Von Jan Mahlke
Die Weihnachtsstimmung
Es wird kälter und Weihnachten rückt Stück für Stück immer näher. Der ein oder andere ist schon fleißig am Geschenke besorgen und bestimmt gibt es jetzt auch schon einige, die das Wohnzimmer bereits mit einem stark verzierten Weihnachtsbaum geschmückt haben. Und was zu einer strahlenden Weihnachtszeit natürlich auch dazugehört, ist ein guter Weihnachtsmarkt und besonders der Veitshöchheimer Weihnachtsmarkt hat für viele zu einer guten Weihnachtsstimmung beigetragen, also gibt es noch mal einen kurzen Rückblick auf die schöne Zeit.


Was war los?
Zwischen dem 29. November und dem 14. Dezember hat der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausinnenhof inmitten des Altortes eine fröhliche Stimmung und alles rund um Weihnachten angeboten. Es lag Musik in der Luft, aber auch viele verschiedene Gerüche. Außerdem war es immer sehr voll, was aber sicher auch an dem vielseitigen Angebot lag, denn ob Bratwurst, Glühwein, Plätzchen, Waffeln, Crepes oder Kaffee, für jeden war etwas dabei. Auch Schmuck, Kunstwerke aus Holz, Ton und Keramik, sowie verschiedenste Weihnachtsgegenstände, zum Teil auch aus anderen Ländern und Kulturen, konnte man sich für zuhause anschaffen. An den Wochenenden gab es Musikbeiträge, die immer schön gestaltet waren.



Dosenwerfen – KIWI e.V.
Auch unsere Schule oder genauer genommen die Schüler des P-Seminars von Frau Hofstetter haben auf dem Weihnachtsmarkt einen eigenen Stand betrieben. Sie haben am letzten Wochenende der Veranstaltung zusammen Dosenwerfen angeboten und es gab einiges zu gewinnen. Es gab nämlich außer zahlreichen Preisen auch noch die Gewissheit etwas Gutes zu tun. Denn die Einnahmen durch den Stand hat das P-Seminar direkt an die Hilfsorganisation KIWI e.V. gespendet, welche sich für die Unterstützung von kranken Kindern und ihren Familien einsetzt und qualifiziertes Personal für die nötigen Operationen fördert. Genaueres kann man auf ihrer Homepage nachlesen, wo es auch eine Option für das Spenden gibt.

Expertenmeinungen
Aber wie sehen andere das eigentlich? Wie war der Weihnachtsmarkt für die Besucher? Ein paar Schüler unserer Schule und einige andere Weihnachtsmarktgänger haben sich geäußert, wie ihnen das Ganze gefallen hat. Und natürlich habe ich ein bisschen Werbung für das Dosenwerfen gemacht 😉
Also ich finde es gibt hier eine idyllische Atmosphäre. Es liegt ein schöner Geruch in der Luft. Die Keramik ist wirklich sehr schön und das Dosenwerfen habe ich auch schon ausprobiert.
Es ist ein wunderschön überschaulicher Weihnachtsmarkt und es ist gemütlich. Das Dosenwerfen war cool und es gab viel zu Essen und unterschiedliche Sachen zu kaufen. Ich finde aber, es ist nicht wirklich kalt genug. Da soll der Weihnachtsmann mal die Heizung ausmachen.
Die Bratwurst ist geil und Glühwein wollte ich mir auch noch holen, die Schlange ist aber lang. Mir ist was aufgefallen: Jeder Kinderpunschstand ist auch ein Glühweinstand, aber nicht jeder Glühweinstand ist auch ein Kinderpunschstand. Ich finde die Leute beim Dosenwerfen sehen sehr professionell aus, wollen mir aber leider keinen Freundschaftsrabatt geben. Außerdem sieht der Stern [beim Dosenwerfen] ein bisschen aus, als ob er überfahren wurde. Aber sonst ist es ganz schön hier.
Und selbstverständlich wurden auch die Eindrücke der beim Dosenwerfen aktiven Schüler gesammelt:
Ich finde auf dem Weihnachtsmarkt Spenden zu sammeln, war eine gute Idee, weil wir nicht nur für einen Guten Zweck Geld aufgebracht haben, sondern auch den Kindern eine Freude bereitet haben. Es war gut, dass wir an KIWI [e.V.] gespendet haben, weil sie bei einem Problem helfen, mit dem wir wahrscheinlich alle mal konfrontiert werden. Es war wirklich jeder nett. Oft sind Leute mehrmals gekommen. Es war auch schön, mit den Leuten zu reden. Viele Familien waren da und haben zusammen Dosen umgeworfen, da war es ein bisschen Schade, dass die Bank gefehlt hat, dass die kleinen Kinder draufsteigen und werfen können. Die wurde uns eigentlich versprochen, aber naja. Es gab auch einige nicht funktionierende Stifte und ich hatte ein bisschen Angst, weil viel Zerbrechliches da war, aber es ist nichts passiert und die Leute haben dann [statt dem Stift] einfach einen anderen Preis bekommen.
Es war sehr chaotisch und unaufgeräumt am Anfang, es hat sich dann aber so langsam eingependelt. [Die ganze Aktion] war echt eine coole Sache und es war schön, mitgemacht zu haben. Jeder der vorbeikam, war echt super nett. Manche Kinder haben nichts getroffen, dann durften sie noch ein zwei Mal werfen. Es gab echt sehr viele Spenden und ich war dankbar, dass wir so viele Preise zum Ausgeben hatten. Es war nicht zu kalt, das fand ich gut.
Fazit
Insgesamt lässt sich sagen, dass es trotz ein paar kleinen Problemen, ein wunderschöner Weihnachtsmarkt, mit großem Angebot und angenehmer Atmosphäre war, bei dem es sich definitiv lohnen würde, nächstes Jahr noch ein Mal vorbeizuschauen. Und auch für KIWI e.V. war der Weihnachtsmarkt ein wunderbares Geschehen, denn durch das eingenommene Geld in der Höhe von 457,80 € kann Menschen geholfen werden, damit für sie Weihnachten auch ein fröhliches Fest sein kann.
Sehr guter Artikel, gibt die Stimmung gut wieder und gibt einem eine Vorstellung als wäre man dort gewesen.
schade, dass es zu unserem Zeitalter damals noch keinen Glühwein gab. Ich hätte den gerne an mein Rudel verteilt.
Wie jetzt, gibt’s am Kinderpunschstand auch Glühwein? oder doch net? nur manchmal?