den Boden fallen!
Emma: Also ich habe tatsächlich keine spezielle Lieblingsszene, aber die Szene in Moby Dick mit dem Tot-auf-den-Boden-fallen, mag ich auch gerne.
Was für Herausforderungen gab es denn?
Emma: Ich musste ja ein Liebespaar spielen und das war schon anders im Vergleich zu letztem Jahr, als ich die Einzelgängerin Miss Marple gespielt habe.
Freya: Meine größte Herausforderung war vor allem das laute Reden auf der Bühne, dass auch noch die hinteren Reihen einen gut verstehen können.
Wie ist es mit der Gruppe zu spielen?
Emma und Freya: Also das war megacool! Und alle vom letzten Jahr sind auch geblieben, nur nächstes Jahr gehen leider welche, das ist ein bisschen schade.
Könntet ihr euch vorstellen später nach der Schule noch etwas mit Theater zu machen?
Emma: Ich möchte schon gerne auch nach der Schule weiter etwas mit dem Theater machen.
Freya: Ich will jetzt nicht Schauspielerin werden, aber so als Hobby auf jeden Fall!

Der Schauspieler Taoufik im Interview
Hattest du eine Lieblingsszene?
Also wenn ich eine auswählen müsste, dann wahrscheinlich eine von dem Sturm, denn dafür musste ich auch am meisten proben.
Was war eine Herausforderung für dich?
Ich glaube die eine Liebesszene zu spielen, als Jan mit einem Stapel Holz gekommen ist. Und mit der Endszene hatte ich auch ein paar Probleme.
Wie ist es mit der Gruppe zu spielen?
Es ist spannend, anstrengend, aber am Ende wirklich cool!
Möchtest du später noch etwas mit Theater machen?
Ich bin noch am Überlegen, ob ich es zu meinem Beruf mache, aber vielleicht möchte ich auch lieber Arzt werden. Für mich persönlich ist es beim Theaterspielen einfach schön mit dem Publikum zu reden, deshalb könnte ich mir vorstellen, Theater dann später als Hobby weiterzuführen.

Applaus, Applaus!


Das Mammut wünscht der Theatergruppe herzlichen Glückwunsch zu eurem erfolgreichen Auftritt!
War eine SUPER Aufführung! Liebe diese Gruppe, letztes Jahr wie auch dieses!
war super theaterstück. Diese Gruppe ist richtig talentiert.