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Vom Tierheim bis zum Jugendknast – Unsere Aktionen am Leitbildtag

24. April 2026 17 Mins Read
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Am Dienstag fand unter dem Motto „Verantwortung“ der diesjährige Leitbild-Implementierungs-Aktions-Tag statt. Gesundheit! Aber so spießig, wie es klingt, war es gar nicht. Es wurde vom klassischen Wandern bis hin zu Vorträgen sehr viel geboten. Das Besondere daran ist, dass die Klassen oft mitorganisieren konnten oder sogar sollten, was sie an diesem Tag unternehmen, und in manchen Fällen sogar die ganze Organisation des Tages in Schülerhände gelegt wurde. Das setzt natürlich auch eine große Verantwortung voraus und das noch, bevor der Tag überhaupt begonnen hat.

Aber was haben die Klassen denn am Ende jetzt alles unternommen? Davon werden wir vom Mammut, aber auch viele anderen Schülern euch jetzt erzählen! Klickt auf den Texte, damit sie sich erweitern!

Die 6c klettert im Boulderzentrum

Hoch hinaus ging es für uns, den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6c, am Leitbildtag. Von Alessia Arca. Um mehr zu erfahren, klickt auf den Text!

Unter dem Motto “Verantwortung übernehmen” besuchten wir das Boulderzentrum “Rock Inn” in Würzburg, um gemeinsam an der Kletterwand über uns hinauszuwachsen. Dabei lernten wir nicht nur wichtige Lektionen über gegenseitige Rücksichtnahme und Selbstvertrauen, sondern hatten auch viel Spaß beim Bouldern. Ein besonderes Highlight war, dass alle gemeinsam im Parcours, à la Ninja Warriors, Fangen spielten.

Die 7a mit einem Rollentausch & Eis

Die Klasse 7a hatte ebenfalls ein spannendes Programm: Um auch mal aus einer anderen Perspektive zu lernen, was Verantwortung bedeutet, tauschten die Schüler mal für einen Tag mit den Lehrern die Rolle. Sie lernten auch mal, wie anstrengend es ist, den Unterricht vorzubereiten. Um mehr zu erfahren, klickt auf den Text!

Und so fand es Frau Sicheneder

Wir haben am Leitbildtag einmal die Rollen vertauscht, ein „Die-Lehrkraft-ist-weg-Tag“ sozusagen. Die Klasse hat komplett den Unterrichtstag gestaltet und war für alles verantwortlich und ich durfte auch einmal wieder Schülerin sein 🙂
Das war wirklich toll zu sehen,wie die Kinder selbstbestimmt alles gestaltet haben,dabei habe ich im Vorfeld nur ganz wenige Rahmenbedingungen vorgegeben. Ich bin wie immer begeistert,was alles in unseren Schülerinnen und Schülern steckt 🙂

Das ist die Meinung von zwei Schülern der 7a zu diesem Tag

Wir fanden den Leitbildtag gut, da er den Klassenzusammenhalt gefördert hat. Es hat uns Spaß gemacht, auch mal in die Rolle eines Lehrers zu schlüpfen. Der Abschluss mit dem Eisessen war ebenfalls sehr angenehm.

Die 7b tauscht Kleider

Die 7b organisierte einen Kleidertauschmarkt im Schulgebäude und viele kamen, um alte Kleidungsstücke gegen neue zu tauschen. Tauschen ist viel besser als Wegwerfen für den Geldbeutel, aber auch für die Umwelt. Von Mara Müller und Mia Lund. Um mehr zu erfahren, klickt auf den Text!

Wir haben schon letzten Mittwoch über die Aktion berichtet, wenn ihr noch einmal nachlesen wollt, klickt auf den Link.

Kleidertausch am GymVhh – Second Hand statt Fast Fashion!

Die 8. Klasse und ihr Vormittag voller KI

Die 8. Klasse nahm – wie die letztjährige auch – dieses Jahr an einem Workshop zum Thema KI und wie man damit verantwortungsvoll umgeht teil. Passt ja schon mal zum Thema des Leitbildtages. Von Emil Held. Um mehr zu erfahren, klickt auf den Text!

Zuerst kamen alle Schüler der 8. Klasse in der Aula zusammen, wo das Programm des Workshops besprochen wurde. Die Leiter des Vortrags (Diplom.-Inform., FH) Michael Rott und (M. Sc.) Marvin Tessitore, alle von der THWS Würzburg/Schweinfurt – Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik, zeigten uns, wo KI heutzutage überhaupt verwendet wird und wo sie überall drinsteckt. Und wusstet ihr, dass KI eigentlich schon seit den 1950er Jahren existiert?

In der Pause ließen Herr Rott und Herr Tessitore einen Roboterhund durch die Aula springen und erstaunliche Kunststücke vollbringen. Es war sehr beeindruckend mitanzusehen.

Nach der Pause ging es dann zurück in die Klassen, wo wir ein paar KI -Tools ausprobieren durften. So gab es zum Beispiel ein Tool namens „Quick Draw“, bei dem es darum ging, ein vorgegebenes Wort zu zeichnen, das die KI dann erraten sollte. Hier seht ihr die Links zu den genutzten Programmen:

1. Teachable Machine (funktioniert nur auf PC)

https://teachablemachine.withgoogle.com

2. AI Duet

https://experiments.withgoogle.com/ai-duet

3. Quick Draw

https://quickdraw.withgoogle.com/?locale=de

Später wurde uns noch gezeigt, wie man sich seinen eigenen Chat-Bot erstellen kann und wir durften uns eine KI ausdenken, die eine bestimmte Funktion erfüllt, die wir (im Alltag) brauchen.

Ich finde, es war ein sehr interessanter Vortrag über den verantwortungsvollen Umgang mit KI – zumal sie die Zukunft für vieles ist und wir alle noch damit zu tun haben werden.

Die 10c steigt hoch empor im Heizkraftwerk

Die meisten konnten sich darunter nichts vorstellen, waren aber trotzdem beeindruckt und etwas beängstigt von der riesigen Turbine und den Türmen. Von Samuel Hummel. Um mehr zu erfahren, klickt hier auf den Text!

Die Tour ging erst mal mit einer Wanderung los, denn wir liefen nach Würzburg. Das fanden manche nur mittelgut. Dort angekommen bekamen wir aber spannende Einblicke in die Energieversorgung unserer Stadt. Nachdem wir am Anfang unsere Sachen abgelegt und Schutzkleidung angezogen hatten, begann die Führung durch die Anlage. Zuerst ging es durch enge Treppenhäuser in große, verwinkelte Räume voller Rohre, die fast wie ein weitläufiger Keller wirkten. Besonders beeindruckend war eine riesige Halle mit mehreren Metern Höhe, in der es durch die Maschinen sehr laut war. Das führte leider auch dazu, dass nicht alle Erklärungen unserer Führer verständlich waren.

Im weiteren Verlauf erfuhren wir mehr über die Geschichte des Kraftwerks, das seit 1954 besteht und früher mit Kohle betrieben wurde. Heute nutzt es moderne Gas- und Dampfturbinen, die effizienter und umweltfreundlicher sind. Besonders gelungen war der Umbau der Anlage vor 20 Jahren, vorher war es einfach eine hässliche Industrieanlage vor dem Würzburger Stein, jetzt sieht es ein bisschen aus wie ein Raddampfer.

Kilian Salzer, Attribution, via Wikimedia Commons

Heizkraftwerk Würzburg, 4

Wir sind dann im Gebäude immer weiter nach oben gekommen. Dabei wurde es immer heißer – oben unter dem Dach herrschten fast 40 Grad. Auf einer Plattform konnten wir schließlich die Aussicht genießen. Und das hat sich wirklich gelohnt.

Einige Stimmen zum Ausflug

Maximilian Kirsch: “Ich bin gespannt wie kritisch die Infrastruktur ist. Wir mussten ja immerhin unseren Namen angeben.“

Benjamin Lautz: „Keine Erwartung. Ich kann mir das nicht wirklich vorstellen. Kenne ich nur aus Filmen.“

Anonym: „Es war interessant. Die Physik war weit über unserem schulischen Niveau aber trotzdem gut.“

Die 11a kommt in die Jugendarrestanstalt Würzburg (und danach auch wieder raus)

Was passiert mit wir wenn ich Blödsinn anstelle, wo komme ich hin, wie lange bleibe ich und wie lebe ich in der Jugendarrestanstalt. Von Julia Pongratz. Um mehr zu erfahren, klickt hier auf den Text!

Alltag im Jugendarrest

Bei unserer Ankunft wurden wir in 2 Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe hat erstmal theoretisches Wissen über die Funktionsweise und den Alltag des Jugendarrests bekommen. Dort haben wir erfahren, dass der Jugendarrest nur der Erziehung dient und maximal 4 Wochen dauert, wobei es auch Sonderformen wie den Freizeitarrest gibt, bei dem man nur von Samstag bis Montagmorgen dort ist. Was uns verwundert hat, ist, dass die Essenszeiten sehr früh sind. Das Mittagessen findet schon um 11 Uhr statt und das Abendessen dann auch um 16 Uhr.

Das Programm: Projekte und Auszeit im Zimmer

Auch das Programm, das dort geboten wird, wurde uns vorgestellt. Es wird gemeinsam Sport gemacht, gekocht und Fernsehen geschaut und ab und zu gibt es auch kreative Projekte. Trotzdem verbringen die Jugendlichen natürlich viel Zeit alleine in ihrem Zimmer. Vor allem vom Abendessen bis zum Weckruf am nächsten Morgen sind es etwa 10 Stunden, die ohne Handy oder andere Ablenkung, außer vielleicht einem Buch, verbracht werden müssen. Nachdem in Würzburg inzwischen nur noch Jungen untergebracht werden, kommt es auch diesbezüglich nicht zu Komplikationen.

Alles schlicht und einfach

Im praktischeren Teil der Führung wurden wir durch das Gebäude geführt und hatten die Möglichkeit, einen Blick in die kleine Bibliothek und in ein unbewohntes Zimmer zu werfen. Insgesamt ist alles sehr schlicht und natürlich relativ klein gehalten. Auch wurde uns der Alltag der Angestellten mit ihrer Auseinandersetzung mit Drogenkonsum und Abhängigkeit und anderen sozialen Schwierigkeiten nähergebracht. Das setzt natürlich eine gewisse mentale Abhärtung voraus.

Ich finde es war insgesamt ein wirklich eindrucksvoller Besuch, durch den man nochmal eine Perspektive dafür bekommen hat, wie gut wir es haben und welche Privilegien uns zuteilen sind, die wir oft einfach als gegeben hinnehmen. Von Jugendlichen zu hören, deren Alltag sich so stark von dem unterscheidet, den die meisten von uns so kennen, hat einen Denkanstoß dazu geliefert, wie unser Alltag gestaltet ist was man alles hat, das bisher vielleicht noch nicht angemessen wertgeschätzt wurde. Insgesamt fand ich es einen sehr respekteinflößenden Besuch.

Die 11b besucht das Tierheim

Süße Tiere streicheln, Unkraut jäten und Hackschnitzel streuen. Wir haben uns im Tierheim nützlich gemacht. Von Cara Schmeller. Um mehr zu erfahren, klickt hier auf den Text!

Die 11b war die Klasse, bei der der Leitbildtag dann anfing, wenn er bei den anderen endete. Denn erst um 13:30 trafen wir uns am Tierheim in Würzburg/Lengfeld. Dort angekommen teilten wir uns in drei verschiedene Gruppen auf, die dann durch gewechselt wurden.

Gruppe 1: Unkraut jäten auf dem Tierfriedhof

Jedes Leben geht einmal zu Ende – auch das von Tieren. Deshalb gibt es direkt neben dem Tierheim auch einen liebevoll angelegten Tierfriedhof, in dem jedoch auch viel Unkraut wuchert. Darum kümmerten wir uns und rissen einen Löwenzahn nach dem andern aus dem Boden.

Gruppe 2: Hundeauslauf mit Hackschnitzeln auslegen

Zuerst mussten die alten Hackschnitzel raus. Motiviert fuhren wir eine Schubkarre nach der anderen weg, nur um dann frische neue Hackschnitzel wieder herzubringen. Am Ende richteten wir es noch gemütlich ein mit ein paar Spielzeugen, Decken und natürlich frischem Wasser.

Vorher
Nachher

Gruppe 3: Ein Rundgang durchs Tierheim

Die dritte Gruppe durfte sich frei auf dem Gelände des Tierheims bewegen und sich dort umschauen. Wir konnten neben Hunden und Katzen auch Hühner und Papageien sehen. Aber werft selbst einen Blick auf die Tiere:

Und? Ist euer Herz bei einem dieser Tiere geschmolzen? Dann schaut doch hier ob eure Familie geeignet ist für einen Hund. Wenn ihr euch direkt sicher seid, dass ihr unbedingt dieses eine Kaninchen haben wollt, dann schaut doch auf der Website des Tierheims vorbei und meldet euch dort, denn die Tiere sind alle auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause.

Die 11e bei einem Rundgang durch die Vergangenheit

Die Geschichte von Würzburg ist interessant und vielschichtig. Zwischen Denkmalen vom Nationalsozialismus und der völligen Zerstörung unserer Stadt hat die 11e viele spannende Dinge über Würzburgs Vergangenheit herausgefunden Von Cumhur Karaboyun. Um mehr zu erfahren, klickt hier auf den Text!

Am Leitbild-Aktionstag hat die 11e eine Exkursion durch Würzburg gemacht und sich mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt. Dabei haben wir verschiedene Orte besucht, die etwas mit der Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Würzburg zu tun haben. Wir haben am Hauptbahnhof angefangen, wo es ein Denkmal für die deportierten Juden aus Unterfranken gibt. Danach sind wir zur Aumühle gelaufen und haben dort etwas über die Deportationen und die Verladerampe erfahren. Auf dem Weg haben wir auch Gebäude gesehen, die beim Bombenangriff am 16. März zerstört und später wieder aufgebaut wurden.
An mehreren Stationen haben wir kurze Vorträge gehört, zum Beispiel über jüdische Bürger in Würzburg während der NS-Zeit. Besonders eindrucksvoll war ein ehemaliger Sammelort für Deportationen, den die Klasse mit der heutigen Situation verglichen hat.

Die Bilder zeigen die Dritte Deportation der Juden am 25. April 1942 in der Martin-Luther-Straße. Das letzte Bild zeigt die Rampe zum Bahnhof Aumühle.

Außerdem waren wir im Park des Gedenkens und an der St. Johanniskirche als Mahnmal an den Bombenkrieg, dem ja auch Würzburg zum Opfer fiel. Am Ende sind wir als letzte Station ins Rathaus gegangen, wo wir ein Modell der zerstörten Stadt gesehen haben. Es ist wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, und sich an die Vergangenheit zu erinnern, damit so etwas nicht mehr passiert.

Die Q12 – unterwegs in der Romantik

Der Ausflug ins Frankfurter Romantikmuseum hat allerlei zu bieten. Das weltweit erste Museum, dass sich mit der Epoche der Romantik als Ganzes befasst, bietet mit allen möglichen Exponaten einen einzigartigen Überblick über die gesamte Epoche. Von Marie Ratte. Um mehr zu erfahren, klickt hier auf den Text!

„Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten – die Vergangenheit und Zukunft.“ Novalis (1772-1801)

Vielleicht hat der ein oder andere dieses Zitat schonmal gehört. Wem es aber auf jeden Fall bekannt sein sollte, sind die Schülerinnen und Schüler der Q12, die sich zum Leitbildtag auf den Weg nach Frankfurt ins Romantik Museum machten. Wer sich jetzt fragt, was das Motto des Leitbildtags „Verantwortung übernehmen“ mit einem Museumsbesuch zu tun hat, stellt sich wahrscheinlich die gleiche Frage, die zu Beginn des Ausflugs circa 100 jungen Menschen im Kopf herumschwebte. Aber gleich dazu mehr..

Nachdem die, um es nett auszudrücken, abenteuerliche Hinfahrt mit den zwei Reisebussen überstanden war, startete der Ausflug mitten in Frankfurt vor dem Deutschen Romantik Museum. Ab dort hieß es dann, frei erkunden und so verteilten sich alle in den verschiedenen Räumen, um mit Hilfe eines Audioguides in die Welt der Romantik einzutauchen.

Die Gefühlswelt steht im Vordergrund – Sehnsucht nach dem Unerreichbaren

Die Epoche der Romantik stellt den Menschen und seine Gefühlswelt in den Vordergrund. Es geht um die Potenzierung des Seins, weshalb auch die Leidenschaft und Einbildungskraft eine besondere Rolle spielen. Die Ausstellung führt zunächst durch die Frühromantik mit ihren bekannten Vertretern, wie Novalis, Tieck oder auch Caroline Schlegel und zeigt ihre zentralen Merkmale, wie Sehnsucht, Naturverbundenheit und das Magische auf. Auch die Hochromantik, die sich durch Märchen und einem Nationalbewusstsein ausdrückt, wird näher beleuchtet. Der Dichter Joseph von Eichendorff prägte diese Zeit beispielsweise aktiv mit seiner Lyrik mit. Die letzte Phase der Romantik stellt die Spätromantik dar. Ihr Fokus liegt vor allem auf dem Unterbewussten und dem Unheimlichen. In dieser Zeit entstand auch der Roman „Frankenstein“ von Mary Shelly, der auch in der Exposition vorgestellt wird.

Das Geburtshaus Goethes

Das Museum behandelt jedoch nicht nur die Romantik, es befasst sich auch mit Goethe und der Weimarer Klassik. Direkt neben dem Gebäude steht das Frankfurter Goethe-Haus, in dem der Schriftsteller geboren wurde. Das Haus ist eine originalgetreue Rekonstruktion des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Wohnsitzes. Bis heute kann man jedoch das originale Inventar dort drinnen bestaunen, da dieses vor dem Angriff ausgelagert wurde.

Nach dem Besuch der beiden Ausstellungen ging es noch kurz in die Frankfurter Innenstadt, bevor sich der ganze Jahrgang wieder auf den Heimweg machte. Doch jetzt nochmal zum Anfang. Was hat dieser Tag uns über Verantwortung gelernt? Am Ende muss sich diese Frage wohl jeder für sich beantworten, aber allgemein kann man festhalten, dass Literatur immer Verantwortung mit sich bringt. Denn jede Epoche lernt uns etwas anderes über den Menschen und seine damalige Lebenssituation. Wir können erkennen, wann Unzufriedenheit herrschte oder wann, der Mensch große Fortschritte erzielte. Es liegt in unserer Verantwortung diese vergangenen Zeiten in Erinnerung zu bewahren und das Wissen an die nächsten Generationen weiterzugeben, nur so können wir uns stetig weiterentwickeln und aus alten Fehlern lernen.

Statements der Q12

„Meiner Meinung nach ist es wichtig, ein Leitbild und Ziel als Schulgemeinschaft zu haben und dieses am Leitbildtag zu thematisieren und sich damit zu befassen. Die Fahrt der Zwölften nach Frankfurt ins Romantikmuseum und Goethehaus war interessant, mit teils auch neuen Gedanken und Themen. Der Tag war aber ein bisschen lang und ich würde mir fürs nächste Jahr vielleicht noch etwas mehr Teilhabe an der Wahl der Aktion wünschen.“ – Noah

„Der Ausflug in das Romantik Museum war insgesamt eine schöne Abwechslung zum Schulalltag, vor allem, weil Frankfurt mal etwas Neues war im Vergleich zu den letzten Jahren. Das Museum hat gezeigt, dass Ideen von damals wie Gemeinschaft oder der Umgang mit der Natur auch heute noch zum Motto des Leitbilds passen. Nur eine Zugfahrt statt Busfahrt würde das nächste Mal vielleicht noch besser zu den Schul-Werten passen :)“ – Annemarie

„Persönlich fand ich den Leitbildtag in Ordnung. Nach einer ewigen Busfahrt nach Frankfurt, hat der Museumsbesuch auch noch auf sich warten lassen. Jedoch konnten wir dann selbstständig das Museum und das Goethe-Haus erkunden, sowie durch Frankfurt spazieren, was ein schönes Erlebnis war. Für zukünftige Leitbildtage würde ich mir wünschen, dass man nicht so weit weg reist, damit mehr Zeit für die eigentliche Aktivität bleibt.“ – Coralie

„Jetzt weiß ich endlich wie der König von Ithaka sich auf seiner Odyssee nach dem Ziel gesehnt hat.. Abgesehen von der Busfahrt war der Tag doch besser als erwartet: Das Goethe-Haus selbst erkunden zu können, hat schon etwas surreales, wissend das da mal vor ein paar Jahren dieser Faust saß! Außerdem ist die Baum-Lore auch unerwartet tief. Das absolute Highlight war jedoch der Besuch beim Helden selbst! Der war nur leider nicht zuhause.. Nochmal würde ich das nur machen, wenn der Held nicht ausgeflogen ist.“ – Klemmbausteinconnoisseur

Wie fandet ihr den Leitbildtag 2026?

Was waren eure Erfahrungen am Leitbildtag? Haltet Ihr das Ganze für bereichernd oder für Zeitverschwendung? Habt ihr den Eindruck, dass das Thema “Verantwortung” gut rübergebracht wurde?

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2 Comments

  1. No name sagt:
    24. April 2026 um 13:56 Uhr

    Warum wurden nicht alle Aktionen von allen Klassen erwähnt?

    0
    0
    Antworten
    1. Hansjörg Rüthel Hansjörg Rüthel sagt:
      24. April 2026 um 15:03 Uhr

      Wir haben nur von den 9 Klassen Texte bekommen. Wer noch etwas schreiben will, kann das gerne tun. Wir freuen uns und ergänzen das dann.

      0
      0
      Antworten

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