Mammuts unter Druck – T-Shirts selbst gestalten
von Elisabeth Knorr
Wer sind diese intelligenten jungen Journalisten, die so eloquente Fragen stellen und alles und jeden fotografieren und interviewen wollen? Am heiligen Buß-und Bettag haben vier Mammuts und Frau Lehner in der Siebdruckwerkstatt T-Shirts bedruckt! Die Idee: Jeder soll erkennen, dass wir eine Schülerzeitung mit dem Namen Mammut vom Gymnasium Veitshöchheim sind. Ob bei Interviews, Veranstaltungen oder Workshops, ab jetzt weiß jeder: Das sind wir, die Mammuts! Und hier erfahrt ihr, wie man selber T-Shirts bedrucken kann! Los geht’s
1. Das Mammut muss sich zeichnen
Zunächst mussten wir überlegen, was wir auf unsere T-Shirts drucken, um auch wirklich wie professionelle Journalisten aufzutreten. Was würde da besser passen, als ein zuckersüßes Mammut? Also ging die Arbeit los, eine Zeichnung muss her. Und wer muss heutzutage schon zeichnen können, wenn man Chatgpt hat? Dachte ich auch. Stellt sich heraus, mein bester Freund ist gar nicht so gut, wenn es um kreative Arbeit geht. Es musste doch ein echter Mensch her und da Zeitplanung nicht mein stärkstes Metier ist, konnte ich mir diesen Job nur noch selber antun. Gesagt getan, mit höchster Motivation ging es am Tag vor dem Termin in der Siebdruckanlage, der heiligen letzten Sekunde, ans Mammut zeichnen.



2. Das „Druckquartier“

Jetzt musste das ausgearbeitete Mammut und eine hübsche Schrift natürlich irgendwie auf die T-Shirts kommen. Frau Lehner hat uns die Siebdruckanlage „Druckquartier“ vorgestellt. Dort werden in einer kleinen Werkstatt Workshops rund ums Thema Sieb/- und Buchdruck angeboten und immer mittwochs von 17:00 – 19:00 Uhr gibt es die „Offene Werkstatt“, wo kleine Gruppen, wie wir, ihre Projekte verwirklichen können. Auf nur ca. 20 Quadratmetern Fläche werden dort echte Kunstwerke geschaffen! Mit dieser vielversprechenden Aussicht ging es für vier Mammuts und Frau Lehner ins Druckquartier!
3. Die Schablone
Um einen Siebdruck zu gestalten, braucht man eine Schablone auf einem Nylonsieb. Auf dieses Nylonsieb wird eine Fotoemulsion verteilt und im Dunklen ausgehärtet. Der Vorgang dauert ca. 3 Stunden, weswegen das Ganze netterweise schon für uns vorbereitet wurde. Als nächstes wird das Motiv auf einer Plastikfolie auf das Sieb gelegt. Unter einer UV Lampe wird nun die Fotoemulsion auf dem Sieb getrocknet, mit Ausnahme der Stellen, wo das Motiv in Schwarz aufliegt. An diesen Stellen wird die Emulsion nicht hart und kann im nächsten Schritt ausgewaschen werden um das Motiv zu enthüllen. Falls ihr meine Erklärung noch nicht ganz verstanden habt könnt ihr es euch hier noch mal vom Profi anhören:



4. Färben, Drucken, Trocknen – von vorn
Gute Teamarbeit ist beim nächsten Schritt essenziell! Zuerst werden die T-Shirts von Jan auf der Holzplatte zurechtgelegt, damit das Motiv genau auf der richtigen Stelle aufgedruckt wird. Dann wird die Farbe von Elisabeth gleichmäßig auf dem vorbereiteten Nylonsieb verteilt und anschließend in zwei Durchgängen auf das T-Shirt gedruckt. Emil nimmt das bedruckte T-Shirt und legt es unter den Trockner, wo ein Timer auf zwei Minuten gestellt wird. Nach Ablauf der Zeit hängt Paula das T-Shirt unter Lebensgefahr auf die an der Decke angebrachte Leine. Und das alles in zwei Durchgängen, tolle Journalisten soll man schließlich von überall erkennen können.








5. Unser Werk bewundern





Vielen Dank an das Druckquartier und Frau Lehner für das tolle Erlebnis und die schönen T-Shirts!
Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt euer eigenes Projekt zu starten, schaut hier vorbei: https://www.druckquartier.de/
Coole Aktion, ihr Mammuts!