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Schule

Oh nein, die Irmi Ellinger geht! – Ein Interview

11. Februar 2026 3 Mins Read
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2 Comments

Interview von Julia Lange

Seit mehr als 25 Jahren, dem Beginn der Zeitrechnung des Gymnasiums Veitshöchheim, ist sie schon dabei und hat alles mit durchgemacht: Frau Ellinger. Sie hat mit der Eröffnung der Schule (d.h. September 2000) beim “GymVhh” angefangen. Ab dem Zeitpunkt kannten Schüler des Gymnasiums sie als Lehrerin in den Fächern: Deutsch, Geschichte, PuG, Evangelische Religionslehre und Theater. Nach so einer langen Zeit geht sie nun dieses Schuljahr zu den Faschingsferien und wir möchten sie deshalb zu ihren Erlebnissen und Eindrücken an unserem Gymnasium befragen.

Was war Ihr erster Eindruck von unserer Schule?

Als wir uns hier zum ersten Mal getroffen haben, war ich geflasht von diesem hellen, modernen, frohen Eindruck und es hat mir sehr gut gefallen. Allerdings war es ein Sommertag und da habe ich schon geahnt, dass es relativ warm werden könnte, was sich bewahrheitet hat.

Blumen und Applaus nach der Vorstellung

Was ist Ihre Lieblingszeit an einem Schultag oder haben Sie Lieblingstage im Schuljahr?

Es gibt wirklich so viele Highlights. Ich muss auch sagen, nicht unbedingt Lieblingstage, da sie mit viel Arbeit verbunden sind, aber schon auch besondere Tage sind beispielsweise die Abiturtage. Ich habe so viele Abiture begleitet. Das ist immer für uns alle aufregend und dann anschließend auch der Abiball.  

Was ist ein Ereignis oder etwas aus der Zeit hier an der Schule, an das Sie sich für immer erinnern werden?

Ich muss da auch ganz sicher wieder sagen, dass das die Theaterevents sind. Also ich habe wirklich tolle, für mich auch beglückende Aufführungen erlebt und auch selber begleiten dürfen. Ich glaube, die werden immer einen Platz in meinem Herzen haben, aber auch tatsächlich das Miteinander. Ich gehe eigentlich wirklich gerne in die Schule. Ich bin nicht jeden Tag gleich gut drauf, aber wenn ich dann da bin, merke ich einfach, wie ich mich auch wieder aufbaue und das ist immer noch so nach so vielen Jahren. Dass ich einfach immer noch gerne hierher komme, das ist ein gutes Zeichen, das spricht für unsere Schule.

Was würden Sie Schülern mitgeben wollen?

Ich denke, es gibt zwei wichtige DInge: Das eine ist reale Leben, nicht in einer virtuellen Welt versinken. Alles, was ich beglückend, schön, aufregend, spannend finde, passiert in der wirklichen Welt und ihr wachst in so eine digitale Welt hinein. Ich glaube wirklich festhalten an dem fetten, lebendigen, direkten, realen Leben mit allen Höhen und Tiefen ist das eine. Das zweite ist immer auch offen zu sein für Neues, offen zu sein für Menschen, für Kommunikation. Nicht übereinander reden, sondern miteinander reden. Das ist so die Grundvoraussetzung für gelingendes Miteinander. Das würde ich lernen und all die ganzen Strategien kommen dazu. Aber ich glaube, Schule ist auch eine pädagogische Lerngemeinschaft und das geht nicht ohne wirkliche Begegnung.

Frau Ellinger im Sommer-Interview mit Mammut Julia

Was ist Ihr Gedanke, wenn Sie dann bald die Schule verlassen werden?

Ich gehe zwar in Pension, werde aber hier noch Theater spielen mit der Theatergruppe. Der Abschied wird mir schwerfallen, ich zähle nicht die Tage, wie bei so einem Bundeswehrmaßband. Ne, ich gehe mit großer Dankbarkeit auf eine tolle Berufszeit hier. Ich hatte hier ganz viele intensive Begegnungen und ich lasse auch gute Freunde hier, nehme sie aber auch mit und deswegen denke ich, dass es eine neue Etappe ist. Es kommt viel Neues in meinem Leben und da muss man auch Sachen zu Ende bringen und insofern setze ich erstmal einen Endpunkt, aber ich glaube, so eine Verbundenheit bleibt. Es wird immer irgendwie meine Schule bleiben.

Wir haben das Gespräch schon im Sommer geführt, damals schien das Schulzeitende noch recht weit weg. Jetzt stolpert sie, wie sie sagt, bis zum Schluss mit voller Energie und ohne angezogene Handbremse in Richtung Ruhestand, daher nun ganz aktuell noch …

… ein paar vorläufige Abschiedsworte!

Schöne Gedanken zum Abschluss, danke!

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2 Comments

  1. Mr Kerber himself sagt:
    11. Februar 2026 um 6:36 Uhr

    Liebe Irmi,
    unsere wertschätzenden Wortgefechte und der hochphilosofische, tiefgründige Austausch werden mir fehlen.
    Alles Gute,
    dein Lehrerzimmertischnachbar, SuSi-Opa und TaizéfahrtmitausderTaufeHeber Kerber 🤓

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    Antworten
  2. Anonym sagt:
    11. Februar 2026 um 17:58 Uhr

    Irmi hat das Herz am rechten Fleck und ihre herzliche Art steckt an. Alles Gute und danke Irmi, besonders für die tollen Theatererinnerungen!!

    6
    1
    Antworten

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