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Schule wird Galerie – Vernissage des LK Kunst und W-Seminars „Experimentelles Gestalten“

1. Juli 2026 5 Mins Read
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Am 23.6.26 zeigten die Schülerinnen und Schüler des LK Kunst und des W-Seminars „Experimentelles Gestalten“ im Rahmen einer großen Ausstellung, die das gesamte Schulhaus einbezieht, die Arbeiten der letzten zwei Jahre. Das Abitur ist vorbei, und doch kam der gesamte LK für zwei Tage in die Schule, um die eigenen Arbeiten zu sichten und die Ausstellung nach Themen geordnet auszustellen.

Zwei Schuljahre – eine abwechslungsreiche und schöne Zeit

Den Abend der Vernissage eröffnete Herr Dr. Brunner. Sophia Kuffer und Maximilian ließen die letzten zwei Leistungsfach-Jahre die Revue passieren, Berit Holzner sprach kurz über die abwechslungsreiche und schöne Zeit und Sven Wicht spielte Chopin, bevor die Ausstellung besichtigt werden konnte.

Maximilia Geißler und Sophia Kuffer während der Rede
OStR Berit Holzner bedankt sich für die inspirierende und schöne Zeit mit den Kursen
Sven Wicht am Flügel

Preise auf Landes- und Bundesebene

Gezeigt wurden die Ergebnisse kürzerer Themen und Übungen, Studien, Skizzen, und die Projekte, pro Halbjahr anzufertigen waren. Zum Thema „Fake News“ arbeitete der LK mit Lexika (Objekt) aus dem Jahre 1956, alle mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Zwei der Arbeiten wurden mit je einem Landes- und einem Bundespreis des Europäischen Wettbewerbs ausgezeichnet.

Julia Meyer, W-Seminararbeit, Rollenbilder und Geschlechterklischees, Landespreis des Europäischen Wettbewerbs
Luna Stumpf, Buch oder Handy, Landespreis Europäischer Wettbewerb
Sophia Demuß, Information und Fake News, Bundespreis des Europäischen Wettbewerbs
Kim Page, Fake News

Architektonisch plante der Kurs in Gruppen gemeinwohlorientiere kleine Kioske mit Repair-Cafes, offenen Bibliotheken, offenen kleinen Küchen, Treffs etc…

Architektur, Tonmodelle und perspektivische Handzeichnung in Foto geklebt
Design, orientiert an Formen der Natur

Übungen, Vasen Flaschen und Gläser

Der menschliche Körper – Makel oder Schönheit

Sophia Kuffer, Körper, mein Lächeln und das meiner Mutter und meiner Großmutter
Luna Stumpf, Annäherung an den menschlichen Körper

Der menschliche Körper bestimmte das 3. Halbjahr. Die selbstgewählten Themen variierten: es ging um die Schönheit des Körpers, das Zufriedensein im eigenen Körper, um die Entdeckung des Körpers, Das eigene Lächeln im Kontrast zu dem der Mutter und der Großmutter, psychische Krankheiten, angebliche Makel, die beleuchtet besonders interessant und als schön empfunden wurden.

Josefine Holz, Annäherung an den menschlichen Körper
Josefine Holz, W-Seminararbeit, Visuelles Tagebuch, Vorderseite
Josefine Holz, Annäherung an den menschlichen Körper, Teil einer Serie

Sophia Demuß mit Kohlezeichnungen zum Thema Annäherungen an den menschlichen Körper

Im letzten Halbjahr spannte sich die gestalterische Bandbreite noch weiter auf: Das Thema hieß Verortung. Ein schmaler, schwarzer betretbarer Raum gibt vermeintlich den Blick auf die Weiten Islands frei, ein Spiegeltrichter facettiert den Betrachter, Filme zeigen die eigene Zerrissenheit, ein schleierartiger Vorhang mit Fotos der eigenen Geschichte umspielt die Betrachterin, Stoff wird vergraben und Vorgängen in der Natur ausgesetzt.

Maximilian Geißler, W-Seminararbeit, Gymnasium Erweiterungsbau
Maximilian Geißler, Fake News
Maximilian Geißler, Verortung
Maximilian Geißler, Fake News
Viktoria Demuß, Der manipulierte Mensch

Ein Raum wird zum Kunstwerk

Das W-Seminar Experimentelles Gestalten forschte formal oder inhaltlich: Es wurde für 26 Tage eine visuelle Entsprechung gesucht, einmal abstrakt, einmal gegenständlich, eine Handtasche aus Blech mit Nagelstacheln kritisiert Rollen- und Geschlechterklischees (Landespreis des Europäischen Wettbewerbs), und ein ganzer Klassenraum lässt die Gedanken, Sehnsüchte, Erinnerungen von Schülerinnen und Schülern in einer multimedialen Installation sichtbar werden.

Emily Völkel,Multimediale Installation

Sich überschneidende Filme an Wänden und Decken, Töne, Musik sowie die Betrachterin, die den Raum betritt und sich darin umsehend sich selbst auf der Leinwand wiederfindet, zeigen, was im Unterricht sonst keinen Platz hat.

Die Ausstellung war eine Woche zu besichtigen.

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