Die Nacht der Bücher – Nicht-Schlafen in der Bib im Bahnhof
von Hansjörg Rüthel Eine ganze Bibliothek zum drinnen wohnen und spielen und schlafen? Jeder Leser träumt davon. Am Freitag konnten wir Lesescouts das zumindest einmal für eine Nacht ausprobieren. 23 Schüler der Klassen 6 bis 9 und Frau Paulics und Herr Rüthel waren am Freitag, 11. Juli in der Bücherei am Bahnhof zu Gast. Nur zum Schlafen kamen wir leider nicht allzu sehr. Dafür gab es viel zu viel zu erleben. Und nun der Reihe nach. Der Einzug und Turnen auf dem Dach Am Anfang durften wir alle unsere “Zimmer” beziehen, die Jungen schlugen ihr Lager irgendwo links im Königspavillon auf, die Mädchen überall sonst. Am Anfang war in der warmen, warmen Bibliothek die Dachterrasse am begehrtesten mit ihren unfassbar schicken und unfassbar unbequemen Möbelstücken aus – wahrscheinlich – Stahlbeton. Barbarische Pizza Zum Glück gab es dann bald reichlich Pizza und alle schlugen zu, als gäbe es kein Morgen. Nur die mutigsten wagten sich an Pizza speziale mit scharfer Salami und Artischocken. (Frau Paulics!) Hawaii blieb Herrn Rüthel. Mach mal den Toaster – die Challenges! Am lustigsten war sicherlich die nächste Challenge. In Gruppen sollten die Lesescouts entweder bekannte Märchenszenen, Filmszenen oder Szenen aus berühmten Büchern so nachstellen, dass man sie erkennen kann. Eigentlich sollte nur die beste Gruppe einen Preis bekommen, aber alle waren so gut, dass die Jury sich nicht entscheiden konnte und so einen “lustige” Kategorie erfand und eine Qualitätskategorie, die dann am Ende prämiert wurde. Seht selbst, ob ihr die Motive erkennt. Am Ende gab es gleich für 3 Gruppen süße Preise. Frau Paulics hat gleich eine ganze Sammlung kreativer Spiele ausgepackt, das Medusa-Spiel, bei dem Blicke töten, “Kamel, Affe, Toaster”, bei dem man sich zum Affen, Toaster oder James Bond macht… … und zum Schluss das altbekannte Mörderspiel. Wer es schafft, seinem Opfer irgendetwas anzudrehen, tötet es. So sehen Mörder (und ihre Waffen) aus: Helene erwischte schließlich Frau Paulics mit dem Feuerzeug. Kommentar Helene: Ich will sie besser nicht im Abitur haben! Nachts auf der Ravensburg Natürlich gab es auch wieder eine stimmungsvolle Nachtwanderung. Auch literarisch war viel geboten: Alle Kinder sitzen auf der Burg, nur nicht Gunter, der fiel runter. Wir tauchten kurz in die isländische Sagenwelt auf mit Untoten und anderen teuflischen Mächten. Dann gaben Frau Paulics und Herr Rüthel alles bei der Brücke am Tay. Gefürchtet haben sich die Schüler eher so mittel, aber unterhaltsam war es mit Herrn Rüthel als 2 Hexen, Johnnie und der Zug und Frau Paulics als Hexe und Brücke und Brücknerpaar. Nach einer kleinen kurzen Kletterpartie im Mondenschein und einem unendlichen Weg nach Hause gab es Pizza die zweite Runde und man glaubt es kaum, manche schlafen auch schon, andere zocken noch und wieder andere schreiben diesen Artikel. Morgen gibt es richtig früh Frühstück, vorher müssen wir noch die Bücherei aufräumen, wir freuen uns drauf… Zum Abschluss noch ein tiefsinniges Gespräch gegen 3 Uhr kurz vor dem Polizeieinsatz: Nachts gegen 3 – Die Polizei kommt Plötzlich standen zwei Polizisten im Zimmer. Sie hatten noch Licht gesehen und wollten mal prüfen, ob jemand die Bücherei leer räumt. Am Ende nahmen sie Helene mit. Frau Paulics kämpfte wie ein Löwe um ihre Freiheit – nicht. Der nächste Morgen – Frühstück gut, alles gut! 11 – 0 Thank You For Your Vote! Sorry You have Already Voted!
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