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„Handy aus, Welt an!“ – Unser Selbstversuch – unsere Erfahrungen

13. Oktober 2026 2 Mins Read
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Gestern startete unsere Handy-Challenge unter dem Motto „Handy aus, Welt an!“

In der zweiten Pause trafen sich bereits die ersten Schülerinnen und Schüler in der Schülerlounge, um über ihre Vorsätze zu sprechen. Wir haben noch einmal besprochen, dass es geht bei dieser Challenge absolut nicht darum geht, das Smartphone komplett abzugeben oder sich radikal einzuschränken. Jede und jeder entscheidet selbst, wie weit der eigene Schritt aus der digitalen Komfortzone gehen soll.

Lest hier, wie es Schülern und Lehrern dabei gegangen ist! Wir werden sie alle Tage begleiten. Jeden Tag gibt es neue Berichte, wie es den Teilnehmern geht, was sie vermissen, aber auch welche neuen Erfahrungen sie machen und was sie vielleicht sogar neu über sich selbst dazulernen!

Montag, 12.10. – Die Challenge beginnt

Die Wertebotschafter freuen sich mit den Teilnehmern, dass die Aktion am ersten Tag gut gestartet ist.

Marina Katsiarias

Am ersten Tag der „Handy-Challenge“ hab ich versucht, weniger Zeit am Handy zu verbringen und mich mehr auf andere Dinge zu konzentrieren. Am Anfang war es ungewohnt, nicht ständig aufs Handy zu schauen und mir ist aufgefallen, wie oft ich es eigentlich nutze.

Theo Höfler

Mir selber ist es bisher tatsächlich gut gelungen, komplett auf soziale Medien zu verzichten, jedoch konnte auch ich dem einen oder anderen mal nicht widerstehen, den kurzen, beruhigenden Blick auf das Handy zu werfen, wie zum Beispiel unter anderem um die Uhrzeit nachzuschauen oder dieses Feedback hier zu schreiben. Jedoch muss es natürlich auch nicht das Ziel für jeden sein, 100% auf das Handy zu verzichten. Denn teilweise oder so viel wie möglich an Digital Detox reicht auch schon aus und das ist für euch wichtig im Auge zu behalten, damit ihr nicht aufgebt. Dies ist, was ich heute bisher zu berichten habe.

Celine Metzler

Für mich persönlich hieß das heute: Ich habe nicht völlig auf mein Smartphone verzichtet, es aber am Nachmittag ganz bewusst bis zum Abend auf die Seite gelegt. Mir wurde klar, wie oft der Griff zum Handy ganz beiläufig passiert. Statt mich jedoch von der Bildschirmzeit verleiten zu lassen, bin ich eine Runde mit meinem Hund spazieren gegangen und habe die Zeit in der Natur verbracht. Das Ergebnis: Ich war danach viel fokussierter und konnte den restlichen Tag wesentlich bewusster im Hier und Jetzt genießen. Es fühlte sich anfangs zwar etwas ungewohnt an, nicht erreichbar zu sein, tat aber unglaublich gut. Ohne den oft unüberlegten Blick auf das Display fällt es deutlich leichter, ganz im Hier und Jetzt zu bleiben und den Augenblick bewusst wahrzunehmen.

Ich bin sehr gespannt, welche Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse die restlichen Tage der Challenge noch für uns alle bereithalten! Der Tag wirkt entschleunigt und voller kleiner Augenblicke, die im digitalen Rauschen sonst leicht untergehen.

Frauchen ist heute irgendwie viel mehr da!

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