“Wir ziehen das Ding durch. Egal, was passiert.” Allein schon dieser Satz der Protagonistin Wanda verheißt Spannung pur. Das sollten auch die Schüler der 6. Klassen erfahren, die mit ihren Deutschlehrerinnen vor den Osterferien das Stück “Was Wanda will” im Mainfrankentheater besuchten.
Wanda bricht ein, aber nicht allein – die Handlung
Dieses Theaterstück, das auf dem gleichnamigen Kinder-Kriminalroman basiert, handelt von Wandas Plan, in eine große Stadtvilla einzubrechen, um einen wertvollen Tennisball zu stehlen. Dazu stellt Wanda an ihrer neuen Schule ein Team von sechs Schülerinnen und Schülern zusammen. Jeder Jugendliche kann die Gruppe durch ein spezifisches Talent bereichern. Wanda, als Kopf des Teams, ist für die Planung und Organisation verantwortlich. Doch das allein genügt nicht. Das Team muss zusammenwachsen und die einzelnen Mitglieder müssen sich aufeinander verlassen können. Und dann gilt es, das Ding durchzuziehen. Egal, was passiert. Ob sich die Schülerinnen und Schüler von dieser spannenden Geschichte über Mut, Zusammenhalt und Freundschaft auch so mitreißen ließen, könnt ihr nun erfahren:

Operation Villa-Einbruch
von Philomena Jung
Stell dir vor, du bist neu an der Schule, hast keine Freunde, aber einen verdammt guten Plan für einen Einbruch. Klingt nach Ärger? Genau darum geht es in dem packenden Theaterstück „Was Wanda will“ nach dem Buch von Lena Hach.
Ein Team wie Pech und Schwefel
Wanda ist neu in der Stadt und an der Dirk-von-Lowtzow-Schule. Aber sie ist nicht gekommen, um im Matheunterricht brav aufzuzeigen. Sie hat ein klares Ziel: Die Villa am Stadtpark. Doch für einen echten Coup braucht man Profis – oder zumindest Mitschüler, die so wirken.
Wanda rekrutiert eine ziemlich bunte Truppe:
Eine Gruppe von Außenseitern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber für Wandas Plan über sich hinauswachsen müssen.
Spannung, Bluff und Action
Warum will Wanda eigentlich in die Villa einbrechen? Das bleibt lange ein Geheimnis, das selbst ihr Team erst nach und nach durchschaut. Die Inszenierung (zum Beispiel am Mainfranken Theater Würzburg) sprüht nur so vor Energie.
Besonders cool: Wanda ist eine Meisterin des Bluffs. Mal eben so tun, als ob draußen ein Motorrad umgekippt wäre, um einen lästigen Mitschüler loszuwerden? Für Wanda kein Problem!
Warum ihr euch das ansehen müsst:
Das Stück ist nicht nur ein spannender Krimi, sondern zeigt auch, wie aus einer zufällig zusammengewürfelten Truppe echte Freunde werden können. Es geht um Zusammenhalt, Mut und die Frage, ob der Zweck wirklich alle Mittel heiligt.
Highlight: Die Mischung aus Humor und echtem Nervenkitzel.
Prädikat: Absolut sehenswert für alle, die Lust auf ein Abenteuer abseits des Klassenzimmers haben.
Hast du auch ein geheimes Talent, das Wanda für ihren nächsten Coup gebrauchen könnte?
Die Theaterkritik: Figuren, die unsere Sprache sprechen
von Moritz Rüthel
Vormittags ins Theater gehen, statt Schule zu haben, das ist natürlich cool. Leider kamen wir im Mainfrankentheater dann aber doch wieder in ein Klassenzimmer, noch dazu in ein eher karg eingerichtetes. Wir haben uns gleich heimisch gefühlt. Daneben gab es aber auch noch einen zweiten Raum, ein Büro. Das war schön eingerichtet, am besten fand ich die Wand mit den Bücherregalen. In diesem Zimmer hauste der Hauptbösewicht, von dem die Schüler eine wertvolle Beute gemopst hatten.
Lebendiges Spiel – aber man braucht Fantasie
Die Schauspieler haben sehr lebendig geschauspielert und dabei sogar Jugendsprache benutzt. Manchmal haben sie verrückt gespielt, dann wurde ziemlich viel herumgeschrien. Das war mir manchmal ein bisschen zu viel. Trotzdem war das cool! Außer den Hauptfiguren war niemand anderes auf der Bühne zu sehen, obwohl es eigentlich noch andere Charakter gegeben hätte, von denen man aber nur die Stimme gehört hat. Da hat man dann etwas Fantasie gebraucht. Vom Oberbösebären hat man zum Beispiel nur die Beine gesehen.
Die Handlung – ein ständiges Hin und Her
Die Handlung des Stückes war am Anfang ein wenig eintönig, da die Schüler vor allem in ihrem Klassenzimmer Pläne geschmiedet haben. Dabei waren sie immer wieder unentschlossen und entmutigt und dann wieder begeistert und zuversichtlich. Der Höhepunkt des Stückes kam als sie in das Haus eingebrochen sind. Die spannendsten Szenen spielten draußen, aber auf der Bühne gab es ja nur die beiden Räume. Was war also die Lösung? Alles wurde auf einer Leinwand gezeigt. So kam die echte Welt doch noch auf die Bühne!
Theater macht Spaß
Ich finde Theater generell immer cool und besonders gefallen hat mir, dass die Schauspieler Jugendsprache verwendet haben. So war der Theaterbesuch ganz toll!

Das Fazit
Ich fand das Theater sehr schön, es ging nicht nur um wahre Freunde sondern auch um Zusammenhalt 🙂 Es war sehr schön ausgeschmückt und die Schauspieler haben ihre Rolle sehr gut gemacht. 🌸
Carla, 6c

Wir bedanken uns beim Mainfrankentheater für die Überlassung der Bilder von Nik Schölzel.
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Philomena und Carla haben das sehr gut gemacht!!!