Reaktionen auf die Weltklimakonferenz in Brasilien
Eines der größten Probleme der Welt ist der Klimawandel, mit dessen Auswirkungen wir bereits heute zu kämpfen haben. Vor kurzem fand hierzu die Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen statt, die sich mit den Auswirkungen des Klimawandels und den Möglichkeiten zu dessen Bekämpfung beschäftigt. Dieses Jahr fand die Konferenz in Belém in Brasilien am Rande des Amazonas-Regenwalds, des größten Regenwaldes der Welt, statt.

Neil Palmer/CIAT, CC BY-SA 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0, via Wikimedia Commons
Was ist die Weltklimakonferenz?
Seit 1995 findet jährlich eine Weltklimakonferenz statt, bei der Klimaziele beschlossen werden, um die Erderwärmung zu begrenzen und den Ausstoß von Treibhausgasen zu minimieren. Eine der bedeutsamsten Errungenschaften der Konferenz war das Pariser Klimaabkommen, bei dem 195 Staaten ein Abkommen unterzeichneten, um die Erderwärmung möglichst auf 1,5°C zu begrenzen. Dieses Ziel ist laut vielen Experten ohne drastische Schritte für den Klimaschutz nicht mehr zu erreichen. Umso wichtiger war diese Klimakonferenz in Brasilien mit über 190 Teilnehmern, bei der dringende Schritte für die Reduzierung der Treibhausgase unternommen werden müssen.

Wenn man sich nun die Statistik zu den CO2-Emissionen der jeweiligen Länder anschaut, sieht man, dass China mit über einem Drittel der größte Verursacher von Treibhausgasen ist, gefolgt von den USA, die unter Trump nicht nur aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten sind, sondern offiziell auch nicht mehr an der Weltklimakonferenz teilnehmen. Was für ein großer Rückschritt für den Klimaschutz!
Was waren die Ergebnisse der Konferenz?
Trotz großer Bemühungen blieben die Ergebnisse hinter der Erwartung vieler Staaten zurück, so gab es keinen Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern (Kohle, Gas, Öl). Dies war ein Anliegen der EU und vieler anderer Länder, konnte aber nicht gegen den Willen Chinas, Saudi-Arabiens, Indiens und anderer Staaten durchgesetzt werden. Doch es gab auch einige Lichtblicke beim Schutz von Regenwäldern. So wurde ein neuer Regenwald-Fond ins Leben gerufen, der von Deutschland, laut Bundesministerium über 10 Jahre mit einer Milliarde Euro unterstützt wird. Durch diesen Fond sollen Anreize zum Erhalt tropischer Wälder gesetzt werden. Des Weiteren sollen sich auch die Anpassungshilfen für den globalen Süden verdreifachen. Dadurch sollen ärmere Länder die Folgen des Klimawandels besser bekämpfen und mehr auf klimafreundliche Lösungen für Probleme setzen.
Reaktionen auf die Abschlusserklärung
Bundesumweltminister Schneider zeigte sich „etwas enttäuscht von den Ergebnissen“, die EU habe sich zwar „geschlossen und engagiert für mehr Klimaschutz eingesetzt(, doch) die alte, fossile Welt hat die geopolitische Situation ausgenutzt.“
Aber was sind die Meinungen zur COP30 an unserer Schule?
Cara S. schätzt die vielen guten Ideen und Vorschläge von der Konferenz, doch fehlen ihr konkrete, verbindliche Pläne zur Umsetzung von mehr Klimaschutz. „Deshalb habe ich das Gefühl, dass viel geredet wurde, aber zu wenig fest vereinbart ist“.
Für Jan M. ist die Konferenz ein wichtiges Treffen, um gemeinsam Pläne für den Klimaschutz zu entwickeln, doch die Zusagen seien zu vage und es fehlen konkrete Handlungen.
Fazit
Obwohl auf der Konferenz wichtige Fortschritte beim Schutz der Regenwälder und bei der Unterstützung des globalen Südens erzielt wurden, bleibt ein zentraler Kritikpunkt bestehen: Ein verbindlicher Fahrplan zum Ausstieg aus Kohle, Gas und Öl fehlt.
Titelbild: Agência Senado from Brasilia, Brazil, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons
die Chinesen machen 30% und ich soll mit der Bahn fahren und mein auto daheim lassen. Eine Frechheit!!!!
Ich kann nicht Andere als Entschuldigung für mein Nichts-Tun-Wollen herziehen. Dann müsste ich auch andere Länder überfallen, weil das ja auch getan wird …
habs nicht durchgelesen aber cool gemacht