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Zwischen Wellen und Muskelkater – Der Main als Trainingsstrecke

23. April 2026 4 Mins Read
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1 Comment

von Paula W.

Blasen an den Händen, das Boot schaukelt auf dem Main und dann kommt auch noch ein riesiges Schiff. Willkommen bei meinem Hobby: Rudern!

Mein Einstieg: Eigentlich nur mal ausprobieren…

Vor drei Jahren habe ich beim WRVB einem Ruderverein in Würzburg angefangen. So nach dem Motto: „Ich schau mir das mal an.“ Dass ich drei Jahre später immer noch dabei bin und es zu einem meiner liebsten Hobbys geworden ist, hätte ich damals eher nicht gedacht.

Am Anfang war alles neu: Boote tragen, Begriffe wie „Skulls“ statt Paddel in den Kopf bekommen und vor allem versuchen, nicht im ins Wasser zu fallen. Ich habe schnell herausgefunden, dass die Boote (zumindest die großen) eigentlich gar nicht so wackelig sind, wie man denkt und mit der Zeit wurde ich immer besser. Und es hat ab der ersten Sekunde Spaß gemacht 🙂

Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Im Sommer macht mir das Training besonders viel Spaß. Wir treffen uns, ziehen unsere Sportsachen an (gaaaaanz wichtig Sonnencreme nicht vergessen! – Ich spreche aus Erfahrung…) und überlegen erstmal, welche Boote wir brauchen – Je nachdem, wie viele Leute da sind, brauchen wir unterschiedliche Boote. Dann tragen wir die Boote gemeinsam runter zum Main. Keine Angst, das sind nur ein paar Meter von unserer Halle bis zum Wasser.

Wenn alles vorbereitet ist, also die Skulls eingelegt, die Dollen alle zu und die Stemmbretter alle eingestellt sind, geht’s endlich los. Und dann rudern wir einfach. Mal kürzer, mal länger, je nachdem, wie die Stimmung ist. An manchen Tagen fahren wir sogar von Würzburg bis nach Randersacker und wieder zurück. Danach weiß man auf jeden Fall, was man gemacht hat. Und merkt auch, wenn man die Sonnencreme vergessen hat, weil fast die ganze Ruderstrecke in der prallen Sonne liegt.

Wenn dann große Schiffe vorbeifahren, wird es kurz spannend. Man muss auf die Wellen achten und aufpassen, dass man nicht zu nah ans Schiff rangezogen wird, aber auch nicht zu nah ans Ufer kommt. Unser Trainer hat alles im Blick und sorgt dafür, dass wir immer sicher unterwegs sind.

Zurück am Steg ist das Training noch nicht vorbei. Dann heißt es: Boote sauber machen und alles wieder ordentlich wegräumen. Macht natürlich nicht so viel Spaß wie das Rudern, gehört aber einfach dazu und wenn alle mithelfen, ist das ganz schnell erledigt.

Regen, Kälte, Hochwasser

Wenn es kalt ist, es regnet, der Main Hochwasser hat oder Eisschollen auf dem Main sind, was aber sehr selten vorkommt, bleiben wir drinnen. Dann geht’s aufs Ruderergometer oder in den Kraftraum.

Das ist zwar auch anstrengend – ich würde sogar sagen anstrengender als auf dem Wasser – aber anders als draußen. Man bewegt sich zwar, aber ohne frische Luft. Tolle Aussicht haben wir trotzdem, da wir durch eine Glasfront direkt auf den Main gucken können. Ab und zu gehen wir auch joggen, aber definitiv nicht so lange wie wir im Sommer rudern.

Der Spaß kommt aber danach: Wir spielen oft noch zusammen in der Halle Tischtennis, Fußball oder Basketball. Das ist ein super Ausgleich nach dem anstrengenden Training und macht immer viel Spaß.

Unser Team

Was das Rudern für mich wirklich besonders macht, sind die Leute. Alle sind super nett, man versteht sich gut und es wird eigentlich immer viel gelacht. Es gibt kaum ein Training, bei dem nicht irgendwelche Witze gemacht werden oder jemand Unfug macht.

Unser Trainer hat da nichts dagegen, solange wir im Training ordentlich mitmachen. Im Gegenteil, er macht sogar oft selbst mit. Es ist einfach immer eine richtig gute Stimmung.

Anstrengend, aber einfach super

Im Moment rudere ich einfach als Hobby, aber ich könnte mir gut vorstellen, irgendwann mal an einer Regatta teilzunehmen. Nur an einer kleinen, vielleicht ja hier in würzburg, um einfach mal zu sehen, wie das so ist, sich mit anderen zu messen. Mal schauen, ob das was wird. 

Rudern ist manchmal anstrengend, manchmal chaotisch und manchmal auch ein bisschen nass – aber vor allem macht es richtig viel Spaß. Für mich ist es die perfekte Mischung aus Sport, Natur und netten Leuten.

Und wer weiß: Vielleicht sieht man mich ja irgendwann bei einer Regatta auf dem Wasser 🚣‍♂️

Ahoi! …ach ja und falls jemand von euch Lust bekommen hat, das Rudern mal auszuprobieren:

Herzlich Willkommen beim WRVB!

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One Comment

  1. paulas bewunderer sagt:
    24. April 2026 um 10:20 Uhr

    Top Artikel Paula! Ich mag deinen Schreibstil sehr gerne👌😘

    0
    1
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