Deutschlands Basketballer starten in die WM-Quali mit starkem Auftakt
Leistung trotz Ausfällen
Die Basketball Herren aus Deutschland sind zurück auf der großen Bühne und das als amtierender Weltmeister. Nach dem WM-Titelgewinn im Jahr 2023 gilt es nun, den Titel nicht nur zu verteidigen, sondern auch eine klare Botschaft zu senden: Deutschland bleibt eine Macht im internationalen Basketball. Beim Auftaktspiel der WM-Qualifikation gegen Israel gelang der Mannschaft von Bundestrainer Àlex Mumbrú ein überzeugender 89:69-Sieg. Und das, obwohl zahlreiche Leistungsträger fehlten, darunter Dennis Schröder und Franz Wagner, die wegen ihrer Profi-Verpflichtungen in der NBA nicht zur Verfügung waren.
Dennis Schröder
Franz Wagner


Oscar Silva – Unser man of the match
Bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass die deutsche Mannschaft trotz des dünneren Kaders keineswegs nachlässig agierte. Israel eröffnete zwar die Partie mit den ersten Punkten, doch Deutschland konterte schnell und setzte das Tempo, das die Zuschauer von einem Weltmeister erwarten. Besonders Isaac Bonga übernahm früh Verantwortung, dirigierte das Spiel aus dem Rückraum und setzte entscheidende Akzente, während junge Spieler wie Jack Kayil mit mutigen Aktionen auf sich aufmerksam machten und bewiesen, dass auch neue Gesichter den Unterschied machen können. Mit 19 erzielten Punkten zeigte Oscar da Silva seine eiskalte Präzision unter dem Korb.
Taktisch, schnell, eiskalt!
Die DFB-Basketballer präsentierten eine Mischung aus Schnelligkeit, taktischer Stabilität und entschlossener Verteidigung, die bereits zur Halbzeit eine deutliche Führung einbrachte. Mit 50:31 gingen sie in die Pause – ein klares Signal, dass Deutschland auch ohne seine NBA-Stars in der Lage ist, auf internationalem Niveau zu dominieren. Im dritten Viertel ließ die Mannschaft kurzzeitig den Druck etwas nach, doch das Team blieb konzentriert. David Krämer, der bei der EM noch verletzt aussetzen musste, zeigte seine Qualitäten und verstärkte sowohl die Offensive als auch die Defensive. Mit vereinten Kräften, klugem Zusammenspiel und konsequenter Umsetzung der taktischen Vorgaben konnte Deutschland die Führung weiter ausbauen und den Vorsprung schließlich souverän auf 20 Punkte ausbauen.
Ein Kader mit Zukunft – und einer klaren Botschaft
Dieser Auftakt macht Mut, denn er zeigt, dass Deutschland nicht allein auf die Stars angewiesen ist. Die jungen Spieler bekamen Verantwortung und zeigten, dass der Kader in der Breite stark aufgestellt ist. Die Mannschaft wirkt eingespielt, selbstbewusst und motiviert – Eigenschaften, die für die kommenden Spiele der WM-Qualifikation entscheidend sein werden. Natürlich bleiben Fragen offen, wie das Team gegen hochkarätige Gegner agieren wird oder wie sich die fehlenden Profis aus der NBA auf Dauer kompensieren lassen. Doch der Start gibt Anlass zur Zuversicht und beweist, dass die Titelverteidigung nicht nur ein Traum bleibt, sondern realistische Aussicht ist.
Endstand
Am Ende steht ein deutlicher 89:69-Sieg gegen Israel, ein Auftakt, der Selbstvertrauen schenkt und uns Fans begeistert. Deutschlands Basketballer haben gezeigt, dass sie auch ohne NBA-Stars leistungsfähig sind. Drücken wir unserer Mannschaft die Daumen, dass sie diesen Weg fortsetzt und den Titel 2027 erneut nach Hause holen.
Am Anfang stehen die Namen nicht bei den Bildern, falls das gewollt wäre.
Stimmt